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Polit-Scheidung: Die Russin und der Ultrarechte - schmutziger Scheidungskrieg beim Traumpaar der Alt-Right-Bewegung

Richard Spencer und Nina Kouprianova waren das Traumpaar der Alt-Right-Bewegung. Nun verrät sie die Wahrheit über eine Ehe im Strudel der politischen Radikalisierung. Spencer soll seine Frau vor den Kindern beschimpft, gedemütigt und geschlagen haben.

Nina Kouprianova liebt ihre Kamera und ihren Hund.

Nina Kouprianova liebt ihre Kamera und ihren Hund.

In der Zeit, als Trump nach der Präsidentschaft griff, waren sie das Alptraumpaar der amerikanischen Liberalen: Richard Spencer und Nina Kouprianova. Er, der extreme Rechte, Gründer der Alt-Right-Bewegung, und sie die russophile Intellektuelle, die in Tweets und Beiträgen gekonnt die Führungsrolle Moskaus beschwor.

Für die Liberalen war dieses Paar der schlagende Beweis für eine Achse des Bösen zwischen Moskau und den Kampagnen der Alt-Right, mit denen Trump die Herrschaft über einen guten Teil der sozialen Medien gewann. Spencer, ein gut aussehender, sportlicher, aber auch grober Typ, der sich aufmachte, die White Supremacy auf der Straße und im Netz durchzusetzen, und sie, die vollbusige Intellektuelle, die die Werke des russischen Weltmacht-Philosophen Alexander Dugin ins Englische übersetzte.

Vermutlich weiß im Kreml niemand, dass es Nina Kouprianova überhaupt gibt. Solche Kleinigkeiten spielten in der aufgeheizten Atmosphäre der Trump-Kampagne keine Rolle. Abgesehen von wenigen Äußerungen hielt sich die Kouprianova mit Beiträgen in den Medien zurück und bediente nur ihre Kanäle in den sozialen Medien. Dort geht es viel über die angebliche Russen-Paranoia des Westens – aber fast noch mehr um ihren Basset-Hund.

Szenen einer Polit-Ehe

Seit dem Juni letzten Jahres befindet sich das einstige Traumpaar der Alt-Right in einer Scheidung – die man wohl als schmutzig bezeichnen muss. Vor einigen Wochen brach Nina Kouprianova nun ihr Schweigen und spricht über ihre Ehe. Gleichzeitig startete sie eine Go-fund-me-Aktion, um Geld für den Scheidungskrieg und ihre Kinder zu sammeln.

Wenn Scheidungen mit Beiträgen in Medien geführt werden, kann man gemeinhin nicht erwarten, von einem der Beteiligten die reine Wahrheit zu erfahren. Dennoch gewinnt man einen Einblick in die Dynamik einer Ehe, die in den Strudel der politischen Radikalisierung gerät.

Im Nachhinein kommt die Entwicklung nicht unerwartet. Richard Spencer, der De-facto-Führer von Alt-Right, ist kein Dummkopf, aber eher ein Typ wie aus den politischen Saalschlachten der 20er Jahre. Nina Kouprianova hingegen jongliert mit geschliffenen Anspielungen über Byzanz und Moskau als dem Dritten Rom.

Der "Huffington Post" schilderte Kouprianova ihre Sicht der Ehe – untermauert mit entlarvenden Text-Botschaften Spencers. Beide heiraten lange, bevor irgendjemand ahnte, dass es zu einer zweiten politischen Eiszeit zwischen den USA und Russland kommen werde, oder dachte, dass Donald Trump Präsident werden könnte.

Unerklärliche Reaktionen 

Damals hätte Kouprianova gewarnt sein sollen. Kurz vor der geplanten großen Feier ihrer Hochzeit im Januar 2011 wurde Nina Kouprianova krank. Ihr Mann habe mit ihr einen Film ansehen wollen, doch weil sie so krank war, habe sie Nein gesagt. Darauf sei Spencer komplett ausrastet. Er soll sie angeschrien und an Haaren und Beinen die Treppe hinunter gezogen haben.

