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Dürre, Hitze, Starkregen: Drei Beispiele, die zeigen, wie der Klimawandel Deutschland verändert

Durch den Klimawandel wird es wärmer in Deutschland. Und auch extreme Wetterereignisse wie Starkregen stellen die Bevölkerung vor ein Problem. Für den Menschen heißt das: Er muss sich anpassen. Ein Bürgermeister, ein Landwirt und ein Unternehmer erzählen, wie sie das machen. 

Von Tomke Giedigkeit

Pfirsiche aus dem Alten Land

Vor zehn Jahren pflanzte Obstbauer Lasse Tamke die ersten Pfirsichbäume in den norddeutschen Boden - ein weiser Blick in die Zukunft. 

Der Klimawandel ist ein komplexes Phänomen, das für viele Menschen nicht greifbar ist. Dabei sind die Auswirkungen des sich verändernden Klimas längst spürbar. Landwirte, Gemeinden und Unternehmen haben deshalb damit begonnen, sich auf den Wandel einzustellen: ein Bürgermeister lässt Gebäude am Bach abreißen, ein Landwirt baut vor den Toren Hamburgs Pfirsiche an und ein Unternehmen vertreibt Bewässerungssysteme aus der Wüste. Hier sind ihre Geschichten.

1. Land unter

Unwetter bringen Regen – wenn besonders viel Wasser fällt, kann das gefährlich werden. Starkregen führt zu Überschwemmungen, reißt nicht nur Autos mit und unterspült Häuser. Er raubt den Menschen die Gewissheit, in einer modernen Welt gegen Naturgefahren gewappnet zu sein. Und die Gefahr durch Starkregen nimmt in Teilen Deutschlands zu. 

Diesen Sommer traf es Berlin gleich zweimal. In der Hauptstadt galt der Ausnahme-Zustand, ganze U-Bahnhöfe waren überschwemmt. In Tübingen zerstörte Starkregen ein Leichtathletik-Fest, an dem Athleten aus 62 Nationen teilnahmen. Die süddeutsche Gemeinde Eningen unter Achalm hat es bereits zweimal schwer getroffen: "2013 erlebte Eningen das schlimmste Hagelunwetter, das es je in Deutschland gab", berichtet Bürgermeister Alexander Schweizer. Dann kamen die Wassermassen 2016 plötzlich erneut.

Berlin: Ein Mann geht über die überflutete Tiergartenstraße in Berlin Mitte

Berlin, August 2019:  Mehrere Autos blieben im teilweise knietiefen Wasser liegen. Die Häufigkeit von Starkregen wird durch verschiedene Faktoren - auch steigende Temperaturen - beeinflusst.

DPA

Diesmal ist es der 24. Juni, ein Freitagabend in der 11.000-Einwohner-Ortschaft am Fuße der Schwäbischen Alb. Im Freibad findet eine Feier statt, als der Regen beginnt und immer stärker wird. So stark, dass bis zu 80 Liter Wasser auf einen Quadratmeter fallen. Die Feiernden flüchten, kurz darauf wird das Freibad von einer Schlammlawine überrollt. Innerhalb von 15 Minuten laufen Keller und Garagen voll, das Fundament eines denkmalgeschützten Hauses wird unterspült. Das Gebäude muss wegen Einsturzgefahr geräumt werden. Rund zehn Millionen Euro Schaden habe die Gemeinde bisher durch Unwetter erlitten, erklärt Bürgermeister Schweizer. Jetzt hat sich Eningen zum Handeln entschlossen  - auch mit einigen Maßnahmen gegen den Willen der Einwohner.

Gebäude am Bach abreißen

Ein Lösungsansatz: Gebäude, die zu nah am Bach stehen, kaufen und abreißen. So soll eine Überschwemmungsfläche entstehen, die dem Wasser bei starkem Regen Raum gibt. "Das geschieht immer im Dissenz", erklärt Schweizer. Dann, wenn potenzielle zukünftige Besitzer nicht einsehen wollen, welche Bedeutung freie Flächen für den Starkregenschutz haben.

Das Landesgesetz bietet Eningen ein Vorkaufsrecht auf einem zehn Meter breiten Streifen entlang des Ufers. Dem Bürgermeister ist wichtig zu betonen, dass keine Enteignungen stattfinden. "Das Vorkaufsrecht gilt nur, wenn Eigentumsübertragungen, also Verkäufe, stattfinden." Drei Mal hat die Gemeinde davon Gebrauch gemacht und Hütten, vor allem Schrebergärten, am Bachufer gekauft und anschließend abgerissen. "Die Sünden der vergangenen 100 Jahre wieder auszubügeln ist ein sehr langfristiges Projekt", weiß Schweizer.

