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Charles Swift: Ein Leutnant steht Bin Ladens Fahrer bei

Die Navy war seine Familie. Nie hätte Kapitänleutnant Swift gedacht, dass er seine militärische Karriere opfern würde, um dem Fahrer von Osama bin Laden vor Gericht beizustehen. Doch sein Glaube an die Gerechtigkeit war ihm wichtiger

Von Katja Gloger

Es war wohl dieser Moment vor gut drei Jahren, der sein Leben veränderte. Die knappen Worte seines Mandanten, der ihm gegenübersaß, an den Händen gefesselt, einen Fuß am Boden angekettet. Und ihn, den Militäranwalt in seiner feschen Uniform, fragte: "Was machen Sie überhaupt hier? Die Wachen sagen doch, hier gibt es kein Gesetz." Es klang freundlich, es schien ihm sogar, als hätte der Gefangene Mitleid mit ihm. Und im Nachhinein, sagt er, wisse er gar nicht mehr, ob er naiv war, arrogant oder einfach nur tollkühn. Doch in diesem Moment entschloss sich Kapitänleutnant Charles Swift, das gute Amerika zu retten. "Und ob es hier Recht und Gesetz gibt!", entgegnete er seinem Mandanten Salim Ahmed Hamdan, Gefangener Nr. 0149 in Guantánamo. "Wir werden vor dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten kämpfen. Und wir werden gewinnen!" Am liebsten hätte er mit der Faust auf den kleinen Plastiktisch geschlagen.

"Hamdan gegen Rumsfeld u. a." Im Namen seines Mandanten, Chauffeur und Bodyguard von Osama bin Laden, des meistgefürchteten Terroristen der Welt, verklagte der amerikanische Militäranwalt Charles Swift den Verteidigungsminister der USA. Welch ein Fall! Sein Fall! Er, ein kleiner Leutnant, rebellierte gegen seinen obersten Vorgesetzten - und das auch noch öffentlich. Denn mit der Klage entlarvte Charles Swift das wahre Wesen der US-Militärkommissionen. Jener Gerichte, mit denen die US-Regierung in Guantánamo ausgewählte Terrorverdächtige nach Gutdünken aburteilen lässt. Er stellte damit die Kriegsherren im Pentagon ebenso an den Pranger wie Präsident George W. Bush.

Sein Kreuzzug für Recht und Gesetz führte Swift tatsächlich vor das Oberste Gericht der USA. Er wurde als Held gefeiert, als Symbol für das andere, das "gute Amerika". Er galt als einer der besten Anwälte seines Landes. Doch der Kapitänleutnant zahlte dafür einen hohen Preis. Der Fall seines Lebens kostete ihn seine Karriere. Er wurde gefeuert, Ende Mai muss er die Navy verlassen, er, der über 20 Jahre lang gedient hat. Seine Ehe ging in die Brüche. Am schlimmsten für den Patrioten Swift aber ist: Er sieht seine Ideale verraten, seinen Glauben an das gute Amerika. Und sein Mandant bleibt ein rechtloser Gefangener.

Er ist auf die Minute pünktlich. Lieutenant Commander Charles Swift, Strafverteidiger, stellt er sich vor. Fester Händedruck. Rote Wangen, Strubbelhaar. Rotes Hemd, blaues Jackett. Er ist 45 Jahre alt, doch er erscheint fast jungenhaft. Gerade ist er zurück aus Guantánamo, sein 32. Besuch. Eine lebenswichtige Abwechslung für Hamdan, 37, der seit fünf Jahren auf Guantánamo gefangen gehalten wird. Sein Anwalt ist der Einzige, mit dem er sprechen darf. Vor einiger Zeit wurde Hamdan nach Camp 6 verlegt, in den neuen, blitzeblanken Hochsicherheitstrakt. Dort sitzt er 23 Stunden am Tag allein in seiner winzigen Zelle. Kein Radio, kein Fernsehen, Briefe dauern sechs bis neun Monate. Er leidet unter Depressionen. Nun wurde offiziell Anklage gegen Hamdan erhoben. Swift weiß, dass seinem Mandanten lebenslange Haft droht. "Was ich ihm sage? Wir müssen weiterhin gegen die Unterdrückung kämpfen. Und für das Recht. Ich sage ihm, dass wir keine Alternative haben. Das versteht er. Doch er ist vollkommen entmutigt."

