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Frühsommerliche Temperaturen: Bombenwetter in Deutschland, dafür Regen und Gewitter in den Urlaubsparadiesen

Ob Italien oder Griechenland: Mit dem sommerlichen Wetter in Deutschland können selbst beliebte Urlaubsziele kaum mithalten. Und Hoch "Quinlan" soll noch einige Tage für Top-Temperaturen und viel Sonne sorgen.  

Sommerwetter in Deutschland

Sonnenhungrige kommen in Deutschland auch in den nächsten Tagen voll auf ihre Kosten (Symbolbild)

DPA

Noch bis zur Mitte der Woche können Sonnenanbeter das sommerliche Wetter in genießen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach mitteilte, hält das Hoch "Quinlan" noch einige Tage durch. Bis zu 14 Sonnenstunden und Durchschnittstemperaturen von 25 Grad sind für Montag und Dienstag vorausgesagt. Örtlich können sie auch auf bis zu 28 Grad, am Dienstag entlang des Rheins auch auf 29 Grad ansteigen - wie etwa in Köln-Stammheim, wo am Sonntag die Spitzmarke von 27,8 Grad gemessen wurde. Bis zur Mitte der neuen Woche sei fast überall im Land mit sonnigem und trockenem Wetter zu rechnen. Lediglich im Bergland könne es nachmittags auch mal Schauer oder Gewitter geben.

Ab Mittwoch mehren sich dann die Anzeichen für erste Schauer und Gewitter, lokal mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen. Mit Werten zwischen 23 und 28 Grad bleibt es aber warm. Spätestens am Donnerstag (siehe unten) wird es etwas kühler, wenn "Quinlan" sich in Richtung Russland verabschiedet. Wirklich kalt ist es tagsüber auch dann nicht - allerdings soll es in den Nächten noch recht kühl werden. Sonnenhungrige kommen in Deutschland also auch in den nächsten Tagen voll auf ihre Kosten. Eher mäßig sieht das Wetter hingegen in beliebten Urlaubszielen wie Italien oder aus. 

Italien: Dauerregen statt Dolce Vita

Ein Blick auf die Wetterkarte des "Servizio Meteorologico dell’Aeronautica Militare", dem nationalen meteorologischen Dienst Italiens, fällt vor allem für das Zentrum des Landes ernüchternd aus: Die Temperaturen erreichen zwar mediterrane 24 Grad, ein Gelato in der Sonne fällt aber vermutlich ins Wasser - die gesamte Woche soll es regnen und gewittern.

Türkei: Flutartiger Regen und Gewitter

Starke Regenfälle und Gewitter haben in der türkischen Hauptstadt zu schweren Schäden geführt. Besonders hart traf es am Samstag den Außenbezirk Mamak. Dort riss eine Flutwelle mehr als hundert Fahrzeuge mit sich, wie die Nachrichtenagentur DHA berichtete. Mehrere Menschen seien verletzt und zahlreiche Läden beschädigt worden. Durch die Wucht des Wassers wurde teilweise der Asphalt von den Straßen gerissen, wie auf Bildern zu sehen war.

Einwohner und Behörden begannen am Sonntag mit den Aufräumarbeiten. In den nächsten Tagen rechnet das Meteorologische Institut in Ankara allerdings weiter mit starken Regenfällen. Das Institut warnte zudem vor starken Gewittern und flutartigem in der Millionenmetropole Istanbul und der Küstenstadt Izmir.

Griechenland: Ganz schön durchwachsen

In Griechenland ist das Wetter laut dem "Hellenic National Meteorological Service" ("HNMS") in weiten Teilen des Landes durchwachsen: Von Montag bis Freitag kommt es mindestens zu Schauern, aber auch oftmals zu Gewittern - besonders Dienstags und Freitags zur Mittagsstunde. Immerhin: Die Temperaturen liegen dabei zwischen 21 bis 25 Grad. 

Spanien: Mäßiges Wetter auf Malle 

"Schlechtwetterphase auf Mallorca vorerst zu Ende", meldete das "Mallorca Magazin". Auf der beliebten Urlaubsinsel in Spanien war am Wochenende - im Vergleich zu den Temperaturen - nur mäßig Sonnenschein: "Bei 18 Grad ist es heiter bis wolkig, und so wird es voraussichtlich auch bis zum Abend und in den nächsten Tagen bleiben", schreibt das Magazin am Sonntag. Weitere Niederschläge, wie zunächst erwartet, habe es nicht gegeben. Nichtsdestotrotz: Mit den Temperaturen in Deutschland kann Mallorca wohl nicht mithalten - und am Mittwoch und Donnerstag ist die Regenwahrscheinlichkeit laut "wetteronline" recht hoch. Insgesamt strahlt in aber die Sonne (bis zu 30 Grad). Lediglich am Dienstag und am Mittwoch kommt es zu Regenfällen und Gewittern, an der Küste ist es zumindest etwas kühler als im Landesinnern.

Deutschland: Am Vatertag wird's ungemütlich

Ausgerechnet zum Vatertag am Donnerstag wird es kühler und nass. "Zur Wochenmitte endet die frühsommerliche Witterung", sagte Meteorologe Robert Hausen von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Montag. Der Wetterwechsel kommt nicht mit Blitz und Donner, sondern "ist ein schleichender Prozess", wie Hausen sagte. Los geht es am Mittwoch. Dann fließt aus Süden langsam etwas feuchtere Luft zu uns. Im südlichen und östlichen Bergland kann es dann schon mal einzelne Schauer oder Gewitter geben.

Am Donnerstag, dem Feiertag Christi Himmelfahrt, schlägt eine Kaltfront zu. Die Regenfälle, die damit einhergehen, sind gut für die Natur - dürften aber für wenig Begeisterung sorgen bei wandernden, grillenden, feiernden Männergruppen. "Nach derzeitigem Stand drohen in der Mitte und besonders im Osten des Landes im Tagesverlauf kräftige Gewitter, die lokal mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einhergehen werden", sagte der Meteorologe. Nordöstlich der Elbe besteht sogar Unwetterpotenzial.

Video: Das Wetter in Deutschland am 7. Mai 2018


fs/Mit Material der DPA/fin