Neue Karten weisen auf Gefahr hin

Damit jeder Einwohner weiß, wie gefährdet sein Haus ist und wie er sich bei plötzlich eintretendem Starkregen schützen kann, hat die Gemeinde eine Starkregengefahrenkarte erstellen lassen. Die Maßnahme ist Teil des landesweiten Leitfadens "Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg", mit dem die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) Gemeinden im Kampf gegen die Zerstörung durch Starkregen unterstützt. Mehr als zehn Prozent der Gemeinden in Baden-Württemberg haben die wachsende Gefahr durch Starkregen erkannt und beteiligen sich an der Kampagne des Landes zum Risikomanagement.

Trotz aller Berechnungsversuche bleibt Starkregen eine unberechenbare Gefahr. "An 364 Tagen ist der Bach harmlos", berichtet Schweizer. Was am 365 Tag passieren kann, hat die Vergangenheit gezeigt. Nur vorbereitet sind die Eninger jetzt besser.

Gegenüberstellung von grüner Wiese und einer verdorrten Wiese

2. Norddeutsche Pfirsiche statt Äpfel

Altes Land, das ist das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Es steht für Äpfel, Birnen und norddeutschen Nieselregen. Bald auch für Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen?

Es ist heiß im Alten Land. Immer häufiger brennt die Sonne hier, mehr als zehn Tage über 30 Grad waren es in diesem Jahr. Was Obstbauer Lasse Tamke ins Schwitzen bringt, ist für seine Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen genau richtig. "Je wärmer, desto besser ist die Qualität", sagt der 38-Jährige, der auf dem Familien-Obsthof nahe Hamburg arbeitet.

Pfirsich-Pioniere hatten den Klimawandel im Blick

Obstbauer Lasse Tamke ist ein entspannter Typ. Die Mittagshitze liegt schwer über seinen sechs Hektar Land. Im Hintergrund reflektieren träge Windräder das gleißende Sonnenlicht. Was er erntet, verkauft er größtenteils auf dem Wochenmarkt. In Sachen norddeutscher Pfirsichanbau waren Lasse und sein Vater vielen anderen voraus.

Rund zehn Jahre ist es her, dass Vater und Sohn die ersten Pfirsich-, Aprikosen-, und Nektarinenbäumchen in die norddeutsche Erde steckten. Damit gehörten sie zu den ersten im Alten Land, die sich diesen Schritt getraut haben, Pfirsich-Pioniere sozusagen. "Wir riskierten das einfach", sagt Lasse Tamke. 

Den Klimawandel hatten sie damals schon im Blick, lange bevor sich alle über die immer heißer werdenden Sommer einig waren. Er brauchte Vertrauen in das sich wandelnde Wetter, denn Pfirsiche können erst nach mehreren Jahren zum ersten Mal geerntet werden. Von Anfang an setzten sie auf wärmeliebende Sorten aus Spanien und Italien, zwei der Weltmarktführer im Pfirsichanbau. Ein weiser Blick in die Zukunft.

Die Konkurrenz wächst

Das Experiment mit Pfirsich,- Nektarinen- und Aprikosenbäumen blieb nicht lange unentdeckt. Rund zwei Jahre später standen bei einem Nachbarn auch Pfirsichbäume, geschützt von einem Unterstand. Seitdem wächst die Konkurrenz für Lasse Tamke. "Es gibt einen zaghaften Trend zum Pfirsichanbau", sagt Matthias Görgens von der Obstversuchsanstalt in Jork.

Den "zaghaften Trend" merkt Lasse Tamke donnerstags und freitags. Dann holt er Kisten voll mit Nektarinen, Pfirsichen und Aprikosen, um sie zusammen mit anderem eigenen Obst und zugekaufter Ware auf dem Norderstedter Wochenmarkt anzubieten. "Die Konkurrenz zwischen den Anbietern von selbstgeernteten Südfrüchten nimmt auf dem Markt zu", berichtet der Obstbauer. Seine italienischen und spanischen Pfirsichsorten aus eigenem Anbau kosten schon einmal 1,20 Euro – pro Stück. Und was sagen die Kunden?

Das Land der Äpfel - oder?

Manche Marktbesucher fragen schon am Sommeranfang, wann die Pfirsiche kommen, manche sind immer noch verwundert. Altes Land, das ist doch das Land der Äpfel, oder? Und so mancher greife lieber zu den Pfirsichen aus Italien, da wisse er, was man bekomme, berichtet Lasse Tamke.

Die norddeutschen Pfirsiche verkauft Lasse Tamke auf dem Wochenmarkt

Die norddeutschen Pfirsiche verkauft Lasse Tamke auf dem Wochenmarkt

Doch dann gab es auch den umgekehrten Fall: Ein Italiener biss auf dem Markt in einen von Lasse Tamkes norddeutschen Pfirsichen. "Viel besser als in meiner Heimat", urteilte er. Er muss es wissen. In Italien wurde 2017 über eine Million Tonnen der süßen Frucht geerntet. Hinter China und Spanien ist das Land der Weltranglisten-Dritte in der Pfirsichbranche.

