KW 05/2006 Warum verdreht sich jede Telefonschnur und warum bringt es nie anhaltenden Erfolg, sie wieder aufzutüdeln? (Regina Gasper)

Liegt es an zappeligen Benutzern, Coriolis-Kraft oder am wirren Gerede? Unsere Leser liefern viele logische Erklärungen. Besonders einleuchtend ist die von Thomas D. aus Köln: "Eine Verschwörung der Telefonhersteller, damit die Hersteller von Mobil-/Funktelefonen ihren Absatz verbessern."

Telefonschnur? Moment mal... das lange dünne Ungetüm namens Kabel?? gibt's das in Zeiten von wireless und VoIP noch?

besana in brianza, Italien

tfluegge(at)hotmail.com

Durch die Coriolis- und Zentrifugalkraft. Ähnlich wie beim abfließenden Wasser in der Badewanne dreht sich die Telefonschnur beim "Ablassen" von Informationen dabei immer in dieselbe Richtung. Bemerkenswert: südlich des Äquators drehen sich die Schnüre anders herum als in der nördlichen Hemisphäre. Böse Zungen behaupten übrigens, dass manche Quasselstrippe so schon von der eigenen Telefonschnur erwürgt worden ist.

Ben Proske, Basel; benproske(at)web.de

Hallo, der Außenmantel einer Telefonschnur besteht aus einem elastischen Gummi. Dieser Gummi wird, wenn er noch nicht fest geworden ist, direkt bei der Telefonschnurproduktion um eine Stange gewickelt. Bei Härtung des Gummis, bleibt die Form bestehen, allerdings elastisch. Zum Enthuddeln der Schnur müsste man nun den Gummi wieder leicht erwärmen, denn in der kalten Form gibt er seine gedrehte Eigenschaft nicht auf.

Kuntz Markus, Niederotterbach; kuntzeschmid22(at)aol.com

Telefonkabel bestehen aus gedrillten mehreren Adern, die wiederum untereinander gedrillt, also umeinander gewickelt sind. Werden sie einmal entgegen der Drillrichtung gedreht, verliert der Drill die Spannung und das Kabel versucht durch Verdrehen, diesen Kräften entgegenzuwirken. Da der Drill nicht wieder herstellbar ist, bleibt die Verdrehung dauerhaft bestehen.

Ullrich Zibell, Neuss; ullrich.zibell(at)t-online.de

Wahrscheinlich hat das mit der Theorie der verdrehten Strings zu tun. Telefonschnüre sind also die makrokosmotische Variante der Strings und in ihren Knäueln bilden sich Wurmlöcher zu den Planeten, auf denen sich die ganzen Kugelschreiber, Regenschirme und einzelne Socken einfinden, die regelmäßig verloren gehen. Auflösen kann man diese Knäuel nicht, da sonst das ganze Raum-Telefonzeit-Kontinuum aus dem Tritt käme.

C. Iltis, Hamburg; iltis(at)carsten-iltis.de

Erstens kann ich es nicht leiden, wenn meine Telefonschnur vertüdelt ist, weshalb ich immer darauf achte, dass die Schnur sauber zusammengeschneckelt ist. Zweitens hat man ja vermehrt ein Schnurlostelefon, dessen fehlende Schnur das Vertüdeln nachhaltig verhindert. Drittens, und nun zum wesentlichen, habe ich mich selbst beobachtet, dass ich beim Telefonieren oft das Ohr wechsle. Dabei wird der Handapparat gedreht und anschließend anders aufgelegt als er abgenommen wurde. Irgendwann sind aus den einzelnen halben Handapparatdrehungen mehrere volle Umdrehungen geworden, die im Resultat dann für die Vertüdelung verantwortlich sind.

Herbert; hr.bert(at]gmx.net

Wie sagt man: Bei dem vielen Mist, der hier geredet wird, dreht sich einem ja der Magen um. Das gleiche beim Telefonieren. Bei dem vielen Mist, der durchs Telefon geredet wird, dreht sich halt das Kabel um, und weil halt immer wieder viel Mist geredet wird, verdreht sich die Telefonschnur halt immer wieder.

