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Islamisten-Propaganda: Al-Kaida-Magazin "Dein Heim": Wo sich die Dschihadisten-Ehefrau ihre Tipps holt

In der Welt von al-Kaida spielt die #MeToo-Debatte keine Rolle. Im Gegenteil: Das Magazin "Dein Heim" gibt Tipps, wie die Muslima eine gute Dschihadisten-Ehefrau sein kann. Doch hinter der Zeitschrift steckt noch mehr.

Al-Kaida-Magazin Dein Heim alias Baituki

"Baituki", zu deutsch: "Dein Heim" nennt sich ein Al-Kaida-Magazin für muslimische Frauen, das etwa auf der Webseite Jihadology heruntergeladen werden kann

Wer den Titel "Dein Heim" hört, denkt vielleicht an eine Heimwerker-Postille oder an ein Magazin für schöneres Wohnen. Letzteres trifft im weitesten Sinne vielleicht sogar zu. Allerdings richtet sich das digital erscheinende Magazin mit eben diesem Titel an eine ganz spezielle Zielgruppe: Ehefrauen von al-Kaida-Kämpfern. Sie sollen ihren Männern ein Zuhause bereiten, wie es ihm ein Wohlgefallen ist. Und "Baituki", so der arabische Ausdruck für "Dein Heim", will ihnen dabei zur Seite stehen. Kenner der Materie vermuten aber noch einen anderen Zweck hinter dem Magazin.

Herausgegeben wird die digital im PDF-Format vertriebene Zeitschrift von der "Khayr Ummah Insitution", übersetzt etwa: "Die beste Gemeinschaft". Dabei handelt es sich um die Propaganda-Abteilung des Terrornetzes al-Kaida. Sechs Ausgaben des Hefts sind bisher erschienen. Auf rund 20 Seiten gibt es jede Menge Lebenshilfe für die Dschihadisten-Ehefrau. Angesprochen werden sollen aber auch muslimische Frauen, die al-Kaida indoktrinieren will, oder muslimische Frauen im Westen, die mit dem Dschihad mehr oder weniger sympathisieren.

Al-Kaida im Propaganda-Krieg mit dem IS

Die Schlagrichtung des Blattes, das ohne ein Impressum auskommt, ist eindeutig. Zu den wichtigsten Fragen, auf die die bisherigen "Baituki"-Ausgaben Antworten gaben, gehörten: "Was mache ich, wenn ich wütend auf meinen Ehemann bin?" oder "Wie schaffe ich es, dass meine Kinder mir gehorchen?" Dazu gibt es echte Lebenshilfe à la "20 Wege, Deine Ehemann dazu zu bringen, Dich mehr zu lieben als sich selbst", es werden  "Geheimnisse" verraten, wie Frau den Abwasch am besten schafft oder ganz klassisch Kochrezepte verbreitet - zum Beispiel für leckeres Kartoffelpüree. "Das Magazin ermutigt Frauen zuhause zu bleiben, ihren Ehemännern zu gefallen, zu putzen, zu kochen, zu lächeln, die Kinder zu guten Salafisten zu erziehen und ihren Männern zu gehorchen", urteilt Gilad Shoah vom israelischen Mosche Dajan Zentrum für Nahost- und Afrika-Studien.

Doch wie es scheint, geht es nicht nur darum, ein Frauenbild zu vermitteln und zu vertreten, wie man es, so Shoah, "im frühen 20. Jahrhundert oder irgendeiner Lifestyle-Show im Fernsehen" vermuten würde. Beobachter glauben, dass "Baituki" auch ein Propaganda-Instrument ist, dass gegen die verhasste Terrororganisation des sogenannten Islamischen Staates gerichtet sei. Nachdem der IS im Irak und Syrien immens an Boden eingebüßt und Tausende Kämpfer verloren hatte, war er zuletzt vom zuvor ebenfalls massiv vertretenen traditionellen Frauenbild abgerückt. Seit dem Oktober 2017 sprechen IS-Propagandaschriften von der "Pflicht der Frauen, Dschihad gegen den Feind zu führen". Begründet wird dies mit der Notsituation, "den Härten und dem Schmerz", den die IS-Terrormiliz im Krieg erlitten habe. Al Kaida hält mit "Baituki" dagegen und hofft wohl, so die Einschätzung, auf diesem Wege kämpfende und nicht-kämpfende muslimische Frauen für sich (zurück) zu gewinnen.

"Verwandle Dein Haus in ein Paradies auf Erden"

"Baituki" ist beileibe nicht die erste Publikation dschihadistischer Organisationen. "Inspire" von al-Kaida sowie "Dabiq" und "Rumiyah" vom IS erlangten auch außerhalb der islamischen Welt eine gewisse Bekanntheit. Magazine, die sich an Frauen richteten, gab es ebenfalls schon zuvor. Mit dem aktuellen Heft versucht al-Kaida gegenüber dem IS Boden gut zu machen, indem das Terrornetz die Frauen in die Pflicht nimmt, ihre Männer als Kämpfer zu unterstützen. "Verwandle Dein Heim in ein Paradies auf Erden und mach es ihm bequem, wann immer er müde nach Hause kommt", heißt es in der zweiten Ausgabe. "Kannst du dir das Blut und die Knochen überhaupt vorstellen, die dein Ehemann jeden Tag zu sehen bekommt?"


dho/fin
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(