HOME

Cyberwaffen und Trump-"Kompromat": Wie sich ein zwielichtiger Russe in Berlin 100.000 Dollar von US-Spionen ergaunerte

Die "New York Times" beleuchtet einen abenteuerlichen Deal zwischen einem Russen und US-Spionen, der sich teilweise mitten in Deutschlands Hauptstadt abspielte. Eine Geschichte von gestohlenen Cyberwaffen, einem Koffer voller Geld und angeblich belastendem Material über Donald Trump.

Ein Koffer voller US-Dollar (Symbolbild)

Die Geldübergabe soll sich in Berlin abgespielt haben (Symbolbild)

Picture Alliance

Der Beziehungsstatus von Russland und den USA ist kompliziert. Kommen auch noch Geheimdienste ins Spiel wird es schnell abenteuerlich. Die "New York Times" (NYT) berichtet über einen Deal zwischen US-Spionen von CIA und NSA mit einem zwielichtigen Russen. Die skurrile Spionage-Geschichte soll sich im vergangenen Jahr und hauptsächlich in Europa abgespielt haben. Das Blatt gibt an, mit mehreren beteiligten Regierungsbeamten gesprochen und Dokumente zu dem Fall vorliegen zu haben. Außerdem habe man den Russen, der anonym bleiben wollte, gesprochen.

Dieser versprach demnach im vergangenen Jahr, den Amerikanern gestohlene geheime US-Cyberwaffen gegen Geld zurück zu beschaffen. Dabei sollte es um Hacking-Tools gehen, die die USA entwickelt hatte, um damit rivalisierende Nationen wie China oder Russland auszuspionieren. Letztlich aber landeten die Cyberwaffen in den Händen eines Kollektivs von Computer-Kriminellen. Im Jahr 2017 sollen damit weltweit Cyberattacken - auch gegen Krankenhäuser, Firmen und Fabriken - ausgeführt worden sein.

Außerdem, so habe es der Russe behauptet, verfüge er über belastendes Material zu US-Präsident Donald Trump, im Spionage-Jargon "Kompromat" genannt. Diese Material sollte Trump und seine Wahlkampf-Mitarbeiter angeblich mit Russland in Verbindung bringen. Außerdem habe er das ominöse Video angeboten, das angeblich Trump in Moskau 2013 mit russischen Prostituierten in einem Hotelzimmer zeigt. Ebenfalls angeblich soll dieses im Besitz des russischen Geheimdienstes sein. Er habe sogar einen 15-sekündigen Ausschnitt ohne Ton davon gezeigt, der jedoch nicht verifiziert werden konnte.

Es gibt keine Beweise dafür, dass solche Aufnahmen überhaupt existieren. Ein von den Demokraten finanziertes, von einem britischen Ex-Spion zusammengestelltes und nicht verifiziertes Dossier zu Trump aus dem Jahr 2016 behauptet aber, dass Russland solch ein Video besitzt und Trump damit erpressen könnte. 

US-Spione waren nur an Cyberwaffen interessiert

Der "NYT" zufolge hätten die US-Beamten von Anfang an klargemacht, nicht am "Kompromat" interessiert zu sein. Die Programme aber wollten sie demnach zurückkaufen. Eine Million US-Dollar habe der Russe dafür verlangt. In einem Hotel in Berlin sei ihm dann im September von einem Mittelsmann ein Koffer mit 100.000 Dollar in bar übergeben worden. Dafür habe er einen ersten Datenhappen auf einem USB-Stick geliefert.

Doch wenig später seien den US-Spionen Zweifel an dem Wert der Informationen gekommen. Nichts davon habe mit den gestohlenen Cyberwaffen zu tun gehabt, es sei ausschließlich um angeblich Belastendes zu Trump und Russland gegangen. Diese Angaben seien nicht zu überprüfen gewesen und den Beamten habe sich der Verdacht aufgedrängt, dass vieles davon - unter anderem Bankdaten, Emails und angebliches Dokumente von russischen Geheimdiensten - schlichtweg gefälscht sei. Die Informationen zu Trump schienen demnach, aus Presseberichten und nicht aus Regierungsquellen zusammengestellt worden zu sein, schreibt die "NYT".

Frühe Zweifel an Glaubwürdigkeit

Donald Trump

Im Vorfeld des Deals hatten die US-Geheimdienste den Russen dem Bericht zufolge monatelang überprüft, seine Flüge nach Berlin, zu einer Affäre nach Wien und in seine Heimat St. Petersburg überwacht. Auch da soll es schon Zweifel gegeben haben, weil der Russe in der Vergangenheit in Geldwäsche verwickelt gewesen sein soll und eine von ihm geführte Firma - ein Geschäft, das tragbare Grills an Straßenimbisse verkaufe - kurz vor der Insolvenz gestanden habe. Zudem sei stets vermutet worden, dass er womöglich im Auftrag der russischen Regierung Unruhe stiften solle. Ein ehemaliger CIA-Offizier wird von der "NYT" dazu zitiert: "Die Unterscheidung zwischen jemandem aus dem organisierten Verbrechen, einem russischen Geheimdienstler und einem Russen, der ein paar Spione kennt - da verschwimmen die Grenzen."

Dennoch war das Interesse an den gestohlenen Cyberwaffen wohl zu groß. Mehrfach noch sei es zu Treffen zwischen den Amerikanern und dem Russen gekommen. Immer wieder sei Material übergeben worden, doch stets sei es um Trump gegangen, nichts davon sei geheim, geschweige denn wertvoll gewesen. Im Dezember habe der Russe dann mitgeteilt, dass er die Daten zu den Hacking-Tools auf Anweisung eines russischen Geheimdienstlers zurückhalte.

Anfang dieses Jahres sei es trotzdem zu einem letzten Treffen in einer Bar gekommen. Dabei hätten ihn die Amerikaner vor die Wahl gestellt: Entweder du arbeitest ab jetzt für uns und offenbarst dein genaues Netzwerk namentlich - oder du gehst zurück nach Russland und kommst nie mehr zurück. Daraufhin habe der Russe einen letzten Schluck von seinem Cranberry-Saft genommen, "Danke" gesagt und sei durch die Tür verschwunden.

fin / fin
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(