G. Schmidt, Wersau

Es verdrehen sich nur die Telefonkabel, deren Benutzer zu dämlich sind. Macht man beim Abheben des Hörers unbewusst eine Drehung, und beim Auflegen noch mal in die gleiche Richtung, dann verdreht sich das Kabel. Sonst nicht.

Lars Wendger, Itzehoe, la.we(at)gmx.net

Eine Verschwörung der Telefonhersteller: Damit die Hersteller von Mobil/Funktelefonen ihren Absatz verbessern.

Thomas D. Köln, dusk_till_dawn(at)freenet.de

Ich nehme den Hörer mit der rechten Hand ab, lege beim sprechen in die linke, lege mit der rechten wieder ab, somit mache ich 1 Umdrehung. früher gab's ne Putzfrau, die den Hörer reinigte und entseuchte, dabei hat sie ihn mehrmals gedreht.

Adam Wieczorek, Warschau, adamgaleria(at)gazeta.pl

Weil die meisten den Hörer nicht genau so wieder auf das Telefon zurücklegen, wie sie ihn abgenommen haben. Dadurch bekommt die Schnur eine Drehung. Je öfter man das macht, je mehr verdreht sich die Schnur. Wer darauf achtet, wie er seinen Telefonhörer ablegt und ihn genauso wieder auflegt, dem verdreht die Schnur nicht.

Meike D. , Nähe Frankfurt; meibaer(at)gmx.net

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. 1. Weil man sein Ohr wechselt, während längeren Telefonaten und damit auch einen Handwechsel vollzieht. Hiermit dreht sich das Kabel 1-mal auf. 2. Viele nehmen den Hörer mit der linken Hand ab und halten ihn ans Ohr ... zum Telefonieren, weil das Telefon auf der Linken Seite steht. Drehen sich dann mit dem Stuhl seitlich und legen den Hörer nach dem Gespräch mit der rechten Hand zurück ... dabei entsteht meist auch eine Drehung...

Eike Florian Petersen, Osterholz-Scharmbeck, Eyelec(at)gmx.de

Weil die Metalldrähte im Kabel kein Gedächtnis haben, und so nicht wissen können wie sie eigentlich gehören.

Stephan, Baldham; s.grauvogl(at)gmx.de

Das hat mit der Quantenmechanik zu tun (Heisenberg'sche Unschärferelation): entweder die Telefonschnur ist nicht verwickelt, dann kann aber nicht telefoniert werden, da sie sich beim telefonieren verwickelt oder sie ist verwickelt, dann kann zwar telefoniert werden, aber es besteht keine Möglichkeit sie "aufzutüdeln". Es kann nur ein Zustand eingenommen werden: verwickelt und telefonieren oder telefonieren nicht möglich da sich die Schnur dabei verwickelt.

Heisenberg, Heidelberg; weisnich(at)heisenberg.de

Bei jedem Telefongespräch drehen wir den Hörer viele male unbewusst ohne es zu merken. das fängt an beim abheben. vielleicht ist die Schnur verfangen, so dass wir den Hörer um das Objekt herumfahren. dann setzen wir uns vielleicht während des Gesprächs um. dann wechseln wir von einem Ohr zum andern. nach ein paar Gesprächen ist die Schnur 'vertüdelt'.

Lord Littger, New York; revelationfilm(at)hotmail.com

Rechtshänder nehmen üblicherweise den Hörer mir der rechten Hand auf. Nach längerem Telefonat oder wenn z.B. etwas aufzuschreiben ist, wird der Hörer an die Linke Hand übergeben. Wenn der Hörer aufgelegt wird, ist die Telefonschnur genau einmal verdreht. Bei Linkshändern funktioniert es entsprechend.

