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"Wie eine geölte Maschine": Die zehn bemerkenswertesten Zitate aus Trumps neuem Fox-Interview

Obwohl es sein "Haussender" ist, kamen auch kritische Fragen: US-Präsident Donald Trump hat sich vom US-Sender Fox News interviewen lassen - und einige erstaunliche Antworten gegeben.

"Ich würde mir selbst eine Eins plus geben": US-Präsident Donald Trump

"Ich würde mir selbst eine Eins plus geben": US-Präsident Donald Trump

AFP

US-Präsident Donald Trump hat dem US-Sender Fox ein Interview gegeben. Der Republikaner stellte sich in der Sendung "Fox News Sunday", die am Sonntagabend in den USA ausgestrahlt wurde, den durchaus kritischen Fragen von Moderator Chris Wallace. Der Sender CNN hat das Gespräch analysiert und die erstaunlichsten Aussagen von Trump auf seiner Nachrichtenseite zusammengestellt.

  • "Ich bin extrem optimistisch, das Weiße Haus läuft wie eine gut geölte Maschine. Es läuft wirklich gut, ich habe tolle Leute."

Nur zur Erinnerung: Trump hat in den letzten zwei Wochen zunächst seinen Justizminister Jeff Sessions zum Rücktritt gedrängt und dann, nach öffentlicher Kritik seiner Ehefrau Melania an ihr, seine stellvertretende Nationale Sicherheitsberaterin Mira Ricardel gefeuert. Die Abgänge sind nur die letzten einer sehr langen Reihe von Personalwechseln im Weißen Haus seit dem Amtsantritt des Präsidenten und sprechen eher für einiges Durcheinander in der US-Regierungszentrale.

  • "Meine Frau hat in Afrika gute Arbeit geleistet, und sie wurde von der Presse nicht richtig behandelt. Sie hat wirklich so hart gearbeitet."

Interessanterweise ist das Trumps Antwort auf die Frage, ob es ihn störe, dass man den Eindruck haben könne, seine Frau habe eine seiner Beraterinnen gefeuert.

Personalkarussell Weißes Haus - wen feuert Donald Trump als nächstes?
  • "Er sagte mir, dass er nichts damit zu tun habe, er sagte mir das, ich würde sagen, vielleicht fünfmal an verschiedenen Punkten."

Trump auf die Frage, was wäre, wenn Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman ihn belogen hätte, als er behauptete, nichts über die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi zu wissen.

  • "Ich habe den Senat gewonnen."

Trump über die zwei hinzugewonnenen Senatssitze der Republikaner bei den Kongresswahlen, bei denen er gar kein Kandidat war.

  • "Ich trat nicht an. Ich bin nicht angetreten. Mein Name stand nicht auf dem Wahlzettel."

Trump über die bis zu 40 verlorenen Sitze der Republikaner im Repräsentantenhaus.

  •  "Rick Scott hat gewonnen und er hat mit großem Abstand gewonnen."

Trump über den Republikaner Rick Scott, der die Senatswahl in Florida für sich entscheiden konnte - mit einer Mehrheit von 10.033 aus mehr als acht Millionen abgegebenen Stimmen.

  • "Niemand glaubt stärker an den ersten Verfassungszusatz, als ich es tue."

Der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung schreibt unter anderem die Pressefreiheit fest. Trump hatte dem CNN-Reporter Jim Acosta nach einem Wortgefecht mit ihm bei einer Pressekonferenz am 7. November die Akkreditierung für das Weiße Haus entziehen lassen.

  • "Ich würde mir selbst, ich würde - schau, ich hasse es, das zu tun, aber ich werde es tun. Ich würde mir selbst eine Eins plus geben, ist das genug? Kann ich noch höher gehen?"

Trump auf die Frage, wie er seine Leistung im Vergleich mit großen US-Präsidenten wie Abraham Lincoln, George Washington, Franklin Delano Roosevelt und Ronald Reagan beurteile.

  • "Ich hätte das tun sollen, ich war extrem beschäftigt mit Anrufen für das Land. Wir haben viele Anrufe gemacht, wie Sie wissen."

Trump auf die Frage, warum er am Gedenktag für die Kriegsveteranen nicht den Soldatenfriedhof in Arlington bei Washington besucht habe, wie sein Vorgänger Barack Obama es jedes Jahr in seiner Amtszeit tat.

  • "Der Ton ist etwas, das mir wichtig ist. Aber oft kann man den Ton nicht wahren, weil die Leute einen so hart angehen, dass man, wenn man sich nicht auf eine irgendwie kraftvolle Art wehrt, nicht gewinnen wird. Und wir müssen gewinnen. Dieses Land muss gewinnen."

Trump über die  Kritik, er würde die Nation mit seinem scharfen Ton spalten.

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Quellen: CNN, Real Clear Politics

mad