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USA und Japan: 16 Tote bei Flugzeugabstürzen

Bei zwei Flugzeugabstürzen in den USA und Japan sind 16 Menschen ums Leben gekommen. Im US-Bundesstaat Montana starben in einem Kleinflugzeug 14 Menschen, darunter viele Kinder - sie waren auf dem Weg in den Skiurlaub. In Tokio kostete eine Bruchlandung den Piloten und den Kopiloten das Leben.

In den USA und in Japan sind bei zwei Flugzeugabstürzen 16 Menschen ums Leben gekommen. Im US-Bundesstaat Montana starben nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde (FAA) in einem Kleinflugzeug am Sonntagnachmittag 14 Menschen, darunter sieben Kinder. Zunächst war von bis zu 17 Toten die Rede gewesen. Ein weiteres Unglück ereignete sich auf Tokios internationalem Flughafen Narita; hier kostete eine Bruchlandung am Montagmorgen nach Krankenhausangaben den Piloten und den Kopiloten das Leben.

US-Medien berichteten unter Berufung auf die regionale Vertretung der US-Luftfahrtbehörde FAA, die einmotorige Propeller-Maschine war in Orville (Kalifornien) gestartet und auf dem Flug nach Bozeman (Montana). Das Flugzeug stürzte dann beim Anflug auf den Flughafen Butte etwa 150 Meter vor der Landebahn in einen Friedhof und ging in Flammen auf. Die Maschine ging Augenzeugen zufolge sofort in Flammen auf. Der Pilot hatte aus noch ungeklärten Gründen sein Flugziel geändert und Butte angesteuert.

Die Kinder aus Kalifornien waren dem Nachrichtensender CNN zufolge auf dem Weg in einen Ski-Urlaub in den Bergen Montanas. Das kleine Flugzeug vom Typ Pilatus PC-12 sei normalerweise für nicht mehr als zehn Passagiere angelegt, sagte der FAA-Sprecher Les Dorr in Washington.

"Es sah alles ganz schrecklich aus, ... aber wir konnten nichts mehr tun", sagte der Ex-US-Soldat Steven Guidoni, der Minuten nach dem Absturz zum Unfallort geeilt war, um zu helfen. Die Polizei habe ihn wie die anderen Anwohner, die helfen wollten, weggeschickt, sagt er in einem CNN-Telefoninterview.

Spektakuläre Bilder im japanischen Fernsehen zeigten, wie die aus China kommende FedEx-Maschine vom Typ MD-11 kurz vor 7 Uhr Ortszeit auf der Landebahn von Narita aufprallte, schräg hochgedrückt wurde und mit der linken Tragfläche auf den Boden schlug. Dabei geriet das Flugzeug sofort lichterloh in Flammen und überschlug sich. Rund ein Dutzend Feuerwehrwagen rasten zur Unglücksstelle. Der Brand konnte nach gut zwei Stunden gelöscht werden. Das Unglücksflugzeug kam aus dem chinesischen Guangzhou. An Bord des völlig ausgebrannten Flugzeugs befanden sich Medienberichten zufolge außer den beiden amerikanischen Piloten keine weiteren Passagiere.

Im Bereich des Flughafens Narita herrschten Medienberichten zufolge Windstärken von rund 72 Kilometer in der Stunde. Fluggesellschaften seien vor möglichen Scherwinden gewarnt worden, bei denen sich die Windgeschwindigkeit und -richtung plötzlich ändern können.

DPA/A) / DPA