Donald Trump deutet ein baldiges Ende des Kriegs im Iran an. Außerdem kündigt der US-Präsident eine „wichtige Rede“ an. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Phil Göbel
Iranischer Präsident wendet sich an US-Bevölkerung
Der iranische Präsident Massud Peseschkian versichert dem amerikanischen Volk in einem Brief, dass sein Land keine Feindschaft gegen einfache US-Bürger hegt. Den Iran als Bedrohung darzustellen, stimme „weder mit der historischen Realität noch mit den heute beobachtbaren Fakten überein“, zitiert der Sender Press TV aus dem Schreiben.
Hingegen richteten sich Angriffe auf die Infrastruktur des Iran gegen das iranische Volk und hätten Folgen, die weit über die Grenzen des Landes hinausreichen würden, warnt er laut Press TV.
Hingegen richteten sich Angriffe auf die Infrastruktur des Iran gegen das iranische Volk und hätten Folgen, die weit über die Grenzen des Landes hinausreichen würden, warnt er laut Press TV.
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Phil Göbel
Die israelische Luftwaffe hat nach Angaben der Armee Dutzende Militäreinrichtungen in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. In der Nacht auf Mittwoch seien auf Grundlage von Geheimdienstinformationen allein 15 Waffenproduktionsstätten „im Herzen Teherans“ angegriffen worden, teilte die israelische Armee auf Telegram mit.
Darunter befinde sich ein zentraler Komplex des iranischen Verteidigungsministeriums mit Produktionsstätten für Raketen, die gegen Flugzeuge und ferngesteuerte Fluggeräte eingesetzt werden sollten.
Darunter befinde sich ein zentraler Komplex des iranischen Verteidigungsministeriums mit Produktionsstätten für Raketen, die gegen Flugzeuge und ferngesteuerte Fluggeräte eingesetzt werden sollten.
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Thomas Krause
Die französische Marine hat nach Angaben des Admirals Nicolas Vaujour keine Hinweise darauf, dass die Straße von Hormus vermint worden ist. Auf einer Sicherheitskonferenz in Paris fordert er zudem, China müsse sich stärker für eine Wiederöffnung der Meerenge einsetzen und seine Ungeduld über die anhaltende Sperrung deutlich machen. China und der Iran gelten als befreundete Staaten.
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Thomas Krause
Der Iran hat Israel kurz vor Beginn des Pessach-Festes massiv mit Raketen angegriffen. Allein in Tel Aviv gab es nach Angaben von Augenzeugen sechsmal Raketenalarm innerhalb einer Stunde.
Die „Times of Israel“ berichtet unter Berufung auf die Armee, dass es sich um den größten iranischen Raketenangriff auf Israel seit Beginn des Krieges gehandelt habe. Etwa zehn ballistische Raketen seien auf Zentralisrael abgefeuert worden. Über mögliche Opfer und Schäden lagen bislang keine bestätigten Informationen vor.
Juden weltweit feiern das einwöchige Pessach-Fest. Pessach erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei.
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Thomas Krause
Iran widerspricht Trump wegen Waffenruhe
Der Iran weist die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zurück, die Islamische Republik habe die USA um eine Waffenruhe gebeten. Die Äußerung sei falsch und unbegründet, berichtet das staatliche iranische Fernsehen unter Berufung auf einen Sprecher des Außenministeriums.
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Thomas Krause
Der Iran würde nach Angaben seines Botschafters in Moskau eine Vermittlerrolle Russlands zur Beendigung des Krieges mit den USA und Israel begrüßen. Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass und zitiert den iranischen Botschafter Kasem Dschalali. Der Iran und Russland sind verbündet. Die beiden Staaten haben im vergangenen Jahr ein auf zwanzig Jahre angelegtes Abkommen über eine strategische Partnerschaft abgeschlossen, um ihre militärische, wirtschaftliche und politische Kooperation zu vertiefen.