Paul, Asslar; Wevog(at)web.de

Die Telefonschnur verdreht sich in aller Regel dann, wenn man beim Telefonieren herum läuft. Wird der Apparat rechts gehalten, läuft man immer in einer Rechtsdrehung herum, da nur so die dann rechts herunter hängende Schnur den Telefonierer nicht umwickeln kann. Würde er links herum laufen, würde er von der Telefonschnur umwickelt. Für die Linkshaltung gilt das Ganze umgekehrt. Die Lösung: Wenn man in einer Achterschleife herumläuft, bildet sich kein Kabelknäuel durch Verdrillen! Hab's ausprobiert ;-) Warum die Entwirrung nicht bringt? a) Weil man halt wieder im Kreis läuft, und /oder b) weil die heutigen Kabel - einmal verdrillt - gerne den Drall behalten. Das liegt in der heutigen Telefonkabelbauweise: parallel verlaufende Adern im Flachkabel + fehlendes Gleitmittel zwischen Adern und Kabelmantel + härterer Kunststoff. Die alten Telekomkabel (bis 90er Jahre) mit ihrer Rundform und integriertem Gleitmittel waren da wesentlich resistenter und ließen sich passabel entwirren und wieder in Längsform bringen.

Anton Schumacher, Heidelberg; anschumacher(at)t-online.de

Der Hörer wird mit einer Hand aufgenommen an die andere Hand übergeben, dann wird telefoniert und dann wieder abgelegt. Wenn sie das nachvollziehen sehen Sie, dass die Schnur einmal gedreht ist.

Wagner Frankfurt; KH(at)LOKFUN.DE

Weil man (als Rechtshänder) mit rechts zum Hörer greift, dann den Hörer mit der linken Hand ans linke Ohr hält, damit man mit rechts wählen kann. Durch diese kurze Drehbewegung - stets einseitig - dreht sich das Kabel immer wieder auf. Abhilfe schaffen kleine Kabelentwirrer, die man den Hörer anbringen kann. Die Qualität sinkt dabei jedoch bedenklich.

S. Fleischer, Labbeck; mrmelone(at)gmx.de

Der Grund ist meiner Meinung nach ganz einfach: Viele Leute wechseln während des Gespräches die Hand, um den Hörer zum anderen Ohr zu führen. Dadurch dreht sich die Schnur. Legt man dann mit der Hand auf, mit der man den Hörer nicht abgenommen hat, ist die Schnur verdreht. Und das wiederholt sich, auch wenn man die Schnur ab und zu wieder richtet.

Holger, München; hagenholgerapel(at)web.de

Jeder Mensch hat eine unbewusste Tendenz, sich vorzugsweise in eine bestimmte Richtung umzudrehen. Wenn man sich durch den Raum bewegt beim Telefonieren, wird mit jeder Körperdrehung das Kabel weiter verdreht.

Stephan Eichenlaub

Spiralkabel verdreht sich, weil die Ummantelung des Kabels verdreht ist und sich wieder glätten will. Die Kunststoffhülle des Spiralkabels ist später gerade aufgezogen worden und verdreht sich, wenn das Kabel einfach nur rumliegt.

Rüdiger, Berlin

Ich habe nicht unbedingt eine Antwort, aber: Ein Anlagenmonteur von Siemens, der tagein tagaus in Firmen Telefone austauscht, sagte mir mal, dass die Schnur bei Frauen viel häufiger "total verdreht" sei, als bei Männern. Ich stelle das auch bei mir fest. Meine ist noch nie verdreht gewesen. Bei meinen Kolleginnen schon am zweiten Tag. Vielleicht bewegen sich Frauen beim Telefonieren mehr als Männer.

Michael HENRY, Kitzeberg; michaelhenry(at)mac.com

man greift gewöhnlich immer mit dem gleichen "körperlichen Ablauf" zum Telefon. dadurch entsteht eine Links-, bzw. Rechtsdrehung des Hörers/Kabels, die sich akkumuliert und schon haben wir den Kabelsalat. das ist meine Theorie. Gruß Thomas Gross

Thomas Groß, 67117 Limburgerhof; phany47(at)gmx.de

Ganz einfach: Weil jeder Mensch Rechts- ODER Linkshänder ist. Verdeutlichung am Beispiel des Rechtshänders: Zu Beginn eines Telefonates nimmt man meistens den Hörer zuerst in die linke Hand um dann mit der rechten Hand die Telefonnummer zu wählen. Während des Gesprächs wechselt der Telefonhörer dann meistens von der linken in die rechte Hand. Mit der rechten Hand wird der Hörer zum Ende des Telefonates dann aufgelegt. Somit hat die Schnur eine Verzwirbelung mehr.

