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Richard Spencer: Florida ruft vor Auftritt von Rechtsnationalisten den Notstand aus

Der Rechtsnationalist Richard Spencer prägte das Schlagwort Alt-Right und gilt als Verbreiter der dahinterstehenden Ideologie. Ein Auftritt von ihm im US-Bundesstaat Florida wurde als Gefahr eingestuft.

Richard Spencer und dessen rechtsnationale Anhänger werden als gefährlich eingestuft

Richard Spencer und dessen rechtsnationale Anhänger werden als gefährlich eingestuft

Vor einem Auftritt des US-Rechtsnationalisten ist im Norden Floridas der Notstand ausgerufen worden."Wir leben in einem Land, in dem jeder das Recht hat, seine Meinung zu äußern, aber wir haben keinerlei Toleranz gegenüber Gewalt - und die öffentliche Sicherheit ist immer unsere höchste Priorität", begründete Floridas Gouverneur Rick Scott am Montag (Ortszeit) die Maßnahme.

"Unmittelbare Gefahr"

Spencer, eine Führungsfigur der Alt-Right-Bewegung, will am Donnerstag an der Universität von in Gainesville eine Rede halten. Im August war der 39-Jährige bei einer Demonstration weißer Nationalisten in Charlottesville im Bundesstaat Virginia aufgetreten, die in tödliche Gewalt umschlug. Gouverneur Scott sagte am Montag, durch den geplanten Auftritt Spencers an der Universität von Florida bestehe die "unmittelbare" Gefahr eines Notstands.

Die von Florida hatte zugestimmt, Spencer im Namen der Meinungsfreiheit sprechen zu lassen, versicherte aber, den Rechtsnationalisten nicht eingeladen zu haben. Am Montag demonstrierten Studenten gegen den geplanten Auftritt Spencers und forderten die Hochschule auf, die Rede abzusagen.


jen/AFP

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