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Nachrichten des Tages: Unfall beendet Sonnenbad einer 39-Jährigen

EM-Gold für Gesa Krause +++ Frühere Bundesministerin Focke gestorben +++ Frau beim Sonnenbaden  von Auto überrollt +++ Strafbefehl gegen Alice Schwarzer +++ Krawalle in Berlin-Friedrichshain +++ Flugzeug landet auf falschem Flughafen +++ Die Nachrichten des Tages im Überblick.

Ein rot-weiß gestreifter Sonnenschirm von unten, daneben blauer Himmel und die strahlende Sonne

Beim Sonnenbad kann man schon einmal alles um sich herum vergessen

++ 17.30 Uhr Leichathletik-EM: Gesa Felicitas Krause holt Gold über 3000 Meter +++

Die WM-Dritte Gesa Felicitas Krause hat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Amsterdam Gold über 3000 Meter Hindernis gewonnen. Die 23-Jährige aus Frankfurt setzte sich am Sonntag in 9:18,85 Minuten souverän vor der Albanerin Luiza Gega und Özlem Kaya aus der Türkei durch. Krause verfehlte den sieben Jahre alten deutschen Rekord von Antje Möldner-Schmidt lediglich um 31 hundertstel Sekunden. Die zweite DLV-Starterin Maya Rehberg landete abgeschlagen auf dem 13. Platz.

+++ 17 Uhr: Frühere Bundesministerin Katharina Focke gestorben +++

Die frühere Bundesfamilienministerin Katharina Focke (SPD) ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Das teilten ihre Familie und die SPD am Sonntag mit. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel würdigte sie als eine "moderne Sozialdemokratin", die ihre Partei über viele Jahrzehnte geprägt habe. "Katharina Focke hat ein beeindruckendes, internationales Leben geführt. Sie war überzeugte Europäerin, leidenschaftliche Intellektuelle und durchsetzungsstarke Kämpferin für die Rechte der Schwachen."

+++ 16.45 Uhr: Matthias Sammer tritt beim FC Bayern zurück +++


+++ 16.40 Uhr: Air Berlin fliegt nur noch mit geleasten Flugzeugen +++

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin besitzt laut einem Bericht des "Tagesspiegels" (Montag) keine eigenen Flugzeuge mehr. Sie fliegt demnach nur noch mit einer geleasten Flotte und hat ihre letzten eigenen Maschinen bereits verkauft. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies am Sonntag auf Anfrage, weitere Einzelheiten nannte er jedoch nicht. Es sei nicht ungewöhnlich, dass Airlines keine eigenen Maschinen besitzen.

+++ 14.58 Uhr: Besuchsverbot für Abgeordnete könnte Einsatz in der Türkei beenden +++

Im Streit um das Besuchsverbot für deutsche Abgeordnete bei Bundeswehrsoldaten auf der türkischen Luftwaffenbasis Incirlik bringt die CSU den Abzug der deutschen Einheiten ins Gespräch. "Soldaten und Stützpunkte einer Parlamentsarmee müssen von Angeordneten besucht werden können - immer und überall", sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer dem Berliner "Tagesspiegel" vom Montag. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan "riskiert als Konsequenz seines Verhaltens den Abzug der Bundeswehr".

Ähnlich äußerte sich der SPD-Außenpolitiker Niels Annen. "Wir wollen die Spannungen überwinden, aber es muss klar sein: Eine dauerhafte Weigerung der Türkei kann zur Beendigung der deutschen Beteiligung an dem Nato-Einsatz führen", sagte er dem "Tagesspiegel".

+++ 13.02 Uhr: Frau beim Sonnenbaden von Auto überrollt +++

Eine 39-Jährige ist beim Sonnenbaden in Baden-Württemberg von einem Auto überrollt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte sie sich am Samstag in Bopfingen auf einem Privatgelände vor einen geparkten Wagen gelegt, um sich zu sonnen. Als ein 44 Jahre alter Autofahrer etwas nach vorne fuhr, übersah er die im Gras liegende Frau - und überrollte sie. Die 39-Jährige wurden mit Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

+++ 12.48 Uhr: Rohrbombe vor Schule in Herdecke detoniert +++

Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Sonntag in Herdecke (NRW) eine Rohrbombe in einem Baumstamm nahe einer Schule zur Explosion gebracht. Er hatte ein Loch in einen Ahornbaum gebohrt und darin einen Metallgegenstand mit einem zündfähigem Gemisch deponiert, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Mit einem lauten Knall sei der Sprengsatz explodiert. Durch die Druckwelle wurden Glasscheiben, die Fassade sowie eine Tür an der Rückseite des nur 30 Meter entfernten Gymnasiums beschädigt. Den Baum musste die Feuerwehr noch in der Nacht fällen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. Menschen wurden nicht verletzt.