Jens Lehmann, Dresden; jens_b_lehmann(at)arcor.de

Meine Hörerschnur hat sich noch nie verdreht. Aber mit dem Problem beschäftige ich mich seit meiner Lehrzeit... Es kann nur daran liegen, dass viele Leute den Hörer in der Hand verdrehen und ihn dann verdreht auflegen. Manche fahren beim Telefonieren auch Karussell mit ihrem Bürostuhl. Andere legen den Hörer vorübergehend auf den Tisch und nehmen ihn verdreht auf. Abhilfe schaffen aber sog. Untangler - gibt's im Fachhandel.

Jürgen Bettin, Frankfurt; juergen.bettin(at)colt.de

die Schnur verdreht sich nur, wenn das Telefon von seinem Platz entfernt und wieder zurück gestellt wird. Da die meisten Menschen einen bestimmten "Drall" haben, also sich häufiger in die eine als in die andere Richtung drehen, verdreht sich das Telefonkabel immer in dieselbe Richtung.

Udo Witzel; ugwitzel(at)web.de

Die meisten Menschen haben feste Telefongewohnheiten und laufen beim telefonieren durch die Wohnung. Wird das Telefon dann wieder an seinen Platz zurückgestellt, so ist eine Kreisbewegung durchgeführt worden. Nach zirka 50 Telefonaten nach gleichem Muster beginnt sich dann der Aktionsradius spürbar zu verringern. Angenommen das Telefon wird von zwei Personen mit genau gegenläufigen Aktionskreisen genutzt, die zudem immer abwechselnd telefonieren, dann dürfte eigentlich nix passieren...

Ralf Schluricke, München; ralf_schluricke (at) yahoo.de

Redewendungen und Wortverdrehungen bringen nicht nur Menschen zum rotieren. Die Telefonschnur auch.

Lothar Rösgen, Windeck; lrwind(at)angelswing.de

Jeder Telefonierer hat bei längeren Gesprächen die Eigenart, den Hörer oder das Telefon gelegentlich zu drehen oder mit ihm im Raum herumzugehen und dabei die Schnur zu verzwirbeln Manche tun das im Uhrzeigersinn, andere gegen den Uhrzeigersinn. Wird das Phon immer von "Rechtsdrehern" benutzt, so kann man aufdröseln, so oft man will - irgendwann ist wieder der Knoten drin. Falls der Fernsprechapparat abwechselnd von Links- und Rechtsdrehern bedient wird, bleibt dir Schnur okay.

Wolfgang, Duisburg; docwoelle(at)docwoelle.de

die Drehbewegungen beim aufnehmen und ablegen des Hörers sind nie spiegelsymmetrisch so dass der telefonierer bei jeder Fonbenutzung mindestens eine halbe Umdrehung die Schnur verdreht, mehrere Benutzer könnten sich kompensieren. Verdrehen während des Wechselns von einem Ohr zum anderen und ähnliches sind weitere unsymetrie-komponenten. Mit entsprechendem Training könnte man verdrehungsfrei telefonieren!

schulte-michels Wolfgang; wsmwsm(at)web.de

Weil die Menschheit es nicht anders verdient hat, und es außerdem der wahre Grund ist, warum die schnurlosen Telefone erfunden wurden.

hdeimer(at)yahoo.de

Dumme Frage, die Antwort ist doch ganz einfach, weiß jedes Kind: die Welt dreht sich bekanntlich einmal in 24 Stunden um die eigene Achse. Klar. Und die Telefonschnur, was soll das arme Luder nun anderes tun? An wem soll sie sich nun festklammern? Is' doch keiner da ! Dumme Frage, sie dreht sich mit, ist ja ein kluges Kind, und schon haben wir deshalb das Wirrsal: alles ist vertüdelt. So einfach ist die Frage, Du musst nur nachdenken.

Horst Uhlen (aus Hamburg); Horst.Uhlen(at)web.de

Weil keiner mehr geradeheraus redet, alle winden sich. Nicht umsonst sind die Telefonschnüre bei Politikern und Anwälten nicht nur verdreht, sondern geradezu verknotet in den unnatürlichsten Ver-(Zer-)windungen.

