Trump fühlt sich vom Rest der Nato alleingelassen. Israel fliegt neue Angriffswelle. Iran schießt auf Doha und Dubai. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Israelische Polizisten und Bombenexperten untersuchen im Großraum Tel Aviv die Einschlagsorte von Raketentrümmern. Nach Angaben eines Polizeisprechers gibt es zunächst keine Informationen über Tote oder Verletzte. Die Bevölkerung wird aufgerufen, Einschlagstellen fernzubleiben und keine Trümmerteile zu berühren, die möglicherweise explodieren könnten.
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Lennard Worobic
Nach einem Raketenalarm gibt es unweit von Jerusalem mehrere Detonationen. Explosionen sind zu hören, berichten AFP-Reporter. Die israelische Armee meldet, vom Iran aus seien Raketen Richtung Israel abgefeuert worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, um die Geschosse abzufangen.
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Daniel Wüstenberg
Israel will Irans Sicherheitschef getötet haben
Der einflussreiche iranische Funktionär Ali Laridschani ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros erklärt, kam der Generalsekretär des Sicherheitsrats bei einem gezielten Angriff in der Nacht ums Leben. Der konservative Politiker war in den vergangenen Monaten zu einer zentralen Figur im iranischen Machtapparat aufgestiegen. Eine Bestätigung von iranischer Seite gab es zunächst nicht. Laridschani wurde im August 2025 auf den Posten im Sicherheitsrat berufen.
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Daniel Wüstenberg
Das israelische Militär nimmt Medienberichten zufolge den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani ins Visier. Es sei zunächst unklar, ob er bei Angriffen getötet oder verletzt worden sei, berichten israelische Medien. Eine Stellungnahme des Iran liegt bislang nicht vor.
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Daniel Wüstenberg
Die iranische Hauptstadt Teheran wird erneut von heftigen Explosionen erschüttert. Wie ein AFP-Reporter berichtet, sind im Zentrum der Stadt mehrere Detonationen zu hören. Zunächst war nicht ersichtlich, welche Orte getroffen worden waren.
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Daniel Wüstenberg
Trotz der angespannten Lage im Iran sieht EU-Migrationskommissar Magnus Brunner aktuell keine größeren Fluchtbewegungen in Richtung Europa. „Derzeit sehen wir keine Fluchtbewegungen aus dem Iran heraus, innerhalb des Irans natürlich schon“, sagt Brunner im ZDF-"Morgenmagazin“. Europa müsse dennoch „immer vorbereitet“ sein und die Lage „gut im Auge haben“, ergänzt Brunner. Die EU stehe dazu in „sehr engem Austausch“ mit ihren Partnern in der Region, etwa der Türkei oder auch Pakistan.
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Daniel Wüstenberg
Die Straße von Hormus ist seit Beginn des Irankriegs de facto dicht – und damit auch eine der wichtigsten Transportrouten der globalen Ölwirtschaft. Pipelines könnten sie ersetzen, aber nur zum Teil:
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Matthias Urbach
Explosionen in Dubai und Doha
In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in der katarischen Hauptstadt Doha sind mehrere Explosionen zu hören gewesen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Nach einer an Mobiltelefone gesendeten Raketenwarnung und einem Aufruf, „sofort einen sicheren Ort aufzusuchen“, waren in Dubai drei Explosionen zu hören. Auch in Doha waren demnach mehrere Explosionen zu hören.
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Matthias Urbach
Die israelische Armee hat nach Angaben der libanesischen staatlichen Nachrichtenagentur NNA drei südliche Vororte von Beirut angegriffen. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtet NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.
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Matthias Urbach
Wie zuletzt praktisch jeden Tag, kündigt das israelische Militär auch heute eine „großangelegte“ Angriffswelle gegen Teheran an. Es ginge gegen die Infrastruktur. Israels Militär meldet außerdem, aus dem Iran würden Raketen in Richtung des Landes fliegen. Die Israelis sollten Schutzräume aufsuchen.
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Matthias Urbach
Weitere Details zum iranischen Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad: Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde die Botschaft mit „drei Drohnen und vier Raketen angegriffen“. Mindestens eine Drohne sei in der Botschaft gestürzt.
Aus der Botschaft stieg offenbar nach der Explosion schwarzer Rauch auf. Die Luftabwehr fing demnach weitere Geschosse ab.
Aus der Botschaft stieg offenbar nach der Explosion schwarzer Rauch auf. Die Luftabwehr fing demnach weitere Geschosse ab.
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Matthias Urbach
Nicht alle Unionspolitiker folgen der Linie des Kanzlers, sich aktuell nicht an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. „Ich finde es falsch, dass die Bundesregierung diese Möglichkeit frühzeitig ausschließt“, sagt der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Wir werden uns nicht am Krieg beteiligen. Doch die Bundesrepublik, für die der internationale Seehandel so wichtig ist, sollte einen eigenen Beitrag zur Aufklärung der Lage in der Straße von Hormus leisten.“
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Eugen Epp
Die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen erneut Ziel eines Raketenangriffs geworden. Die Luftabwehr habe vier Raketen abgewehrt, sagte ein Vertreter der Sicherheitskräfte. Ein Hotel, das wie die Botschaft in der streng gesicherten „Grünen Zone“ liegt, ist nach Angaben des irakischen Innenministeriums von einer Drohne getroffen worden. Augenzeugen berichten von einem Feuer auf dem Dach des Luxushotels, in dem regelmäßig internationale Treffen stattfinden. Dem Innenministerium zufolge gibt es keine Verletzten und es ist auch kein größerer Sachschaden entstanden.
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Eugen Epp
Könnte Israel den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung ziehen? Auf diese Reporterfrage gibt US-Präsident Donald Trump eine Antwort, die aufhorchen lässt. „Israel würde so etwas niemals tun", sagt Trump in Washington auf eine Frage eines Journalisten.
Der hatte den Präsidenten mit einer Äußerung von Trumps KI-Beauftragten David Sacks konfrontiert. Sacks hatte in einem Podcast vor dem Szenario gewarnt, dass Israel im Krieg erheblich zerstört werden könnte. Zudem sagte Sacks: „Man muss befürchten, dass Israel den Krieg eskalieren lässt, indem es den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung zieht.” Der Reporter fragte Trump, ob Sacks diese Einschätzung mit ihm geteilt habe. Daraufhin gab Trump seine Antwort.
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Eugen Epp
Trump beschwert sich über Verbündete
Nach ablehnenden Reaktionen auf seine Forderung nach einem Nato-Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus beklagt US-Präsident Donald Trump eine mangelnde Hilfsbereitschaft von Verbündeten im Iran-Krieg. Einige der Verbündeten hätten „nicht besonders begeistert” auf seine Forderung reagiert, konstatiert Trump. „Seit 40 Jahren beschützen wir Euch, und Ihr wollt Euch nicht beteiligen”, sagte er an deren Adresse.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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