Im März war Polizeiangaben zufolge ganz in der Nähe bereits einmal ein ähnlicher Sprengsatz in einem Baum platziert worden und gezündet worden.

+++ 12.29 Uhr: AfD im Visier des Verfassungsschutzes +++

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat nach dem Streit um antisemitische Äußerungen des AfD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon Zweifel an der Verfassungstreue der Partei geäußert. "Der Verfassungsschutz muss ein scharfes Auge auf die AfD und einzelne Personen aus dieser Partei haben: Wenn die Voraussetzungen für eine Beobachtung vorliegen, muss gehandelt werden", sagte der CDU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und mehrere Landesämter prüfen nach Informationen der Zeitung derzeit anhand öffentlicher Quellen, ob die Partei oder einzelne ihrer Strömungen Beobachtungsobjekt werden sollen. Schon jetzt würden Einzelpersonen aus der AfD vom Verfassungsschutz beobachtet. Das Blatt zitiert zudem aus einer Stellungnahme des Stuttgarter Verfassungsschutzes, wonach Aussagen und Kontakte führender AfD-Politiker zurzeit daraufhin geprüft werden, ob "die AfD die freiheitliche demokratische Grundordnung ganz oder in Teilen einschränken beziehungsweise abschaffen möchte".

Der Leiter des bayerischen Verfassungsschutzes, Burkhard Körner, bestätigte der Zeitung, dass Politiker der AfD schon jetzt in Bayern beobachtet werden. "Das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz kann Einzelpersonen in der AfD beobachten, wenn diese auch in anderen extremistischen Bereichen auffällig geworden sind. Dies haben wir in Einzelfällen festgestellt. Dabei geht es um Bezüge zur rechtsextremistischen und islamfeindlichen Szene."

Zu den Gruppierungen in Bayern, zu denen AfD-Politiker Kontakt haben, gehören danach die Pegida-Bewegungen, die im Freistaat vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

+++ 11.28 Uhr: Flüchtling ertrinkt in Stausee +++

In einem Stausee in Gummersbach ist ein 16-jähriger Flüchtling ertrunken. Der Jugendliche aus Syrien hatte am Samstag mit einigen Freunden einen Ausflug zu einer Talsperre im Oberbergischen Kreis unternommen, um dort schwimmen zu gehen, wie die Polizei am Sonntag in Nordrhein-Westfalen mitteilte. Zum Zeitpunkt des Unfalls seien einige der ebenfalls minderjährigen Begleiter im Wasser gewesen, als ihr Freund um Hilfe schrie.

Zeugen sahen den 16-Jährigen untergehen und versuchten vergeblich, ihn zu finden. Taucher, Wasserretter vom DLRG und Feuerwehrkräfte mit Booten wurden herbeigerufen. Nach einer Stunde fanden Taucher den 16-Jährigen und brachten ihn ans Ufer. Der Notarzt konnte ihn jedoch nicht wiederbeleben.

+++ 10.56 Uhr: Alice Schwarzer bekommt Strafbefehl nach Steuerverfahren +++

Alice Schwarzer, 73, hat in ihrem Steuerverfahren einen Strafbefehl erhalten. "Ja, es stimmt, dass mein Steuerverfahren abgeschlossen ist. Wie zu erwarten via Strafbefehl", teilte sie der Deutschen Presse-Agentur mit. Details nannte sie auf Anfrage und unter Verweis auf das auch für sie geltende Steuergeheimnis nicht.
Die "Bild am Sonntag" hatte zuerst über das Verfahrensende berichtet.

Das Image der einflussreichen Feministin Schwarzer hatte vor zwei Jahren Kratzer bekommen, als sie einräumte, seit den 80er Jahren ein Schweizer Konto geführt zu haben, es aber erst 2013 beim Finanzamt angegeben hatte. Trotz Selbstanzeige war gegen Schwarzer ermittelt und ein Verfahren eingeleitet worden.

+++ 10.27 Uhr: Polizei stoppt Konzert von Rechtsextremisten-Band +++

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hat am Samstagabend ein konspirativ vorbereitetes Konzert der rechten Szene verhindert. Den Beamten war bekannt geworden, dass Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft "Aryan Warriors" aus Ueckermünde ihr 15-jähriges Bestehen mit dem Konzert in der Gemeinde Nadrensee feiern wollten, wie die Polizei in Anklam mitteilte. Den Polizisten gelang es schließlich, ein leerstehendes Wirtshaus als geplanten Veranstaltungsort auszumachen.