Romano, Triesen; ro64(at)adon.li

Weil die Menschen doch eher Gewohnheitstiere sind als überlegt handelnde, intelligente Wesen; will sagen, beim Abheben des Hörers oder Aufnehmen des Telefons werden üblicherweise immer wieder die gleichen Bewegungsabläufe wiederholt ergo die Geräteschnüre auch immer wieder in derselben Weise verdreht.

Hans Tilch, Plochingen; hansjtilch(at)lycos.de

Weil man den Hörer unbemerkt verdreht sobald man ihn von einem Ohr zum anderem, resp. von einer Hand in die andere nimmt.

Shamil, Elvenheim; Shamil(at)gmx.de

Dreh den Hörer im Uhrzeigersinn solange, bis die Schnur wieder ohne Fehler ist.

Walter Schulzke, São Paulo - Brasilien; aschul(at)uol.com.br

Der österreichische Schriftsteller Heimito von Doderer hat in seinem Roman "Die Merowinger oder Die totale Familie" die Erklärung für Alltagsärgernisse im Sinne der verdrehten Telefonschnur, der spritzenden Milchtüte und dergleichen mehr, abgegeben. Es gäbe da, laut Erzähler, eine Firma in London namens "Hulesch & Quenzel", die sich aus reiner Bosheit auf die Erfindung von quälenden und irritierenden Produkt-Tücken spezialisiere. Die Firma operiere höchst geheim und scheint auch im 21. Jahrhundert noch aktiv zu sein; wie sollten wir uns sonst plötzlich losjaulende Auto Anti-Diebstahlssirenen, explodierende Salatdressing-Behälter im Flugzeug und spontan auftretende Computer-Versagen erklären? Der Geniestreich von Hulesch & Quenzel ist und bleibt meines Erachtens aber nicht die Telefonschnur, sondern das kratzende kleine Schildchen im Hemd- oder T-Shirtkragen.

Marion Hussong, Moorestown, USA; marionhussong(at)mac.com

Das verheddern der Telefonschnur liegt daran, dass durch das ständige drehen des Hörers die Bögen der Spirale sich an einer anderen Stelle des Kabels einhaken. Im Laufe der Zeit bilden sich dann entsprechende "Knoten".

Uwe Clephas, Münster; uc(at)macadelic.de

Meine tut es nicht. Mein Trick: Hörer mit der linken Hand aufnehmen, dann muss man ihn beim Schreiben von Notizen nicht umwechseln (dabei verdreht sich die Schnur). Linkshänder verfahren bitte andersherum.

Gerhard Nowak, Sanaa; gesino(at)hotmail.de

Bei uns verdreht sich nichts, wir haben ein schnurloses Telefon!

Paul, Asslar; wevog(at)web.de

Die Telefonschnur verdreht sich, wenn der Telefonhörer "gedreht" wird, und dies passiert, wenn man beim Telefonieren den Hörer mal mit der einen, dann wieder mit der anderen Hand hält. Durch den Wechsel von linker zu rechter Hand und dann wieder zurück kann es also zur verdrehten Telefonschnur kommen. Lösung des Problems: Ein "Drehgelenk" zwischenschalten, dann kann der Hörer so oft verdreht werden wie er will. Alternativ: Freisprechanlage :-)

Schwierz T., Augsburg; m.schwierz(at)gmx.de

Ich kenne das Problem da ich die Telefonanlage unserer Firma betreue. Das vertüdeln der Telefonschnur tritt je nach Mitarbeiter unterschiedlich stark auf. Manche Leute drehen den Hörer im verlauf des Abnehmen- und Auflegens einmal um, was bei einem einzelnen Gespräch unbemerkt bleibt führt mit der zeit zu einem fortschreitenden verdrehen der Telefonschnur in eine Richtung. Abhilfe schafft eine drehbare Kupplung die zwischen Hörer und Schnur aufgesteckt wird. Diese sind im einschlägigen Elektronikfachhandel erhältlich.

Klaus aus Hamburg; klaus(at)sf6.de

Weil man beim Annehmen des Gespräches und nach dem Beenden des Gespräches nicht darauf achtet, die Schnur nicht zu verdrehen. Ich habe eine Abhilfe. Es gibt eine Drehkupplung, die am Hörer angemacht wird und ein Verdrehen verhindert.

