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Analyse

"Commander-in-Chief-Forum": Clinton und Trump streiten sich öffentlich - und es freut sich: niemand

Hillary Clinton und Donald Trump sind in New York zum ersten Mal zu einem Rededuell zusammengekommen. Es ging um Außenpolitik. Beide Kandidaten gaben sich wenig Mühe, ihre ohnehin miesen Beliebtheitswerte zu verbessern.

Hillary Clinton in New York

Hillary Clinton, die Kühle, verlor sich in New York in technischen Details und Trotz

Nach diesen Auftritten dürften sich viele Amerikaner einmal mehr wünschen, Regisseur eines Films namens "Wahlkampf" zu sein. Dann könnten sie diese Szene, in der Demokraten und Republikaner ihren Präsidentschaftskandidaten bestimmen, einfach solange wiederholen, bis ihre Darsteller auch nur annähernd glaubwürdig rüberkommen. Oder sie einfach austauschen. Denn das erste Aufeinandertreffen von Hillary Clinton und Donald Trump beim so genannten Commander-in Chief Forum hat erneut gezeigt, dass sie im Volk nicht zu Unrecht zu den unbeliebtesten Anwärtern aufs Weiße Haus seit Jahrzehnten gelten.

Donald Trump hat Visionen, Hillary Clinton nicht

Die Veranstaltung in New York war eine Art Debattenduell - nur, dass die Demokratin und der Republikaner nacheinander ran mussten, je 30 Minuten zum Thema Außen- und Sicherheitspolitik. Also: Was würden sie als US-Präsident, der auch oberster Kommandeur ist, tun - im Irak, Syrien, gegen den Islamischen Staat (IS)? Es war auch ein Vorgeschmack auf die TV-Redegefechte, die in knapp drei Wochen beginnen. Um es vorweg zu nehmen: Es war der Kampf visionslose Realpolitik des einen Kandidat (Clinton) gegen unrealistische Vision des anderen Kandidaten (Trump).


Donald Trump etwa verknotete sich beim Thema IS mit sich selbst. Vor einigen Wochen brüstete er sich noch damit, er habe mehr Ahnung vom Kampf gegen die Islamisten als die gesamte Generalität. In New York wurde er nun von Moderator Matt Lauer gefragt, wie das mit seiner allerjüngsten Ansage zusammenpasse, dass er als US-Präsident eben jenen Generälen 30 Tage Zeit geben würde, eine Anti-IS-Strategie vorzulegen? Wo er, also Trump, doch so viel schlauer sei als die Militärs. Trumps Antworten hörten sich an wie sich Trumps Antworten eben anhören: wirr und unausgegoren. Ja, er habe einen Plan, sagte er, aber natürlich wolle er auch auf die Kommandoebene hören. Vielleicht müsse er aber auch andere Generäle suchen, jedenfalls gibt es einen Plan oder es wird einen geben, aber den würde er sicher nicht Moderator Lauer verraten.

Hillary Clinton: "Weiter so"

Auf der anderen Seite Hillary Clinton und ihr Ja zum Irak-Krieg. Neben ihrer E-Mail-Affäre auch so ein Kapitel, dass sie nicht abgeschüttelt bekommt. Clinton entschuldigte sich für die Invasion, versprach, sie habe daraus gelernt. Aber so wenig Donald Trump verraten wollte, wie er den Islamischen Staat bekämpfen wolle, so wenig konnte oder wollte Hillary Clinton verraten, was genau sie gelernt hat. Nur über Umwege ließ sich erahnen, welche Konsequenzen sie aus dem gescheiterten Feldzug (und dem in Libyen) zu ziehen gedenkt. Nämlich die gleichen, die Barack Obama schon gezogen hat. In Syrien etwa: keine Bodentruppen, ein paar Luftangriffe, irgendwie mitmischen, aber irgendwie auch nicht. Leider gilt die Strategie des US-Präsidenten nicht nur in den USA als halbherzig und wenig erfolgreich. Dass Clinton nun ideenlos auf ein schlichtes "Weiter so" setzt, dürfte ihrer Beliebtheit nicht unbedingt zuträglich sein.

Immerhin gab es von Trump und Clinton endlich mal wieder politisch-inhaltlich etwas zu hören. Doch die Menschen wählen nicht nur Positionspapiere, sie wählen Persönlichkeiten. Und beliebt, wie gesagt, sind beide nicht. Nicht Clinton, die kühle, altgediente Pragmatikerin, nicht Trump, der schillernde, halbseidene Egomane. Ihr Image jedenfalls wird sich nach dem Duell in New York kaum verbessert haben.

Mehr Wärme, weniger Opportunismus

Hillary Clinton reagierte, angesprochen auf ihre E-Mail-Affäre (sie hatte nicht die offiziellen Regierungsserver benutzt) trotzig und technisch, juristisch vermutlich korrekt, aber eben auch unnahbar. Donald Trump dagegen kokettierte damit, dass er Wladimir Putin schätzt und der ihn auch (angeblich). O-Ton-Trump: "Wenn er tolle Dinge über mich sagt, werde ich tolle Dinge über ihn sagen." Mit dieser Art von opportunistischem Charme mag der Immobilienhai vielleicht bei Betonzulieferen erfolgreich sein, von einem US-Präsident aber werden sich die US-Amerikaner etwas mehr Haltung wünschen. 

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.