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Erkenntnis der Geheimdienste Ausschuss des US-Senats bestätigt Russlands Einmischung in Wahl 2016

Der Kreml in Moskau
Der Kreml in Moskau
© Dimitar DILKOFF / AFP
Ein Bericht des Geheimdienstausschusses des Senats in Washington D.C. bestätigt Beeinflussung von Seiten Russlands in der US-Präsidentschaftswahl vor vier Jahren. Einmischung aus Moskau müsse als "neue Normalität" angesehen werden.

Ein neuer Bericht des Geheimdienstausschusses im US-Senat bestätigt die russische Kampagne zur Beeinflussung der US-Wahl 2016 zugunsten des damaligen Kandidaten Donald Trump. Der von Trumps Republikanern geführte Ausschuss erklärte in einem am Dienstag vorgelegten Bericht, es gebe keinen Grund, die dahin gehenden Schlussfolgerungen der Geheimdienste aus dem Jahr 2017 zu bezweifeln.

Einmischung Moskaus "neue Normalität"

Eine wichtige Erkenntnis der Geheimdienste sei es, dass die Einmischung aus Moskau als "die neue Normalität" angesehen werden müsse, erklärte der Ausschussvorsitzende Richard Burr. "Mit dem Herannahen der Präsidentenwahl 2020 ist es wichtiger denn je, dass wir in Bezug auf die Gefahr einer Einmischung von feindlichen ausländischen Kräften wachsam bleiben", erklärte Burr weiter. Weite Teile des 158 Seiten langen Berichts waren für die Öffentlichkeit aus Gründen der Geheimhaltung geschwärzt.

Der stellvertretende Ausschussvorsitzende, der Demokrat Mark Warner, erklärte, die Geheimdienste hätten "korrekt festgestellt, dass die Russen sich in unsere Wahl 2016 eingemischt haben, um [der früheren Außenministerin Hillary] Clinton zu schaden und der Kandidatur von Donald Trump zu helfen." Präsident Trump wiederum hat die Schlussfolgerungen der US-Geheimdienste, wonach Russland seine Kandidatur unterstützt haben soll, wiederholt zurückgewiesen.

rw DPA

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