In einer Mail vom 4. Januar 2011 ist der Vorfall sogar dokumentiert. Spencer fragte sie, ob sie sicher angekommen sei. Kouprianova antwortete: "Ja", abgesehen davon, von den blauen Flecken an meinen Handgelenken und den Knien von dem Abenteuer gestern auf deiner Treppe, auf die du mich geschickt hast, abgesehen davon verlief die Rückfahrt ohne größere Zwischenfälle."

Eine merkwürdige, intellektuell abgehobene Art, den Ehemann mit seinem Gewaltausbruch zu konfrontieren. Heute sagt Kouprianova, als sie ihn kennenlernte habe sie gewusst, dass er sehr konservativ sei. Aber sie habe nicht verstanden, was das bedeutet. Kouprianova war in der zerfallenden UdSSR groß geworden, seine große, intakte, konservative Familie imponierte ihr. "Ich habe diese Nuancen der amerikanischen Politik nicht verstanden", sagte sie der "Huffington Post".

Kouprianova gibt an, dass ihr Mann sie 2014, als sie im vierten Monat schwanger war, zu Boden gedrückt und sie Hals und Kiefer gewürgt habe. Es soll Bilder von den Prellungen geben. Zwar ging Kouprianova nie zur Polizei, aber wie eine Bibliothekarin hielt sie diese schrecklichen Szenen akribisch fest. Der "Huffington Post" spielte sie Tonaufnahmen vor, auf denen zu hören ist, wie Spencer sie anschreit, während die Kinder im Hintergrund schluchzen. Er schreit, sie solle von einer Brücke springen, er werde ihr die "verdammte Nase" brechen.

Textnachrichten eines Missbrauchs

Auch die Text-Nachrichten zeigen die Spuren einer zerstörerischen Beziehung, die ein Außenstehender kaum verstehen kann:

Kouprianova: Ich ruf dich am Morgen an – auch wenn wir uns hassen.

Spencer: Fuck you. Bitte bring dich um.

Kouprianova: Was sollte dadurch besser werden.

Bitte beruhige dich.

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Spencer: Ich hoffe, du bringst dich um, dann würde ich dich respektieren.

Kouprianova: Ich entschuldige mich dafür, mich in einen Streit mit dir eingelassen zu haben. Ich war verletzt, weil du nicht einmal fünf Minuten Aufmerksamkeit aufbringen konntest. Ich freue mich, wenn du Aufmerksamkeit bekommst. Ich wünschte nur, es wäre für deine intellektuellen Anstrengungen und nicht fürs Rumtrollen. Da liegen deine Stärken.

Spencer: Du bist eine ekelhafte Fotze.

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Spencer: Du bist in deinen 30ern und immer noch so armselig. Was bedeutet, du wirst dich nie ändern. Also, scheint Selbstmord die beste Lösung zu sein.

Kouprianova: Ich habe gesagt, dass du einchecken und mir Blumen schicken sollst. Und wenn es billige sind.

++++

Richard Spencer bestreitet die Gewaltvorwürfe vehement. Er gibt allerdings zu, dass er seine Frau angeschrien und schreckliche Dinge zu ihr gesagt hat. Was er heute bereut. "Ich war so frustriert. Sie macht mich so frustriert gemacht." Gegenüber dem "Observer" erklärte Kouprianova ihren Versuch Geld im Netz zu sammeln. Denn der Führer der Alt-Right-Bewegung ist alles andere als ein Underdog. Seine Familie soll mehr als 5000 Hektar an Baumwoll- und Maisfeldern in Louisiana bewirtschaften. Mit ihrem eigenen Geld könne sie keinen Prozess gegen diese Leute durchstehen. "Die Versuche der Spencer-Anhänger, mich als 'Goldgräberin' darzustellen, können nicht falscher sein", sagte Nina Kouprianova dem "Observer". "In diesem Scheidungsfall geht es nur um Sorgerecht und Besuchsregelungen und um den Kindesunterhalt."

Quellen: Huffington Post

Go-fund-me Help Me Divorce "Alt Right Leader" Richard Spencer"  

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(