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Malerarbeiten Sie wollen Ihr Wohnzimmer streichen? Das sind die wichtigsten Schritte

Ein neuer Anstrich kann Wunder bewirken
Mit einem neuen Anstrich wird dem Wohnzimmer neues Leben eingehaucht
© svetikd / Getty Images
Das Wohnzimmer benötigt hin und wieder einen neuen Anstrich: Wirkt die Tapete ausgeblichen oder steht ein Umzug bevor, ist der Griff zum Farbeimer kaum vermeidbar. Bevor Sie mit den Malerarbeiten beginnen, sollten Sie sich gut vorbereiten. Was es beim Streichen zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Bevor Sie das Wohnzimmer streichen, sollten Sie in etwa wissen, wie viel Farbe benötigt wird. Um den Verbrauch zu berechnen, müssen die Wände (samt Decke) ausgemessen werden. Auf den Farbeimern finden Sie die genauen Angaben, für wie viele Quadratmeter der Inhalt reicht. Bedenken Sie hier, dass eventuell ein zweiter Anstrich nötig ist oder aber kleine Ausbesserungsarbeiten anstehen. Haben Sie herausgefunden, wie viele Liter für Ihr Wohnzimmer gebraucht werden, sollten Sie sich Gedanken über den Anstrich machen. Welche Wandfarbe eignet sich am besten für den Raum? Und welches Zubehör wird benötigt? Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen beantwortet.

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Erste Schritte: Das müssen Sie im Vorfeld beachten

1. Die Vorbereitungen

  • Sie erleichtern sich die Malerarbeiten ungemein, wenn alle (oder zumindest die kleinen) Möbel in einem anderen Zimmer zwischengelagert werden können. Ist das nicht möglich, rücken Sie die Einrichtungsgegenstände in die Raummitte und schützen Sie diese mit Abdeckfolie. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Wände zum Streichen freiliegen müssen.
  • Anschließend geht es ans Abkleben von Fußleisten und Steckdosen, Fensterrahmen und Türen. Verwenden Sie hierfür ein spezielles Malerband, das jede Ecke und Kante vor Farbtropfen und -spritzern schützt. Danach ist der Boden an der Reihe: Nehmen Sie eine Abdeckplane, um Parkett und Teppich, Laminat oder Dielen vor der Wandfarbe zu schützen.
  • Entfernen Sie alle Nägel und Schrauben aus den Wänden, bevor Sie das Wohnzimmer streichen. Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, sollten Sie die sichtbaren Löcher (die nicht mehr benötigt werden) oder auch mögliche Risse mit etwas Spachtelmasse füllen. Warten Sie jedoch, bis die Masse getrocknet ist, ehe Sie mit dem ersten Pinselstrich beginnen.
  • Besorgen Sie sich das nötige Zubehör zum Streichen, wie etwa kleine und große Farbroller für die Wände und eine Teleskopstange für die Decke. In Altbauwohnungen ist zudem eine lange Leiter von großem Nutzen. Darüber hinaus sind rund geformte Pinsel für kleine Flächen und flache Pinsel für Ecken besonders praktisch.
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2. Der Untergrund

  • Befinden sich an Ihren Wänden keine Tapeten, sollten Sie die verputzten Flächen vor dem Anstrich grundieren. Der sogenannte Putzgrund enthält keine Lösemittel und ist somit geruchsarm. Er gleicht Unebenheiten aus und sorgt dafür, dass die Saugfähigkeit des Untergrunds gemindert wird. Damit die Farbe an den Wänden besser haften bleibt.

  • Die meisten Tapeten lassen sich problemlos übermalen. Besitzen diese jedoch eine besonders grobe Struktur, bleibt die Farbe möglicherweise nicht gleichmäßig daran haften. In dem Fall müssen die angeklebten Bahnen entfernt werden. Lassen sich diese nicht abziehen, können Sie eine Igelwalze samt Tapetenablöser hinzuziehen.  

3. Die Wandfarbe

  • Laut der aktuellen Wohntrends 2021 sind Pastelltöne derzeit angesagt. Wenn Sie Ihr Wohnzimmer streichen möchten, können Sie sich – neben dem klassischen Weiß – auch an einer modernen Dispersionsfarbe in Mint oder Lemon Macaron, Altrosé oder Coffee Cream versuchen. Sie besitzt eine hohe Deckkraft, ist atmungsaktiv und geruchsarm.
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Das Wohnzimmer neu streichen: So gehen Sie vor

Damit die Farbe schneller trocknen kann, sollten Sie die Fenster am besten schon öffnen, während Sie das Wohnzimmer streichen. Ist es dafür zu kalt, können Sie den Raum auch nach dem Anstrich (gut) lüften. Und was gilt es sonst zu beachten?
Das sind die wichtigsten Schritte:

  1. Streichen Sie zuerst die Decke und danach die Wände, damit keine Flecken oder Farbspritzer auf den frisch gestrichenen Seiten landen.
  2. Nehmen Sie anschließend einen flachen Pinsel in die Hand und streichen im Wohnzimmer alle Ränder, Ecken und Kanten.
  3. Nun sind die großen Flächen dran: Verwenden Sie hier einen großen Farbroller und streichen Sie die Wände gleichmäßig Bahn für Bahn.
  4. Gleichen Sie mögliche Unregelmäßigkeiten aus, bevor die Farbe anfängt zu trocknen. Anschließend können Sie das Malerband vorsichtig abziehen.
  5. Lassen Sie die Farbe mindestens 12 Stunden lang trocknen, bevor Sie die Möbel zurück an die Wände rücken und die Bilder aufhängen.
  6. Lüften Sie nach dem Streichen ausgiebig, damit die Farbdämpfe aus dem Wohnzimmer schneller entweichen.

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ast

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