Swift holt Kaffee, den großen Becher, zieht das Jackett aus, krempelt die Ärmel hoch, dann legt er los. Laut und leidenschaftlich. Als ob er ein Dauerplädoyer auf das gute Amerika halten müsste. Die Ideale der Verfassung, die weisen Gründerväter Amerikas, der langjährige Kampf um Bürgerrechte, selbst die Magna Charta darf nicht fehlen. Und dann hebt er den Zeigefinger und beugt sich vor: "Wenn sich ein Angehöriger des Militärs gegen seinen Oberkommandierenden erhebt, gilt dies in vielen Ländern als Putsch. Bei uns heißt es ‚Hamdan gegen Rumsfeld‘." Seine Ohren glühen. Er sieht stolz aus. "Es geht um die Regeln des Rechts", ruft er. Darauf habe er schließlich einen Eid geschworen. Als Militäranwalt und als Amerikaner.

Doch die Militärkommissionen, vor denen neben Hamdan auch 14 weiteren, sogenannten high value detainees - Gefangenen von hohem Wert - der Prozess gemacht werden soll, sind höchst umstritten, selbst bei den Militärs. Die Angeklagten haben nicht einmal die Rechte, die sie vor einem Militärgericht hätten, geschweige denn in einem normalen Strafprozess. Vor den "Military Commissions" kann die Anklage selbst Aussagen, die unter Zwang, womöglich unter Folter, gemacht wurden, verwenden. Die Anwälte dürfen Verhörprotokolle und eventuell durch Folter gewonnene Geständnisse mit ihren Mandanten nicht besprechen. Überdies sind die Anwälte dem Pentagon unterstellt und handeln auf Befehl. Allerdings hatten ihre Vorgesetzten wohl nicht damit gerechnet, wie ernst sie diesen Befehl, die Gefangenen von Guantánamo zu verteidigen, nehmen würden.

Swift arbeitet mit rund einem Dutzend Kollegen in "Suite 2000 E", einer Etage in einem Bürogebäude an der 14. Straße in Washington, ein Zimmer mit Fenster steht nur den höheren Diensträngen zu. An ihren Türen kleben kleine, aufmüpfige Schilder: "Verbietet Folter!" oder "Boykottiert Guantánamo!" Die meisten Anwälte hier fordern, die Militärkommissionen abzuschaffen, denen sie jedoch zugleich dienen müssen. Darin sehen sie keinen Widerspruch - im Gegenteil: Sie sind stolz darauf, hier zu arbeiten. "Wir sind die Guten." Wenn es sein muss, würden sie auch den Präsidenten verklagen, sagen sie. Hier hat auch Swift sein schmales Arbeitszimmer, ihm steht ein Fenster zur Straße zu. Auf dem Schreibtisch liegt ein kleines Buch, die Genfer Konventionen. An seiner Tür hängt eine Karikatur gegen die "Schauprozesse" von Guantánamo. Die nimmt er ab, wenn Besucher kommen. Und zieht die Uniform an. "So sind die Regeln", sagt er. Die Regeln des Militärs.

Nach ihnen hat er sein Leben ausgerichtet, seit er sich im Sommer 1980 mit 19 Jahren an der "United States Naval Academy" in Annapolis meldete. Nach ihrem Ehrenkodex "Ehre. Mut. Verpflichtung" werden Militärs wie Politiker ausgebildet, die Führungselite der Nation. Disziplin ist eisernes Gebot, doch zugleich sollen Eigenständigkeit und Prinzipienfestigkeit gefördert werden. Seekadett Swift macht das Examen, heiratet ein Mädchen aus der Stadt. Die Navy wird seine Heimat. Er fährt zur See, übernimmt erste Fälle als Pflichtverteidiger. Das gefällt ihm. Es scheint ihm, er müsse nur lange und überzeugend reden, und seine Mandanten kommen frei. Und reden, das kann er. "Er würde sogar jedem Eskimo Eis verkaufen", sagt man über ihn. Sein Jurastudium beendet er "cum laude", und für jeden seiner Mandanten, die er in den kommenden Jahren vor Militärgerichten verteidigt, führt er einen Kreuzzug. Glühend. Laut. Leidenschaftlich. Swift liebt den großen Auftritt vor Gericht, er verliert so gut wie keinen Fall. Man nennt ihn "Terminator". Zugleich ist er neugierig, umgänglich, einer, mit dem man gern ein Bier trinkt.

Ungeduldig wartet er auf seine Chance. Auf den ganz großen Fall. "Ich wollte einmal in meinem Leben die Gelegenheit haben, wirklich etwas zu verändern", sagt er. Und so stimmt er begeistert zu, als er im März 2003 zu den Militärkommissionen berufen wird. Für ihn klingt es ein bisschen nach den Nürnberger Prozessen gegen die Nazis. Nach Gerechtigkeit. Abrechnung mit dem Bösen in der Welt. Er zieht zu seiner Großmutter in einen Vorort von Washington. Dort hat er ein kleines Kellerzimmer mit Bad. Seine Frau Debbie, eine Verkehrspilotin, hat Arbeit in einer anderen Stadt gefunden. Es heißt, sein Einsatz werde höchstens sechs Wochen dauern.

