Fährunglück Suche nach Überlebenden vor Sumatra


Seenotretter suchen seit dem frühen Morgen vor Indonesien nach weiteren Überlebenden des Fährunglücks von Sonntag. Schwere Regenfälle und eine aufgepeitschte See behinderten die Aktion. Insgesamt wurden 27 Opfer tot geborgen.

Seenotretter suchen seit dem frühen Morgen vor Indonesien nach weiteren Überlebenden des Fährunglücks von Sonntag. Schwere Regenfälle und eine aufgepeitschte See behinderten die Aktion. Insgesamt wurden 27 Opfer tot geborgen. Mindestens 17 Menschen werden noch vermisst, sagte der Sprecher im Krisenzentrum des Gesundheitsministerium am Montag. Etwa 250 Menschen waren aus den Wellen gerettet worden.

Die Zahl der Menschen an Bord der "Dumai Express 10" war noch unklar. Auf der Passagierliste standen nur 228 Namen. Zudem waren 14 Besatzungsmitglieder an Bord. In dem riesigen Inselreich sind jeden Tag hunderte Fähren unterwegs. Viele sind überladen und transportieren wesentlich mehr Passagiere als erlaubt.

Die Fähre war am Sonntag bei schlechtem Wetter vor Sumatra gesunken. Fischerboote waren schnell zur Stelle, um Überlebende aufzunehmen. Die Rettungsmaßnahmen wurden aber durch das schlechte Wetter behindert.

DPA DPA

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