HOME

CIA-Affäre: Libby beteuert seine Unschuld

Wegen der Enttarnung einer CIA-Agentin stand der US-Regierungsbeamte Lewis Libby wegen Falschaussage und Meineids erstmals vor Gericht. Ihm drohen bis zu 30 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 1,25 Millionen Dollar.

In der Affäre um die Enttarnung einer CIA-Agentin hat sich der angeklagte US-Regierungsbeamte Lewis Libby am Donnerstag vor Gericht für nicht schuldig erklärt. "Wenn Sie gestatten, Euer Ehren, plädiere ich auf nicht schuldig", sagte der vor rund einer Woche zurückgetretene Stabschef von US-Vize-Präsident Dick Cheney am Donnerstag dem Richter Reggie Walton. Die Verlesung der Anklage wegen Falschaussage, Meineid und Behinderung der Justiz dauerte rund zehn Minuten. Walton setzte keinen Termin für den Verhandlungsbeginn fest. Libby muss nun wieder am 3. Februar zu einer Anhörung vor Gericht erscheinen. Ein Anwalt Libbys kündigte eine harte Auseinandersetzung vor Gericht an.

Es war der erste Auftritt Libbys vor Gericht seit Erhebung der Anklage durch die Grand Jury am vergangenen Freitag. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 1,25 Millionen Dollar. Die Anklage Libbys hat auch den Druck auf US-Präsident George W. Bush erhöht. Die Regierung steht bereits wegen der zahlreichen US-Opfer im Irak, der nur schleppenden Reaktion auf den Hurrikan "Katrina" und des Hin und Hers bei der Besetzung eines Postens im Obersten Gericht in der Kritik.

Libby setzt sich gegen die Anklage zur Wehr

Libby hat wenige Stunden vor Beginn der Anklageverlesung sein Verteidigerteam noch um den prominenten Anwalt Theodore Wells erweitert. Dieser kündigte umgehend eine harte gerichtliche Auseinandersetzung an. "Libby hat erklärt, dass er beabsichtige, sich gegen die Anklage zur Wehr zu setzen, für seinen guten Namen zu kämpfen, und dass er eine Hauptverhandlung wolle", sagte Wells vor Journalisten. Bevor es zum Prozess kommt, könnte Libby mit dem Sonderermittler Patrick Fitzgerald eine Einigung ausarbeiten - und sich zu geringeren Anklagepunkten für schuldig bekennen sowie mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten. Allerdings erschien diese Möglichkeit auf Basis der Äußerungen Wells' als eher unwahrscheinlich. Anwälte warnten davor, dass sich die Angelegenheit über Monate hinziehen könnte.

Die Geheimdienstmitarbeiterin Valerie Plame war im Juli 2003 enttarnt worden. Ihre Identität wurde Medien bekannt gemacht, nachdem ihr Ehemann - der Diplomat Joseph Wilson - der Regierung Bush vorgeworfen hatte, sich Geheimdienst-Informationen über den irakischen Besitz von Massenvernichtungswaffen zurechtgerückt zu haben, um den Krieg in dem Golfstaat zu rechtfertigen.

Reuters / Reuters
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.