Doch Monate vergehen. Offenbar hat es niemand eilig, mit den Prozessen zu beginnen. Warum sollen zunächst nur sechs Gefangene vor Militärkommissionen gestellt werden? Sechs von mehreren Hundert, die seit Jahren in Guantánamo sitzen. Und warum werden die Genfer Konventionen dabei außer Acht gelassen? Bald kommt Swift zu einem bedrückenden Schluss: "Die Kommissionen wurden nur eingerichtet, um unter Zwang herbeigeführte Aussagen als Beweismittel zuzulassen. Es ist eine Perversion des Rechtsstaates." Er fühlt sich von seiner Führung verraten, regelrecht benutzt. Er hadert mit sich, will um Versetzung bitten. Doch er kann nicht kneifen. Schon aus Prinzip nicht.

Unerwartet bekommt Swift Unterstützung. Ein renommierter Juraprofessor der Georgetown-Universität bietet seinen Rat an, später auch der Anwalt Joe McMillan von der Kanzlei Perkins Coie aus Seattle. Wie Hunderte seiner Kollegen will er den Gefangenen von Guantánamo helfen. Er ist ebenso überzeugt: Die Militärkommissionen sind eine Schande für Amerika. Sie sind verfassungswidrig. Swift ist erleichtert. Da gibt es auch andere, die denken wie er. Man nennt sich, fast verschwörerisch, die "Hamdan-Gruppe". "Ausgerechnet der", hatte Swift gedacht, als er Salim Ahmed Hamdan als Pflichtverteidiger zugeteilt wurde. "Ausgerechnet der Fahrer und Leibwächter für einen der schlimmsten Männer auf Erden." 1996 war der Jemenit, der nur vier Jahre eine Schule besucht und als Taxifahrer gejobbt hatte, auf dem Weg in den Dschihad, den "Heiligen Krieg", bei Osama bin Laden auf dessen Farm in Afghanistan gelandet. Arbeitete für den von ihm bewunderten "Emir", verdiente 200 Dollar im Monat, träumte von einem eigenen Auto. Im November 2001 nahmen ihn afghanische Warlords gefangen, fesselten ihn mit einem Elektrokabel und verkauften ihn für 5000 Dollar Kopfgeld an die Amerikaner. Wenige Monate später flog man ihn nach Guantánamo. 10 000 Seiten stark ist die Anklageschrift. Er habe Waffen für al Qaeda transportiert, heißt es, auch Luftabwehrraketen, mit denen man US-Kampfjets abschießen kann.

Hamdan soll als einer der Ersten vor eine Militärkommission kommen. Doch vorher müsse sich sein Mandant schuldig bekennen, bedeutet man Swift. Nur so könne ein effizienter Prozess garantiert werden. "Also sollte ich ihn faktisch zu einem Schuldbekenntnis zwingen, um so ein ungerechtes Verfahren zu legitimieren", sagt Swift. "Es sollte erst gar nicht zu einem fairen Prozess kommen." Am 30. Januar 2004 kann der Anwalt den Gefangenen zum ersten Mal besuchen. Die übliche Prozedur: Hamdan ist an Händen und Füßen gefesselt, an einen Haken im Boden angekettet. Swift soll sein Namensschild abkleben. Er weigert sich. "Ich soll diesen Mann vertreten, und er darf nicht wissen, wie ich heiße?"

Das erste Gespräch eröffnet er mit seiner Standardrede: "Sie haben nur mich. Und gegen uns steht die amerikanische Regierung mit ihrer gesamten Macht." Zunächst versteht er nicht, dass sein Mandant überhaupt nicht beeindruckt scheint. Im Gegenteil: Für Hamdan repräsentiert der Mann in der feschen Uniform ja das Amerika, das ihn seit Jahren gefangen hält. Es wird Monate dauern, bis er schließlich Vertrauen fasst. Swift fordert Dokumente an. Verhörprotokolle, Videoaufzeichnungen. Er bekommt nichts. Die CIA verweigere die Herausgabe, heißt es. Er rennt gegen eine Wand. So geht es Wochen. Immer weiter bröckelt sein Glaube an die militärische Führung, an die Regierung, an seinen Präsidenten. Für Swift ist es, als ob man sein ganzes Leben verhöhnte, seine Arbeit, seine Ideale. Schließlich verspricht er Hamdan, vor das Oberste Gericht zu gehen. Der fragt nur: "Wie viele Gewehre haben die Männer, gegen die wir kämpfen sollen?" Am 4. April 2004 erhebt Swift unter der Nummer "05-184 Hamdan vs. Rumsfeld u. A." Klage gegen den US-Verteidigungsminister, um für seinen Mandanten ein faires Verfahren zu erzwingen.

