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Ausgrabung: Fertig für die Flucht – gesatteltes Pferd in Pompeji entdeckt

Ein mächtiges Pferd sollte einen römischen General retten. Gesattelt und aufgezäumt wartete es auf einen Reiter, der nie kam. Nun wurde das Ross in Pompeji ausgegraben.

Der Tod erreichte die Einwohner schneller, als sie erwartet hatten.

Der Tod erreichte die Einwohner schneller, als sie erwartet hatten.

DPA

Es muss ein prächtiges Pferd gewesen sein. Groß, stark und gut ernährt stand es in seinem Stall. Bereits gesattelt und aufgezäumt. Offenbar bereit, seinen Besitzer aus der zum Tode verurteilten Stadt zu tragen. Aber es kam anders. Das stolze Ross und drei weitere Pferde wurden von Lavaasche umgeben und überdauerten so die Zeiten, bis sie vor wenigen Tagen ausgegraben wurden.

Der Stall gehört zu dem Komplex einer Villa in einem Vorort Pompejis. Man nimmt an, dass das Gebäude einem bedeutenden militärischen Kommandeur gehört hat. Das majestätische Tier trug noch im Tod einen reich mit Bronze verzierten Sattel.

Der Ausbruch des Vulkans Vesuv 79 n. Chr. führte zu großen Lavaströmen. Ein Großteil der damals vernichteten Städte, Pompeji und Herculaneum, wurden jedoch von einem Ascheregen bedeckt, der Gebäude und Menschen und Tiere unter sich bedeckte.

Schneller und schrecklicher Tod

Nach wie vor umstritten ist, wie die Menschen zu Tode kamen. Früher nahm man an, sie seien von der heißen Lava bedeckt oder von der Asche erdrückt worden. Spricht heute viel dafür, dass der Tod die meisten früher ereilte und sie durch giftige Gase und durch eine Art von extrem heißen Flammenzungen getötet wurden. Neue Auswertungen von Überresten der Toten deuten auf eine extreme Erhitzung hin, die so schnell kam, dass den Opfern buchstäblich das Blut kochte und Schädel wegen der plötzlichen Ausdehnung quasi explodierten.

Wir berichteten: "Verdampfendes Blut und explodierende Schädel - so grausam starben die Opfer des Vesuvs".

Die Briefe Plinius des Jüngeren geben einen detaillierten Einblick in den Ausbruch, er schildert den wie sein Onkel - Plinius der Ältere – das Naturphänomen beobachten wollte und dabei Menschen an der Küste retten wollte. Plinius der Ältere starb bei dem Versuch.

Innovationen: Vom Feuer bis zum Flugzeug: Das sind die größten Erfindungen der Menschheit
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Der Leiter des archäologischen Parks in Pompeji, Massimo Osanna, sagte der italienischen Nachrichtenagentur ANSA, dass der Stall die Überreste von zwei oder drei anderen Pferden enthielt. Die Reste von Zaumzeug und Sattel wurden nur bei einem der Tiere gefunden.

Osanna sagte auch, dass die Villa vermutlich einem General des Römischen Reiches gehörte.

Das Areal wurde bereits im frühen 20. Jahrhundert ausgegraben. Danach wurde die weitläufige Anlage aber wieder zugeschüttet, um die Altertümer so zu konservieren. Heute werden die Villa und ihre Nebengebäude erstmals vollständig untersucht.

Refugium der Oberschicht

Pompeji und Herculaneum waren eine Art von Ferienstädten für die reiche römische Oberschicht, daher erklärt sich auch, die große Menge an aufwendigen Prachtbauten. Auch die Terrassen der Villa des Generals sahen auf den nahen Golf von Neapel herab und die Insel Capri.

In der Zeit nach 27 n. Chr. zog sich der römische Kaiser Tiberius auf diese Insel zurück und lenkte von dort die Geschicke des Imperiums.

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