Die USA bombardieren offenbar ein Munitionsdepot im Iran. Donald Trump spricht über einen möglichen Angriff auf die Insel Charg. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Eugen Epp
Der Iran feuert der israelischen Armee zufolge erneut Raketen auf Israel ab. Es seien Raketen identifiziert worden, „die aus dem Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden“, erklärte die israelische Armee am Dienstag im Onlinedienst Telegram. Später erklärte die Armee, es sei in allen Landesteilen sicher, die Schutzräume zu verlassen.
In Jerusalem waren Luftalarmsirenen zu hören, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zudem hätten mindestens zehn Explosionen vernommen werden können. Die israelische Armee erklärt, die Luftabwehr habe anfliegende Raketen abgefangen. Der iranische Staatssender Irib meldet ebenfalls, der Iran habe Raketen in Richtung Israel abgefeuert.
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Eugen Epp
Bei Kämpfen im Süden des Libanon sind nach Angaben der israelischen Armee vier israelische Soldaten getötet worden. Die israelische Armee identifiziert in einer Erklärung drei Soldaten, die „im Kampf gefallen“ seien. Ein weiterer Soldat, dessen Name vorerst nicht veröffentlicht werden könne, sei bei demselben Vorfall ebenfalls getötet worden. Außerdem seien ein weiterer Soldat schwer verletzt und ein Reservist leicht verletzt worden.
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Alexandra Kraft

Massiver US-Angriff auf Munitionsdepot in Isfahan
Die USA haben einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in der iranischen Stadt Isfahan durchgeführt. Dafür hätten sie in der Nacht eine große Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2.000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen US-Beamten.
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Alexandra Kraft

In dem Krieg Israels und der USA gegen den Iran sind nach Auffassung des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu mehr als die Hälfte der Ziele erreicht worden. „Wir haben definitiv die Hälfte hinter uns“, sagt Netanjahu in einem Interview mit dem konservativen US-Sender Newsmax. Zugleich betonte er, der Krieg sei mehr als zur Hälfte erledigt, „im Hinblick auf die Missionen, nicht unbedingt im Hinblick auf die Zeit“.
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Alexandra Kraft

US-Außenminister Marco Rubio kritisiert Spanien und die NATO-Partner scharf. Nach dem Krieg müssten die USA all das neu bewerten, betonte er. Die NATO sei ein Bündnis und dürfe als solches „keine Einbahnstraße sein“. Rubio fügt hinzu: "Hoffen wir, dass wir das in Ordnung bringen können." Er bemängelt, dass die USA in Spanien und andernorts auf Widerstand bei der Nutzung von Stützpunkten gestoßen seien.
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Alexandra Kraft

Ein kuwaitischer Öltanker ist vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate unter Beschuss geraten. Er sei Ziel eines iranischen Angriffs geworden, während er vor dem Hafen von Dubai im Persischen Golf vor Anker lag, teilte die Kuwait Petroleum Corporation nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna mit. Der Tanker sei zum Zeitpunkt des Angriffs voll beladen gewesen, heißt es.
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Alexandra Kraft

Der Iran beschießt weiter benachbarte Golfstaaten. Das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien meldet in der Nacht Angriffe mit ballistischen Raketen. Die Geschosse sind von der Luftabwehr abgefangen worden, heißt es. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi schrieb zuvor auf der Plattform X, sein Land betrachte das Königreich als brüderliche Nation. Es sei aber für Saudi-Arabien „höchste Zeit, die US-Streitkräfte des Landes zu verweisen“.
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Alexandra Kraft

US-Außenminister Marco Rubio zeigt sich überzeugt, dass die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr geöffnet wird – „so oder anders“. Entweder werde sich der Iran bereit erklären, „sich an internationales Recht zu halten“ und die Meerenge nicht zu blockieren, sagt Rubio dem Sender Al Jazeera. „Oder eine Koalition von Nationen aus der ganzen Welt und der Region wird mit Beteiligung der Vereinigten Staaten dafür sorgen, dass sie offen ist“.
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Alexandra Kraft