Sein Leben wird nun, wie er sagt, "ganz Hamdan". Er reist wochenlang durch den Jemen, besucht Hamdans Familie, dessen Frau, die beiden kleinen Töchter. Über Monate feilt er an Strategien, liest Tausende Seiten Rechtsgutachten, schreibt Hunderte Anträge, übt seine Plädoyers mit einem befreundeten Anwalt. Seine Frau sieht er kaum noch, er ist zu beschäftigt. Die Ehe geht in die Brüche. "Wann bekomme ich dich zurück?", hatte ihn seine Frau zuletzt gefragt. Er konnte ihr keine Antwort geben. Jeden Monat reist er nach Guantánamo, wie ein "monströses schwarzes Loch" kommt ihm das Lager vor, ein rechtloser Raum. Er hört von den "harten" Verhörmethoden und dem brutalen Alltag in den Menschenkäfigen. Sein Mandant ist monatelang in Einzelhaft. "Prozessvorbereitung", bedeutet man Swift zynisch. Schließlich tritt Salim Hamdan in den Hungerstreik, stirbt beinahe. Swift kann kaum etwas für ihn tun. Manchmal darf er ihm Socken mitbringen, manchmal ein Buch. Amerikanische Gedichte in arabischer Übersetzung.

Einmal, während einer Anhörung durch Offiziere, will Swift eine Übersetzerin abkanzeln, die schlecht dolmetscht. Doch Hamdan verbietet es. Die Frau müsse ihre Arbeit behalten, sagt er, sie habe sicher eine Familie zu ernähren. Solche Momente bestätigen Swift. Ja, er hat die richtige Entscheidung getroffen. "Ich verteidige einen anständigen Menschen", sagt er. Immer dichter verwebt sich sein Schicksal mit dem seines Mandanten. "Ich brauche ihn ebenso, wie er mich als Anwalt braucht", sagt er einmal. Es scheint ihm, als kämpften zwei Männer gegen den Rest der Welt. Zwei Jahre dauert die Odyssee durch amerikanische Gerichte, und dann, am 29. Juni 2006, verkündet der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten seine Entscheidung in der Klage "Hamdan gegen Rumsfeld". Es erklärt die Militärkommissionen in dieser Form für verfassungswidrig. "Wir haben alles gewonnen", jubeln Swifts Kollegen, als sie von dem Urteil erfahren. Jetzt müsste Salim Hamdan vor ein anderes Gericht kommen. Mit allen Rechten eines Angeklagten. Diese Rechte würden dann auch allen anderen Gefangenen von Guantánamo zustehen.

Es ist ein grandioser, ein sensationeller Sieg. Swift genießt seinen Moment in der Geschichte. Schlagartig wird er berühmt, ist mit seinem erhobenen Zeigefinger begehrter Gast bei TV-Talkshows. Man kürt ihn zu einem der besten 100 Anwälte Amerikas. Er, der Leutnant, der es mit dem Präsidenten der USA aufnahm! Der einzige Navy-Anwalt, der jemals vor dem Supreme Court siegte! Er strotzt vor Selbstbewusstsein. Doch als Salim Hamdan von dem Urteil hört, fragt er nur: "Was genau habe ich jetzt gewonnen?" Er bleibt in Guantánamo, er bleibt in seiner Zelle, und er weiß nicht, ob er jemals nach Hause kommt.

Zwischen Triumph und Tragödie liegen nur wenige Wochen. Denn der US-Kongress kann das höchstrichterliche Urteil aushebeln. Ein eilig verabschiedetes Gesetz verfügt: Die Militärkommissionen werden beibehalten. Rund 80 der zurzeit 385 Gefangenen von Guantánamo sollen von ihnen abgeurteilt werden, auch Salim Hamdan. Der Kapitänleutnant kaut noch an dieser Niederlage, als er erfährt, dass seine anstehende Beförderung abgelehnt wurde. Das ist die Kündigung. Denn wer nicht befördert wird, muss gehen. "Up or out", heißt diese Regel beim US-Militär. Es sei wohl ein Zufall, sagt er. Doch jeder kennt den wahren Grund: Einer wie er ist zu bekannt, zu laut, gilt längst als Überzeugungstäter. Einen Rebellen wie ihn wollen sich die Militärbürokraten nicht leisten.

Bald fährt er wieder nach Guantánamo, seinen Mandanten besuchen, so wie jeden Monat. "Was soll ich sonst tun? Ich hatte ihm doch versprochen, dass wir gewinnen." Swift weiß, dass sein Traum ausgeträumt ist. In zwei Wochen ist seine Militärzeit unwiderruflich zu Ende. Er wird versuchen, Salim Hamdan als dessen ziviler Anwalt zu verteidigen. Kapitänleutnant Swift lässt den Zeigefinger sinken, er muss gehen. Termine, behauptet er. "Entsetzlich ist nur", sagt er noch, "dass Salim Hamdan den Preis für unser Versagen zahlen muss."

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