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Thomas Krause
Die israelische Luftwaffe hat seit Beginn des gemeinsam mit den USA geführten Krieges mehr als 800 Angriffe im Iran geflogen. Dabei seien rund 16.000 verschiedene Munitionskörper eingesetzt worden, teilt die Armee mit. Gemeinsam mit den Geheimdiensten würden die „gezielten Angriffe“ gegen das iranische „Terrorregime“ fortgesetzt, heißt es. Derweil habe man weitere großangelegte Angriffe gegen Infrastruktur des iranischen Machtapparats beendet.
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Thomas Krause
Trump stellt einen baldigen Abzug aus dem Iran-Konflikt in Aussicht. Die USA würden „ziemlich schnell aus dem Iran abziehen“, sagt Trump in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Man könne aber für „gezielte Schläge“ zurückkehren, falls dies nötig sei.
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Thomas Krause
Trump: „Iran hat um Waffenruhe gebeten“
Der Iran hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump um eine Waffenruhe gebeten. Der Republikaner schreibt auf der Plattform Truth Social, man werde darüber nachdenken, wenn die Straße von Hormus frei passierbar sein werde. Bis dahin werde man den Iran in die „Steinzeit“ bomben.
Trump schrieb die Bitte um eine Waffenruhe Irans „neuem Regime-Präsidenten“ zu. Wen er genau damit meint, blieb unklar. Einen Namen nannte Trump nicht. Eine Bestätigung aus dem Iran lag zunächst nicht vor.
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Eugen Epp
Bei Angriffen auf Teheran ist heute Morgen die ehemalige US-Botschaft in der iranischen Hauptstadt beschädigt worden. Das berichtet ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. Es ist noch ungeklärt, wer für den Angriff verantwortlich ist. Aufnahmen der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zeigen in dem umliegenden Viertel im Zentrum Teherans beschädigte Geschäfte, zerbrochene Fenster und Trümmerteile.
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Thomas Krause
Ungeachtet des Iran-Krieges sind die ersten Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) aus dem Oman an den bundeseigenen Gasversorger SEFE angelaufen. „Die Lieferungen im Rahmen unserer Vereinbarung mit Oman LNG haben planmäßig begonnen“, sagte am Mittwoch ein Unternehmenssprecher und bestätigte damit einen Bericht des Magazins „Capital“. Sie seien aktuell nicht von den Entwicklungen in der Golfregion betroffen. Es gebe auch keine Bedenken hinsichtlich zukünftiger Lieferungen.
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Eugen Epp
Trump droht mit Nato-Austritt
US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten ernsthaft einen Austritt der USA aus der Nato. Grund sei die mangelnde Unterstützung der Verbündeten für den US-Militäreinsatz gegen den Iran, zitiert ihn die britische Zeitung „Daily Telegraph“. Auf die Frage, ob er die US-Mitgliedschaft überdenke, sagt Trump: „Oh ja, ich würde sagen, das geht über eine reine Überlegung hinaus.“ Er habe schon lange Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Bündnisses. "Ich wusste schon immer, dass sie ein Papiertiger ist, und Putin weiß das übrigens auch.“
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Eugen Epp
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi dementiert erneut jegliche Verhandlungen mit den USA. „Es gibt keine Grundlage für Verhandlungen“, sagt Araghtschi in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Dschasira. „Wir bekommen Botschaften von der amerikanischen Seite, einige direkt und einige über unsere Freunde in der Region, und wenn nötig antworten wir auf diese Botschaften.“
Einige Botschaften seien auch direkt mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff ausgetauscht worden. Berichte iranischer Medien, wonach Teheran einen Gegenvorschlag für einen in der vergangenen Woche von den USA vorgelegten 15-Punkte-Plan gemacht hatte, dementiert Araghtschi ebenfalls.
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Eugen Epp
Das iranische Staatsfernsehen meldet Angriffe in weiten Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran. Im Norden, Osten und Zentrum der Stadt seien Explosionen zu hören, berichtet der Sender Irib und spricht von „Angriffen auf Teheran“.
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Alexandra Kraft

Kuwait ist erneut unter Beschuss durch Drohnen geraten. Treibstofftanks am internationalen Flughafen sind wohl getroffen worden.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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