Ein Tanker ist im Persischen Golf unter Beschuss geraten. Wie die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitteilt, traf ein nicht näher beschriebenes Projektil das Schiff rund 57 Kilometer nordwestlich von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten und löste einen Brand aus. Woher das Geschoss kam, ist derzeit noch unklar.
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Alexandra Kraft

Nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wollen mehrere Golfstaaten mit der Ukraine zusammenarbeiten. Es gebe bereits „historische Vereinbarungen“ mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, sagte Selenskyj nach einer Reise in den Nahen Osten und die Golfregion in einer Videobotschaft. Die Ukraine exportiere ihr Verteidigungssystem, die Fähigkeiten ihrer Soldaten und ihr Wissen, sagte Selenskyj weiter. Von diesen Staaten erwarte sie eine entsprechende Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit.
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Phil Göbel
Medienbericht: Hunderte US-Spezialkräfte im Nahen Osten angekommen
Die Hinweise auf eine Bodeninvasion der USA verdichten sich: Hunderte Mitglieder von Spezialeinheiten des US-Militärs sind Medienberichten zufolge im Nahen Osten angekommen. Darunter befinden sich auch Soldaten der Army Rangers, die als Speerspitze der Kommandotruppen des US-Heeres gelten, sowie der Navy Seals, einer Eliteeinheit der US-Marine, wie die „New York Times“ und der Sender CBS News übereinstimmend berichten. Die US-Medien berufen sich dabei auf zwei US-Militärbeamte beziehungsweise mit dem Einsatz vertraute Quellen.
Sie schlössen sich Tausenden Marineinfanteristen und Fallschirmjägern des Heeres an, die ebenfalls in der Region angekommen seien – die militärischen Optionen von US-Präsident Donald Trump im Krieg mit dem Iran würden damit erweitert, hieß es.
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Phil Göbel
Einmal mehr steht im Irankrieg Aussage gegen Aussage: Während die iranische Seite erst vor wenigen Stunden erklärte, dass es derzeit keine Gespräche mit der US-Regierung gäbe, prescht Donald Trumps Pressesprecherin nun vor: Die Gespräche mit dem Iran würden andauern und gute Fortschritte machen. „Trotz des öffentlichen Auftretens des Regimes und falscher Berichterstattung gehen die Gespräche weiter und verlaufen gut“, so Karoline Leavitt.
Was die Führung in Teheran öffentlich sage, unterscheide sich stark von dem, was den USA unter vier Augen mitgeteilt werde. Ob Leavitts Worte den Tatsachen entsprechen, ist unklar. Das Weiße Haus erklärte zudem, der Zeitplan für den Iran-Einsatz von vier bis sechs Wochen bleibe bestehen. US-Präsident Donald Trump hatte kurz nach beginn der Offensive Ende Februar gesagt, diese werde vier Wochen oder weniger dauern.
Was die Führung in Teheran öffentlich sage, unterscheide sich stark von dem, was den USA unter vier Augen mitgeteilt werde. Ob Leavitts Worte den Tatsachen entsprechen, ist unklar. Das Weiße Haus erklärte zudem, der Zeitplan für den Iran-Einsatz von vier bis sechs Wochen bleibe bestehen. US-Präsident Donald Trump hatte kurz nach beginn der Offensive Ende Februar gesagt, diese werde vier Wochen oder weniger dauern.
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Daniel Bakir
Blauhelm-Soldaten im Libanon getötet
Beim Krieg zwischen Israel und der Hisbollah sind mehrere Uno-Soldaten getötet worden. Am Montag starben zwei Blauhelm-Soldaten in ihrem Fahrzeug im Südlibanon durch eine Detonation. Am Sonntagabend war ein weiterer Blauhelm durch ein Geschoss getötet worden.
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Daniel Bakir
In Deutschland treibt der Irankrieg derweil die Preise nach oben. Die Inflation schnellte auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren und das könnte erst der Anfang sein.
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Daniel Bakir
Die Türkei meldet, dass erneut eine iranische Rakete in ihren Luftraum eingedrungen ist. Sie sei von einem Nato-Verteidigungssystem abgefangen worden, erklärte das türkische Verteidigungsministerium via X. Es ist der vierte Vorfall dieser Art.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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