Die Polizei sprach daraufhin eine Verbotsverfügung aus. Zudem stellten die Beamten bei Nadrensee Instrumente einer als rechtsextremistisch eingestuften Band vorsorglich sicher und nahmen die Personalien von 40 Menschen auf.

+++ 9.13 Uhr: Einbrecher sperren Frauen und Kinder in Keller +++

Einbrecher haben im hessischen Nauheim drei Kinder und zwei Frauen in einen Keller gesperrt und dann eine Stunde lang die Wohnung durchsucht. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 32-jährige Tochter des Wohnungsinhabers die zwei Täter am frühen Samstagabend im Erdgeschoss überrascht. Die Frau war in Begleitung einer Freundin und dreier Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren. Die Eindringlinge brachten alle fünf in den Keller und sperrten sie ein. Danach durchwühlten sie eine Stunde lang die Wohnung, brachen eine Schmuckvitrine auf und knackten einen Tresor. Den Eingesperrten gelang es, durch Hilferufe auf sich aufmerksam zu machen. Die Täter entkamen mit einer Beute von 100.000 Euro.

+++ 8.47 Uhr: Regierungskritiker in Kambodscha erschossen +++

In Kambodscha ist ein bekannter Regierungskritiker am helllichten Tag erschossen worden. Laut Polizei wurde Kem Ley getötet, als er am Sonntagmorgen in einem Lebensmittelgeschäft neben einer Tankstelle in Phnom Penh einen Kaffee trank. In der Nähe des Tatorts sei ein Verdächtiger festgenommen worden, der die Tat gestanden habe.

Polizeisprecher Kirt Chantharith sagte der Nachrichtenagentur AFP, als Grund für den Mord habe der Verdächtige unbezahlte Schulden angegeben. "Aber wir glauben ihm noch nicht", fügte er hinzu. Der Fall werde untersucht.

Kem Ley, ein politischer Kommentator und Aktivist, war bekannt für seine unverblümte Kritik an der Regierung des südostasiatischen Landes. Allerdings kritisierte er auch die Oppositionsparteien und warb für einen politischen Neuanfang in dem von Korruption geprägten Land.

+++ 5.11 Uhr: Taifun "Nepartak" verwüstet Ostchina +++

Der Taifun "Nepartak" hat in Ostchina schwere Schäden angerichtet. Mehr als 1000 Häuser seien zerstört worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua in der Nacht zum Sonntag. Mindestens fünf Menschen würden vermisst. Der Wirbelsturm, der inzwischen zu einem tropischen Sturm herabgestuft wurde, habe Chaos ausgelöst. 428.000 Menschen seien bei Evakuierungen in sechs Städten in Sicherheit gebracht worden, unter anderem in Fuzhou, der Hauptstadt der Provinz Fujian.

Nachdem der Wirbelsturm am Vortag in Taiwan gewütet hatte, war er am Samstag mit stürmischen Böen und heftigen Regenfällen auf die Küstenprovinz Fujian getroffen. Felder, Dörfer und selbst städtische Gebiete seien überschwemmt, Straßen zerstört worden, berichtete Xinhua. Die Stromversorgung sei in entlegenen Gegenden ausgefallen. Die Wetterämter meldeten Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern. Fünf Flughäfen seien geschlossen und 400 Flüge gestrichen worden.

+++ 5.03 Uhr: AfD rutscht in Wählergunst ab +++

Unter dem Eindruck der innerparteilichen Grabenkämpfe ist die AfD in einer Wählerumfrage auf den niedrigsten Wert seit Januar gefallen. Der vom Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhobene Deutschlandtrend weist für die AfD zehn Prozent aus und damit einen Prozentpunkt weniger als vorige Woche. Die Unionsparteien legen auf 35 Prozent zu (+ 2 Punkte), die SPD stagniert bei 23 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 13 Prozent (+ 1). Linke (9 Prozent) und FDP (5 Prozent) büßen einen Punkt ein.

Die AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen hatten am Wochenende bekundet, trotz ihres Streits über die Spaltung der AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag die Partei weiter gemeinsam führen zu wollen. Meuthen hatte am Dienstag als Vorsitzender die baden-württembergische AfD-Fraktion mit zwölf Mitstreitern verlassen, weil er keine ausreichende Mehrheit für den Ausschluss des Abgeordneten Wolfgang Gedeon wegen antisemitischer Äußerungen bekommen hatte. Petry hatte Meuthen vergeblich aufgefordert, die Spaltung rückgängig zu machen.