Volker Hänig; info(at)baustatik-haenig.de

Durch den Wortsalat der durch das Kabel schwirrt und den Blödsinn der gesprochen wird. Ich habe jetzt ein Kabelloses Telefon, basta!!

Odrozek Bottrop; godrozek(at)gelsennet.de

Weil bei jedem Aufnahmen des Telefons und wieder absetzen die gleiche Hand verwendet wird. Dadurch wird das Telefon einmal pro Aufnehmen und Absetzen gedreht. Das gleiche gilt für den Hörer.

Ralf, München; Ralf089(at)gmx.de

Weil Sie kein schnurloses System gewählt haben!

erdmann.weyrauch(at)web.de

Weil viele Menschen sehr verworrenes Zeug reden und scheint den Telefonschnüren nachhaltig zu schaden...

Bettscheline, Soest

1. dumme Technik 2. dumme Benutzer

Fleck, San Diego; gefca(at)yahoo.com

Das Dasein einer T-Schnur ist sich zu verdrehen, sonst ist sie nur langweilig und blöd, ein schnurgerader Kabeldraht, wie viel anderen Menschen auch.

Jean Kühl aus Kühlungsborn

Wegen der Approximation der transversalen Fluktuierung! Da keine Modulation des infradimensionalen Entkoppelns unserer visuellen phylogenetischen Assoziationen erfolgt, wird die Affinität der Hypersensibilität pheromonialisch geprägt. So wird eine erhöhte Lubrikation der bartholinischen Drüsen erreicht, welche eine subversive Imprägnation hervorruft.

Rudolf Ludwig, Augsburg; kloet(at)nurfuerspam.de

Hierfür sind dieselben verantwortlich, die es auch mühelos schaffen, in Telefon/HiFi/etc.-Kabeln Knoten 'reinzubringen, obwohl man doch für einen Knoten ein Ende durch eine Schlaufe führen muss. Es sind die Knotenteufel, sie wohnen in der Steckdose und sind für das menschliche Auge unsichtbar. In Abwesenheit des Wohnungshalters verrichten sie unbemerkt ihr bizarres Werk. Ihre Motive liegen im Dunkeln.

Hans, Köln; lyrix(at)netcologne.de

Ok diese Tatsache hat sogar einen Namen man bezeichnet sie als Entropie. bzw. den 2.Hauptsatzt der Wärmelehre, dieser sagt aus das Wärme steht's von warm zu kalt "fließt" oder dass die Unordnung (Entropie) eines abgeschlossenen Systems steht's anwächst (lässt sich ganz leicht an meinem Wohnzimmer beobachten). Fang ich nun an aufzuräumen setzte ich mehr Energie in Wärme um wie ich zur "Herstellung des Unordentlichen Zustands benötigt hab" somit ist die Entropie des Gesamtsystems trotz des nun aufgeräumten Zimmers größer als zu beginn.

Kai Bernhausen; yetikai(at)web.de

Es verdreht sich gar nicht jede Telefonschnur. Nur die von Apparaten, mit denen der Telefonierende seine Runden dreht... normalerweise läuft der Telefonierende nämlich immer "gleichrum" seine Kreise, und wenn die Schnur einmal weiß wie rum sie sich zu rollen hat, dann merkt sie sich das und dröselt sich heimlich, wenn grad keiner hinguckt, weiter in die als gewünscht vorausgesetzte Form.

HikE, Marburg; watcherx(at)nexgo.de

Wahrscheinlich passiert das weil der Telefonhörer im Laufe seines Gesprächslebens immer mal um seine eigene Längsachse gedreht wird. Damit verändert sich die mechanische Spannung der originalen Verdrehung der Telefonschnur. Legt man jetzt den Hörer auf geht das Kabel wieder in seine Ausgangslage zurück. Aber der Telefonhörer kann sich ja nicht auf der Gabel um seine Längsachse drehen. Also verwickelt sich das Kabel. Einzige praktikable Lösung sind diese kleinen Telefonkabelentwickler (super Wort). Diese werden zwischen Hörer und Kabel gesteckt und erlauben dem Kabel sich um seine eigene Achse zu drehen. Gibt's für ca. 10 Euro überall zu kaufen, oder als Werbegeschenk von allen möglichen Firmen.