Für Deutschland gibt es nur Schätzungen. Sie gehen von 67 Tonnen aus. Für das Alte Land rechnet Matthias Görgens mit einer Fläche von drei bis fünf Hektar. Das entspricht 0,3 Prozent der gesamten Obstanbaufläche. Doch das könnte sich bald ändern. Das Klima spielt dem norddeutschem Pfirsich- und Nektarinenanbau in die Hände – dieses Jahr begann die Ernte schon Mitte Juli, zwei Wochen früher als üblich.

Entscheidend für den Erntezeitpunkt ist die Temperatur zur Blütezeit. "Die Weichen werden im Frühjahr gestellt", sagt  Matthias Görgens. Mit durchschnittlich 9,9 Grad war der April im Raum Hamburg dieses Jahr 1,3 Grad wärmer als im Schnitt der Jahre 1981-2010. Für Februar und März fällt diese Abweichung noch deutlicher aus.

Und die Äpfel?

Die Folgen des komplexen Phänomens Klimawandel zeigen sich ganz konkret an den Apfelbäumen im Alten Land. "Äpfel brauchen es nachts kühl", sagt Lasse Tamke, auf dessen Obstbaufläche auch Apfelbäume ihre knorrigen Äste ausstrecken. Tropische Nächte, in denen vielen das Schlafen schwerfällt, machen auch den Apfelbäumen zu schaffen. Bis 1994 gab es im Alten Land keine dieser warmen Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Das hat sich geändert: Dieses Jahr waren zwei Nächte im Alten Land tropisch warm, im vergangenen Jahr noch mehr.

Die konstante Wärme kann den Äpfeln ihre Knackigkeit nehmen, den Pfirsichen tut sie gut. Zwei Handteller war der Umfang seines bisher größten Pfirsichs. Mehr Sorgen bereiten ihm die Äpfel. In diesem Jahr hat Lasse Tamke Anfang August mit der Apfelernte begonnen. Gut sieht es für sie nicht aus. "Es sind mehr Schädlinge an den Äpfeln. Wir haben viel Ausfall wegen des Apfelwicklers", berichtet der Obstbauer. Wegen des wärmeren Klimas machen sich auch andere Apfel-Krankheiten seit einigen Jahren im Alten Land breit, die vorher nur in wärmeren Gebieten auftauchten – etwa die Triebsucht. Schon im vergangenen Jahr musste er einen Teil der Äpfel zu Apfelsaft verarbeiten, weil die Ernte durch eine verfrühte Reifung mehlig wurde.

Geschmack dank Wassermangel

Während andere Bauern in der Sommerhitze auf Regen hoffen, um ihre Pflanzen vor dem Dürretod zu retten, wäre das für Lasse Tamkes Pfirsichernte ein großes Problem. Denn die Früchte schimmeln schnell. Der Obstbauer ist überzeugt, dass ein wenig Wasserknappheit seinen Pfirsichen gut tut. "Wenn sie weniger Wasser ziehen, haben sie mehr Aroma."

An diesem heißen Julitag ziehen sich zwischen den Baumreihen Risse durch die Erde, so ausgetrocknet ist der Marschboden nahe der Nordsee. Dabei ist es gerade diese lehmige Erde, die Wasser gut speichern kann. An den Wurzeln, die der Pfirsichbaum in rund einem Meter Tiefe durch den norddeutschen Boden flechtet, wird bewässert. Seit mehr als zehn Jahren versorgen Schläuche die Obstbäume tröpfchenweise mit Wasser aus der nahen Süderelbe. Eine Technik, die aus Israel stammt und nun den deutschen Bauern ihre Existenz sichern soll.

3. Bewässerung aus der Wüste: Die Rettung für deutsche Bauern?

Auf dem Weg zu seinem Kunden fährt Arndt Segatz-Gosewisch durch einen Wald, dessen alte Buchen sterben und vorbei an Weiden, auf denen Kühe auf verdörrtem Gras kauen. Er setzt mit der Autofähre über die niedersächsiche Elbe. Das fehlende Wasser lässt das Geröll des Flussbettes an den Seiten aufragen. Das Ziel der Fahrt: 71 Hektar Mais.

Sein Team vertreibt Tropfbewässerungssysteme der israelischen Firma Netafim an Landwirte im Norden und Osten Deutschlands. Er steigt aus seinem Wagen aus und blickt auf blühende Maispflanzen soweit das Auge reicht. Hier, am Rande der niedersächsischen Gemeinde Darchau, liegt eine der größten Maisanbauflächen Deutschlands, die unterirdisch tröpfchenweise mit Wasser versorgt wird.

