Die USA bombardieren offenbar ein Munitionsdepot im Iran. Donald Trump spricht über einen möglichen Angriff auf die Insel Charg. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Eugen Epp
Bei US-israelischen Angriffen im Iran ist nach iranischen Angaben eine schiitische Moschee im Nordwesten des Landes beschädigt worden. Ferner sind bei den Angriffen in der Gegend der Großen Husseinija Moschee vier Menschen getötet und 26 weitere verletzt worden, wie der Vizegouverneur der Provinz Sandschan, Ali Sadeghi, laut der Nachrichtenagentur Isna mitteilt.
An der Moschee in der Stadt Sandschan seien durch die Angriffe „Teile der Kuppel und der Minarette beschädigt worden“, berichtet das iranische Staatsfernsehen.
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Daniel Bakir
Komplett blockiert ist die Straße von Hormus nicht, manche Schiffe lassen die Iraner durch. Das chinesische Außenministerium erklärte am Dienstag, drei chinesische Schiffe hätten die Meerenge erst kürzlich passiert. China und Iran pflegen gute Beziehungen.
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Daniel Bakir
Bericht: Trump würde Irankrieg auch ohne Öffnung der Straße von Hormus beenden
US-Präsident Donald Trump ist laut "Wall Street Journal" bereit, den Irankrieg zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus nicht wieder vollständig geöffnet ist. Die US-Regierung sei zu dem Schluss gekommen, dass es zu aufwendig sei, die Öffnung der Meerenge militärisch zu erzwingen. Stattdessen soll dies durch diplomatischen Druck geschehen. Der Bericht beruft sich auf anonyme Aussagen von US-Regierungsmitarbeitern.
Die Zukunft der für den Ölhandel wichtigen Meerenge ist ein Knackpunkt für die Beendigung des Krieges. Der Iran plant, künftig Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen zu erheben.
Die Zukunft der für den Ölhandel wichtigen Meerenge ist ein Knackpunkt für die Beendigung des Krieges. Der Iran plant, künftig Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen zu erheben.
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Eugen Epp
Italien hat mehreren US-Flugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf der Mittelmeerinsel Sizilien verweigert. Nach Informationen der Tageszeitung „Corriere della Sera“ hat Verteidigungsminister Guido Crosetto dem US-Militär vor einigen Tagen keine Erlaubnis gegeben, den Militärflughafen Sigonella zu nutzen, um dann in den Nahen Osten weiterzufliegen. Aus dem Umfeld des Ministeriums in Rom wird die Darstellung bestätigt.
Demnach wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hieß es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle.
Demnach wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hieß es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle.
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Eugen Epp
Ein Parlamentsausschuss im Iran hat laut Staatsmedien Pläne für die Erhebung von Gebühren für Schiffe gebilligt, welche die Straße von Hormus passieren wollen. Unter Berufung auf ein Mitglied des Sicherheitsausschusses des Parlaments berichtete das staatliche Fernsehen am Montag, dass „finanzielle Regelungen und Mautsysteme“ sowie eine Zusammenarbeit mit Oman auf der anderen Seite der Meerenge vorgesehen seien.
Darüber hinaus umfasst das Gesetz ein Durchfahrtsverbot für die USA und Israel, sowie ein Verbot für andere Länder, die Sanktionen gegen den Iran verhängt haben.
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Eugen Epp
Der Iran feuert der israelischen Armee zufolge erneut Raketen auf Israel ab. Es seien Raketen identifiziert worden, „die aus dem Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden“, erklärte die israelische Armee am Dienstag im Onlinedienst Telegram. Später erklärte die Armee, es sei in allen Landesteilen sicher, die Schutzräume zu verlassen.
In Jerusalem waren Luftalarmsirenen zu hören, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zudem hätten mindestens zehn Explosionen vernommen werden können. Die israelische Armee erklärt, die Luftabwehr habe anfliegende Raketen abgefangen. Der iranische Staatssender Irib meldet ebenfalls, der Iran habe Raketen in Richtung Israel abgefeuert.
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Eugen Epp
Bei Kämpfen im Süden des Libanon sind nach Angaben der israelischen Armee vier israelische Soldaten getötet worden. Die israelische Armee identifiziert in einer Erklärung drei Soldaten, die „im Kampf gefallen“ seien. Ein weiterer Soldat, dessen Name vorerst nicht veröffentlicht werden könne, sei bei demselben Vorfall ebenfalls getötet worden. Außerdem seien ein weiterer Soldat schwer verletzt und ein Reservist leicht verletzt worden.
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Alexandra Kraft