Thomas Kluge, Leipzig; Thomas(at)swoop.tv

Die Schnur verdreht sich nur, weil sie bei Benutzung zu sehr gedehnt wird bzw. die Schnur zu kurz ist. Beim Zusammenziehen ist die Spannung der einzelnen Windungen dann zu oft zu groß um wieder in die normale Ausgangsposition zu gehen.

L.Reichert, Grimma; reichertundpartner(at)t-online.de

Der Draht "erinnert" sich an seinen auf eine Spule aufgewickelten Zustand (jungfräulich) nach der Produktion als Draht.

Dr. Brünhilde Zeller, A-4893 Zell am Moos; zeller(at)zell-net.at

Das ist eine Stress-Krankheit. Die armen Telefonschnüre kräuseln sich vor lauter Entsetzen über das endlose, sinnfreie Gerede, welches sie täglich über sich ergehen lassen müssen. Achten Sie mal darauf! Haushalte in denen sehr ausführlich über Belanglosigkeiten telefoniert wird haben viel kräuseligere, kränkere Telefonschnüre als Haushalte von Wenigtelefonierern.

Astrid Zeitz-Fehse, Bonn; zeitz-fehse(at)iza.org

Ich selbst nehme den Hörer mit der rechten Hand auf, drehe ihn 90° gegen den Uhrzeigersinn, um ihn ans Ohr halten zu können. Nach einigen Minuten wird mir der Arm schwer, ich nehme den Hörer in die linke Hand, wobei ich ihn um 180° Gegen den Uhrzeigersinn drehe. Wird mir auch der zweite Arm schwer, beende ich das Gespräch, lege auf. Dabei drehe ich den Hörer wieder 90° gegen den Uhrzeigersinn, weil er sonst nicht auf dem Telefon liegen bleibt. Würde ich ihn 270° im Uhrzeigersinn drehen würde er das ebenfalls, und das Anschlusskabel würde sich nicht verdrehen. Aber dafür mein Arm - auch nicht besser.

Robert Böhm, Winkelhaid

Die Frage ist falsch gestellt. Es liegt nämlich nicht an der Schnur, sondern an dem, der sie (bzw. das zugehörige Telefon) benutzt. Ich habe das selbst bei einer Kollegin beobachten können, die den Schreibtisch mir gegenüber hatte (und deren Schnur immer verdreht war). Es hängt mit dem Bewebungsablauf des "Hörer Aufnehmens" und des "Hörer wieder Hinlegens" zusammen. Beim Aufnehmen macht der Hörer ungefähr eine viertel bis halbe Drehung bis er am Ohr ist. Es gibt nun Menschen, die machen beim Auflegen die ursprüngliche Bewegung exakt rückwärts (machen also die Drehung rückgängig), andere setzen die Bewegung in der ursprünglichen Richtung fort. In letzterem Fall hat der Hörer (und damit die Schnur) eine Drehung von 360 Grad erfahren. Das passiert bei jedem Gespräch, da völlig unbewusst. Deshalb hilft auch das "enttüddeln" überhaupt nichts. Abhilfe schafft nur, den Bewegungsablauf bewusst umzustellen.

Hanns-Georg Büschelberger, Barsbüttel; die2bues(at)aol.com

Die Telefonschnuren sind ja eh schon verdreht, meistens jedenfalls, außerdem knickt man sie grundsätzlich ein. Und andere Kabel an Kopfhörern werden je nachdem wie oft man sie ablegt mehr oder weniger schnell kaputt gehen.

Mike Günther, Bremen; Kepl3r(at)web.de

Weil manche Telefonbenutzer systematisch den Hörer von einer Kopfseite zur anderen Kopfseite wechseln und dabei automatisch den Hörer immer gleichartig drehen. Diese Gewohnheit müsste man abstellen. Oder ein Wirbel in die Schnur einbauen.

