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G20-Gipfel in Seoul: Mehr Macht für China und Co.

Kompromisse auf dem G20-Gipfel: Banken müssen künftig ihre Risiken besser absichern. Und China, Indien und andere aufstrebende Volkswirtschaften übernehmen mehr Verantwortung im Krisenfall.

Der zweitägige G20-Gipfel in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ist beendet. Die Staats- und Regierungschefs der mächtigsten Wirtschaftsnationen (G20) vereinbarten, weiter in strittigen Währungs- und Handelsfragen gemeinsam zu arbeiten. Und: Gut zwei Jahre nach dem Fast-Zusammenbruch des Weltfinanzsystems sind schärfere Kontrollen der Banken endgültig auf den Weg gebracht. Geldinstitute rund um den Globus müssen in den nächsten Jahren Milliardenbeträge für eine bessere Risikovorsorge aufbringen.

Die Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte (G20) einigten sich auf das sogenannte Basel-III-Abkommen. Es sieht deutlich strengere Eigenkapitalregeln vor, soll also verhindern helfen, dass bei der nächsten Krise Geldinstitute wieder mit Milliarden aus der Steuerkasse gerettet werden müssen.

Reform des Internationalen Währungsfonds beschlossen

Einen weiteren Meilenstein beschlossen die G20 mit der Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF). Nach Jahren des wirtschaftlichen Booms bekommen China, Indien und andere aufstrebende Volkswirtschaften mehr Einfluss in der wichtigsten internationalen Finanzinstitution und übernehmen damit im Krisenfall auch mehr Verantwortung.

Die G20 diskutierten auch Maßnahmen für mehr Wachstum, das Problem von zu großen Handelsungleichgewichten und Wechselkursfragen. US-Präsident Barack Obama war von seiner Forderung abgerückt, starken Exportnationen wie Deutschland und China messbare Vorgaben für die maximale Höhe von Handelsüberschüssen zu machen. Die G20 wollen nun im kommenden Jahr versuchen, ein Frühwarnsystem zu installieren, um zu starke Unterschiede in den Handels- und Kapitalbilanzen der Länder zu vermeiden.

Schäuble: Basel-III-Regeln sind unstrittig

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte in Seoul, die Basel-III-Regeln seien unstrittig. Der Gipfel werde sie beschließen. "Das ist zwar keine Überraschung, aber ein großer Erfolg."

Die schärferen Vorschriften kommen etwas mehr als zwei Jahre nach dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman Brothers. Die Pleite im September 2008 brachte das Weltfinanzsystem fast zum Einstürzen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte zur IWF-Reform: "Es gab keinerlei Kritik, sondern nur Zuspruch." Nach Angaben von Schäuble begrüßte die G20 die IWF-Reform einhellig. Der IWF ist eine Art Feuerwehr für Finanzkrisen. Beispielsweise hilft der IWF, Griechenland vor der Staatspleite zu bewahren. Der IWF hat 187 Mitglieder.

Da sich die Wirtschaftskraft rund um den Globus verschiebt, war die Reform überfällig. China hatte vor kurzem Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft hinter den USA abgelöst.

Deutschland gibt geringfügig Macht ab

Bisher überrepräsentierte Staaten verlieren an Einfluss im IWF. Auch Deutschland, die viertgrößte Wirtschaftsmacht, gibt geringfügig Quotenanteile ab. Es wird als drittgrößter Anteilseigner von China abgelöst. Konkret werden 6,4 Prozent der Anteile überwiegend an Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien umverteilt. Die Anteilsquoten bestimmen das Stimmgewicht einzelner Länder und ihren Kapitalbeitrag.

Zum Abschluss des G20-Gipfels sagte Bundeskanzlerin Merkel, sie sehe nach dem Krisenmanagement nun auch eine wachsende Bereitschaft zur wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit. "Deutschland hat natürlich ein großes Interesse, dass die kooperative gemeinsame Atmosphäre hier gesiegt hat", so Merkel. Dies sei gut für Arbeitsplätze und Unternehmen in Deutschland vor allem in Exportbranchen. Merkel sprach trotz aller Fortschritte von oft mühseligen und schwierigen Verhandlungen. "Aber unter dem Strich hat sich gezeigt, dass der Gemeinschaftsgeist siegt", sagte sie. Die sei eine wichtige Botschaft auch für die französische G20-Präsidentschaft, die nach dem Gipfel in Südkorea beginnt.

zen/DPA/Reuters / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(