Seit die Dürre im vergangenen Jahr viele Landwirte in ihrer Existenz bedrohte, sehen immer mehr von ihnen ihre Rettung in Bewässerungstechnik aus der israelischen Wüste. Letztes Jahr seien viele Pflanzen nur 80 Zentimeter hoch gewachsen, statt der normalen drei Meter, berichtet Arndt Segatz-Gosewisch. Dieses Jahr könnten die Pflanzen dank Tropfbewässerung sogar vier Meter hoch werden.

Darauf hofft auch Malte Löhr. Der 21-Jährige ist Angestellter der Darchau Agrar eG. Um für weitere Dürren in Folge des Klimawandels gewappnet zu sein, hat sich die Firma dazu entschlossen, die Technik aus der israelischen Negev-Wüste nach Ostniedersachsen zu holen. Allein in Niedersachsen haben rund 4600 Betriebe Dürrehilfen beantragt, über 25 Millionen Euro wurden schon bewilligt. Im vergangenen Jahr mussten Landwirte teilweise Tag und Nacht ihre Felder beregnen, um wenigstens einen Teil der Ernte zu retten. Oft vergeblich.

Wasser geht verloren

Wenn der natürliche Regen ausbleibt, werden häufig sogenannte Rollomaten eingesetzt. Das sind riesige Bewässerungsmaschinen, die sich durch das Feld bewegen und die Pflanzen beregnen. Aber Wind führt dazu, dass die feinen Wassertropfen abdriften. Die heißen Sonnenstrahlen lassen das Wasser verdunsten, bevor der Boden es aufnehmen kann und wenn die kalten Wassertropfen auf die jungen Pflanzenblättern fallen, können die Temperaturunterschiede Stress bedeuten. Er schätzt, dass so rund 30 Prozent des Wassers "verloren" gehen. Genau berechnen lässt sich das aber nicht.

Arndt Segatz-Gosewisch beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Tropfbewässerung

Arndt Segatz-Gosewisch beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Tropfbewässerung

Bei der Tropfbewässerung hingegen liegt die Nutzungseffizienz bei 98 Prozent. Feuchtigkeitssensoren im Boden zeigen an, wie viel Wasser die Pflanze benötigt. Unter dem riesigen Maisfeld liegen in rund 40 Zentimetern Tiefe Schläuche aus frostsicherem Material. An jedem der tausenden Wurzelstandorte ist ein sogenannter Tropfer eingebaut, der durch ein Millimeter großes Loch bei Bedarf Wasser und Dünger direkt der Maiswurzel zuführt. Tropfer und Schläuche sind wie Legosteine zusammengesteckt. Jede Maispflanze erhält rund 300 Milliliter Wasser pro Tag. Das reicht, um den Mais vier Meter hoch wachsen zu lassen. "Es geht nicht um Wassereinsparung, es geht um Nutzungseffizienz", sagt Arndt Segatz-Gosewisch, der sich seit 25 Jahren mit Tropfbewässerung in Deutschland beschäftigt.

Ein Versuchsfeld in Riedefehn, auf dem Körnermais wächst, zeigt das Potenzial: 12,1 Tonnen Erntemenge produzierten die Pflanzen, die Wasser direkt an der Wurzel erhielten im Vergleich zu nur 2,7 Tonnen Erntemasse des Vergleichsfeldes. Auch das Umweltbundesamt ist von den Vorteilen überzeugt, weist allerdings auf hohe Investitionskosten und mögliche Probleme beim Pflügen und der Bodenbearbeitung mit schwerem Gerät hin. Da die Tropfer passgenau an den Wurzelstandorten installiert werden, können Felder mit häufig wechselnder Fruchtfolge und somit variierenden Wurzelstandorten schwieriger mit Tropfbewässerung bewirtschaftet werden.

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In Darchau hoffen sie dieses Jahr auf den doppelten Ertrag an Mais als Biomasse für die Biogasanlage. Dafür haben sie rund 3500 Euro pro Hektar investiert. Zehn Jahre lang soll die Anlage automatisch Wasser und Düngung sicherstellen. "Erstmals hat man die Möglichkeit, die Pflanzen platziert und bedarfsgerecht mit Wasser und Dünger zu versorgen", sagt Agraringenieur Anton Hirl, der den Einfluss der Bewässerung auf die Ernte untersucht.

In Zukunft werden es nicht nur Gemüse, Mais und norddeutsche Pfirsiche, wie die von Lasse Tamke sein, die ihr Wasser tropfenweise erhalten. Arndt Segatz-Gosewisch hat auch Anfragen für Süßkartoffelanbau und Wassermelonenfelder in Nord- und Ostdeutschland.

Das System wurde einst schon vor 50 Jahren in der israelischen Kibbutzim eingesetzt, um Ackerbau in der Wüste zu betreiben. Heute schenkt es Landwirten in Deutschland Zukunftsvertrauen für ihre Branche.