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Brasilien "Ein Zeichen der Hoffnung": Strafurteil gegen Ex-Präsident Lula aufgehoben

Sehen Sie im Video: Verfassungsgericht in Brasilien hebt Strafurteil gegen Ex-Präsident Lula auf.




Ein brasilianischer Verfassungsrichter hat die Strafurteile gegen Ex-Präsident Lula da Silva aufgehoben. Damit kann sich der populäre Links-Politiker wieder um ein politisches Amt bewerben und an der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr teilnehmen. Der Richter sprach einem untergeordneten Gericht am Montag überraschend die Zuständigkeit zur Verhandlung von Korruptionsvorwürfen gegen Lula ab. Stattdessen müssten Bundesgerichte in der Hauptstadt Brasilia den Fall neu aufrollen. Die Entscheidung muss noch vom gesamten Obersten Gerichtshof überprüft werden. Große Freude aber schon jetzt bei Lulas Unterstützern: "An Bolsonaros Stelle würde ich nicht mehr gut schlafen. Denn ich bin sicher, dass er am 1. Januar 2023 das Amt an Lula übergeben muss." "Ein Zeichen der Hoffnung. Man hat das Gefühl, dass es eine Chance für die Demokratie in unserem Land gibt und für den Kampf um unsere Rechte." Lula könnte den aktuellen Präsidenten Bolsonaro 2022 herausfordern. Es wird erwartet, dass der Rechtsaußen-Politiker sich um eine Wiederwahl bewirbt. Brasiliens Generalstaatsanwaltschaft kündigte an, gegen die Entscheidung des Verfassungsrichters Einspruch einzulegen.
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Große Freude bei Anhängern von Lula da Silva: In Brasilien hat ein Verfassungsgericht die Strafurteile gegen den Ex-Präsidenten aufgehoben. Damit könnte der populäre Links-Politiker den aktuellen Präsidenten Bolsonaro 2022 herausfordern.

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