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Historischer Beschluss: Oberstes US-Gericht erlaubt Homoehen in ganz Amerika

Revolutionäre Entscheidung in den USA: Ab sofort dürfen dort Schwule und Lesben ganz offiziell "Ja" zueinander sagen. Der Oberste Gerichtshof hat die Homoehe in allen Bundesstaaten von Amerika erlaubt.

Das Oberste Gericht in den USA hat die Homoehe in allen Bundesstaaten legalisiert.

Eine Regenbogenflagge weht vor einem Gerichtsgebäude in Michigan. In einer historischen Entscheidung erklärte das höchste US-Gericht, dass das Verbot von gleichgeschlechtlichen Eheschließungen gegen die Verfassung verstößt.

In einer historischen Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof der USA die Homoehe in allen Bundesstaaten legalisiert. Der Supreme Court erklärte am Freitag das Verbot von gleichgeschlechtlichen Eheschließungen für verfassungswidrig. Während 37 Bundesstaaten sowie die Hauptstadt Washington homosexuelle und heterosexuelle Partnerschaften in den vergangenen Jahren gleichstellt hatten, war die Homoehe in 13 Staaten weiter verboten.
Vor dem Gebäude des Obersten Gerichtshofs mitten in Washington brachen Befürworten der Homoehe in Jubel aus und schwenkten Regenbogenfahnen. US-Präsident Barack Obama sprach auf dem Onlinedienst Twitter von einem "großen Schritt in unserem Marsch hin zur Gleichbehandlung". Schwule und lesbische Paare hätten "das Recht zu heiraten, so wie alle anderen".

Entscheidung mit fünf zu vier Stimmen

Die Entscheidung des Supreme Court fiel mit fünf zu vier Stimmen. Der konservative Richter Anthony Kennedy schloss sich dabei den vier linksliberalen Richtern an. In ihrer Mehrheitsmeinung schrieben sie, das der im 14. Zusatzartikel der US-Verfassung festgeschriebene Gleichbehandlungsgrundsatz alle Bundesstaaten zur Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen verpflichtet

jek / AFP
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