Herbert Dressler, Hassloch; HerbertDressler(at)gmx.de

Man wechselt unbewusst den Telefonhörer von einer hand in die andere. Außerdem dreht man unbemerkt den Hörer beim Auflegen in dieselbe Richtung, wie man ihn beim Abheben gedreht hat, um ihn ans Ohr zu halten.

Michael Arm, St. Wendel; arminator(at)hotmail.com

Das ist ein Trick der Hersteller, damit die Leute endlich ein schnurloses Telefon kaufen und so den Umsatz ankurbeln. Da schnurlose Telefone einen Akku haben, der schneller kaputtgeht als eine vertüddelte Schnur, geht der Umsatz damit nachhaltig (wegen des ständigen Ersatzbedarfes) hoch.

Christian Eberhard, München; mail(at)eberhard.cc

Weil Telefone gegen uns sind. Sie hassen es, den lieben langen Tag angebrüllt zu werden. Nicht wenige Menschen brüllen überdies mit ziemlich schlechtem Atem in die Geräte. Andere haben die Angewohnheit, die Nummern in forte anzuschlagen. Nun sprechen wir noch gar nicht von den Inhalten, die via Telefon ausgetauscht werden. Telefone sind auch nur Telefone. Sie wehren sich. Deswegen verdrehen sie die Schnur.

Kai Oppel, München; corsicai(at)aol.com

Weil sich die Kabel im inneren in die entgegengesetzte Richtung drehen.

Macrus Fliet; mfliet(at)gmx.de

Durch das Langziehen der gekringelten Telefonschnur verändern sich physikalisch die sich vorher gegenseitig aufhebenden Verwindungsbestrebungen. Wird nun durch Verdrehen der Telefonschnur eine so entstandene Verwicklung rückgängig gemacht, kehrt das Objekt im Laufe der Zeit in seine ursprüngliche Verharrung zurück und schwup, ist das vermaledeite Ding wieder verwickelt.

Bernd Hübner, Wissen; sowie(at)huebler-wissen.de

Weil die Telefone im Werk von Frauen getestet wurden, ihre Aufgabe bestand darin, das zu tun was sie neben Shoppen am liebsten machen: Telefonieren. Dem Telefon wurde so ein Härtebestandstest unterzogen, denn neben einer Hörertemperaturerhöhung um +50°C durch zu langem Kontakt zwischen Hörer und Ohr beobachtete man auch, dass die Frauen permanent mit der Telefonschnur spielten. Durch die Dauerbeschallung (so ein Gespräch kann schon mal den halben Tag andauern) entwickelten die Telefonschnüre ein Eigenleben (deswegen konnte Neo dadurch auch in die Matrix gelangen) und seitdem führen sie einen erbitterten Kampf gegen jeden, der versucht die Schnüre beherrschen zu wollen. Eigentlich ganz logisch, oder ?

Das_Ich

vodkaking(at)web.de

Weil die schon getüdelt hergestellt wird, damit die Leute wieder Neue kaufen müssen.

Schueschke, marlborough ct; jasmarl(at)aol.com

Bei jedem Telefonat dreht meine Frau das Apparat einmal um und ich demzufolge durch. Ich nehme an, es ist überall dasselbe.

Jean Pêche de Trier

Weil der Mensch durch seine motorischen Gewohnheiten mit seinen gewohnten Bewegungen den Telefonhörer durch ständigen Gebrauch überwiegend in die immer gleiche Richtung verdreht, und zwar beim Ohrwechsel. Hier die Details für Rechtshänder: 1. Hörer mit rechter Hand abheben, an rechtes Ohr führen 2. Nach ein paar Minuten wird's am rechten Ohr unangenehm: Hörer an linkes Ohr führen. 2. Beim Ohrwechsel zum linken Ohr passiert es: Der Hörer und damit das Kabel drehen sich um 180° (ausprobieren!) 3. Wenn der Hörer wieder aufgelegt wird, bleibt die 180°-Drehung erhalten. Diese Halbdrehungen summieren sich im Dauergebrauch, bis das Kabel verwurschtelt ist. Mann kann es jetzt ent-wurschteln, aber der Linksdrall im Bewegungsprofil verdreht es immer wieder aufs Neue.

Andreas Paulin, Obersulm

djmalamut(at)freenet.de


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