Massiver US-Angriff auf Munitionsdepot in Isfahan
Die USA haben einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in der iranischen Stadt Isfahan durchgeführt. Dafür hätten sie in der Nacht eine große Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2.000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen US-Beamten.
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Alexandra Kraft

In dem Krieg Israels und der USA gegen den Iran sind nach Auffassung des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu mehr als die Hälfte der Ziele erreicht worden. „Wir haben definitiv die Hälfte hinter uns“, sagt Netanjahu in einem Interview mit dem konservativen US-Sender Newsmax. Zugleich betonte er, der Krieg sei mehr als zur Hälfte erledigt, „im Hinblick auf die Missionen, nicht unbedingt im Hinblick auf die Zeit“.
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Alexandra Kraft

US-Außenminister Marco Rubio kritisiert Spanien und die NATO-Partner scharf. Nach dem Krieg müssten die USA all das neu bewerten, betonte er. Die NATO sei ein Bündnis und dürfe als solches „keine Einbahnstraße sein“. Rubio fügt hinzu: "Hoffen wir, dass wir das in Ordnung bringen können." Er bemängelt, dass die USA in Spanien und andernorts auf Widerstand bei der Nutzung von Stützpunkten gestoßen seien.
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Alexandra Kraft

Ein kuwaitischer Öltanker ist vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate unter Beschuss geraten. Er sei Ziel eines iranischen Angriffs geworden, während er vor dem Hafen von Dubai im Persischen Golf vor Anker lag, teilte die Kuwait Petroleum Corporation nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna mit. Der Tanker sei zum Zeitpunkt des Angriffs voll beladen gewesen, heißt es.
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Alexandra Kraft

Der Iran beschießt weiter benachbarte Golfstaaten. Das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien meldet in der Nacht Angriffe mit ballistischen Raketen. Die Geschosse sind von der Luftabwehr abgefangen worden, heißt es. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi schrieb zuvor auf der Plattform X, sein Land betrachte das Königreich als brüderliche Nation. Es sei aber für Saudi-Arabien „höchste Zeit, die US-Streitkräfte des Landes zu verweisen“.
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Alexandra Kraft

US-Außenminister Marco Rubio zeigt sich überzeugt, dass die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr geöffnet wird – „so oder anders“. Entweder werde sich der Iran bereit erklären, „sich an internationales Recht zu halten“ und die Meerenge nicht zu blockieren, sagt Rubio dem Sender Al Jazeera. „Oder eine Koalition von Nationen aus der ganzen Welt und der Region wird mit Beteiligung der Vereinigten Staaten dafür sorgen, dass sie offen ist“.
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Alexandra Kraft

Ein Tanker ist im Persischen Golf unter Beschuss geraten. Wie die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitteilt, traf ein nicht näher beschriebenes Projektil das Schiff rund 57 Kilometer nordwestlich von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten und löste einen Brand aus. Woher das Geschoss kam, ist derzeit noch unklar.
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Alexandra Kraft

Nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wollen mehrere Golfstaaten mit der Ukraine zusammenarbeiten. Es gebe bereits „historische Vereinbarungen“ mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, sagte Selenskyj nach einer Reise in den Nahen Osten und die Golfregion in einer Videobotschaft. Die Ukraine exportiere ihr Verteidigungssystem, die Fähigkeiten ihrer Soldaten und ihr Wissen, sagte Selenskyj weiter. Von diesen Staaten erwarte sie eine entsprechende Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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