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Clearstream-Affäre: Freispruch als Sprungbrett

Der Freispruch des ehemaligen französischen Ex-Premierministers Dominique de Villepin im Clearstream-Prozess beschäftigt die französische und deutsche Pressse:

Die linksliberale Pariser Zeitung "Libération":

"Was auch immer man über die moralische Verantwortung von Dominique de Villepin in der Clearstream-Affäre denken mag, er genießt von nun an eine unstrittige richterliche Deckung. (...) Für Nicolas Sarkozy geht die schwarze Serie weiter. Gebeutelt von schlechten Umfrageergebnissen findet er sich verunsichert an der Seite eines Gegners von rechts wieder. (...) Dominique de Villepin, der bei dieser Bewährungsprobe viel gelernt hat, aber nichts vergessen hat, kann aus diesem Freispruch ein Sprungbrett machen. Sein rednerisches und literarisches Talent kann die mit Sarkozy Unzufriedenen, die angesichts dessen hyperaktiven Hegemonie bislang schwiegen, auf seine Seite bringen."

"Frankfurter Rundschau":

"Für Frankreichs wenig populären Staatschef ist das ein herber Rückschlag. Sarkozy hatte geglaubt, dem Widersacher das Stigma das Straffälligen verpassen und ihn in die Wüste schicken zu können. Stattdessen kann sich Villepin dem Volk nun als Opfer eines zur Selbstherrlichkeit neigenden Staatschefs empfehlen und erhobenen Hauptes auf die politische Bühne zurückkehren. In dem Verleumdungsprozess hat sich die Politik einen Monat lang von ihrer hässlichsten Seite gezeigt: als eine Welt der Lügen und Intrigen. Die´Verdrossenheit darüber wird beide treffen, Villepin wie Sarkozy."

"Badische Neueste Nachrichten":

"Doch wer Sarkozy zu früh abschreibt, macht einen Fehler. Sein Talent als Wahlkämpfer ist unbestritten, während Villepin noch nie eine Wahl bestehen musste. Auch die Sozialisten können aus dem Zwist keinen Honig saugen, da sie ihr eigenes Führungsproblem noch nicht gelöst haben. Nun wartet Frankreich, nämlich auf die offizielle Kriegserklärung Villepins gegen Sarkozy."

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(