+++ 4.01 Uhr: Russischer Hubschrauber in Syrien abgeschossen +++

Beim Abschuss eines russischen Militärhubschraubers in Syrien sind Behördenangaben zufolge beide Piloten ums Leben gekommen. Der bewaffnete Helikopter vom Typ Mi-25 sei eigentlich auf einem Testflug gewesen und habe dann auf Drängen syrischer Regierungstruppen vorrückende Kämpfer der Terrormiliz IS beschossen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau laut russischen Agenturberichten am Samstagabend mit. Die Offensive der Islamisten sei so zwar zunächst gestoppt worden, doch nachdem die Besatzung ihre Munition verschossen und den Rückflug eingeleitet hatte, sei der Hubschrauber dann am Freitag vom Boden aus abgeschossen worden.

Der Absturzort liegt den Angaben zufolge im Einflussgebiet der syrischen Streitkräfte. Seit Beginn der russischen Militärintervention im Syrien-Konflikt sind damit bereits 13 Soldaten getötet worden, wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf amtliche Informationen berichtete.

+++ 2.47 Uhr: Anonyme Drohung gegen Polizei in Dallas +++

Erleichterung in Dallas: Nach einem neuen Sicherheitsalarm zwei Tage nach der Ermordung von fünf Polizisten hat die Polizei erste Entwarnung gegeben. Die Suche nach einem möglichen Verdächtigen in einer Parkgarage hinter dem Polizeiquartier sei ergebnislos geblieben, teilte die Polizei in der texanischen Stadt am Samstagabend (Ortszeit) via Twitter mit. Vorsichtshalber sollten aber noch Spürhunde auf dem Gelände eingesetzt werden.

Laut Medienberichten war am Samstag eine anonyme Drohung gegen die Polizei eingegangen. Wie mehrere lokale Sender berichteten, stammte sie von einer bewaffneten Gruppe in Houston (ebenfalls Texas). Danach hatte die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen um das Gebäude verstärkt. Sie dementierte jedoch, dass das Hauptquartier völlig abgeriegelt worden sei.

+++ 0.57 Uhr: Krawalle in Berlin-Friedrichshain +++

Bei einer Demonstration linker und linksradikaler Gruppen in Berlin ist es am Samstagabend zu Ausschreitungen gekommen.
Mehrfach griffen Randalierer Polizisten mit Steinen und Böllern an.
Schaufensterscheiben wurden zerstört und Polizeiautos beschädigt.
Mehrere Polizisten wurden durch Stein- und Flaschenwürfe verletzt. Demonstranten bluteten.

Die Polizei nahm eine ganze Reihe mutmaßlicher Randalierer fest, wie ein Polizeisprecher sagte. Genaue Zahlen dazu lagen am Abend noch nicht vor. Insgesamt waren 1800 Polizisten in Berlin-Friedrichshain und den Nachbarstadtteilen im Einsatz.

Die Demonstration von überwiegend jungen Menschen richtete sich gegen Polizeieinsätze und die seit längerem andauernde Polizeipräsenz rund um von Autonomen bewohnte Häuser in der Rigaer Straße. Zum Teil liefen auch schwarz vermummte Teilnehmer in dem Zug von mehr als 2000 Demonstranten mit. Auf Transparenten standen Parolen wie "Rigaer 94 verteidigen" und "Häuser solidarisch gegen Staatsterror". In den vergangenen Wochen hatte es zum Teil Aufrufe zu Gewalt und Straßenschlachten gegeben.

+++ 0.16 Uhr: Flugzeug landet auf falschem US-Flughafen +++

Ein Passagierflugzeug mit 130 Menschen an Bord ist in den USA versehentlich auf dem falschen Flughafen gelandet. Die Maschine von Delta Air Lines sollte am Donnerstagabend (Ortszeit) in Rapid City, der zweitgrößten Stadt im Staat South Dakota, ankommen.
Sie landete aber rund 15 Kilometer entfernt auf dem Militärflughafen Ellsworth. Beide Landebahnen deuten in dieselbe Richtung. Nach einigen Stunden habe die Crew ihren Fehler korrigiert, und das Flugzeug sei wieder abgehoben, berichtete der Fernsehsender CNN am Samstag.

Der Vorfall verursachte eine dreistündige Verspätung, wie die Regionalzeitung "Rapid City Journals" berichtete. Eine Passagierin erzählte dem Blatt, dass nach der Landung mindestens zwei Mitarbeiter des Militärs und ein Spürhund die Maschine betraten. Bei außerplanmäßigen Manövern sei dies ein normales Vorgehen, sagte ein Sprecher der Behörde für Transportsicherheit.

Eine offizielle Erklärung für die falsche Landung gab es am Samstag weder von Delta noch vom Flughafen oder von der Luftwaffe. Die Fluggesellschaft habe den Passagieren aber eine "Geste der Entschuldigung" angeboten, hieß es weiter, ohne Details zu nennen. Zwei Piloten sind für die Dauer der Ermittlungen vorerst suspendiert.

tkr / DPA / AFP