Nach Beginn der Waffenruhe meldet sich Trump mit scharfer Kritik an den Nato-Partnern zu Wort. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Auch Spanien verurteilt die massiven Angriffe des israelischen Militärs auf den Libanon. Außenminister Jose Manuel Albares wirft Israel vor, mit den Luftangriffen gegen internationales Recht und die Waffenruhe im Nahen Osten zu verstoßen. "Gestern haben wir gesehen, wie Israel unter Missachtung der Waffenruhe und unter Verletzung des Völkerrechts Hunderte von Bomben auf den Libanon abgeworfen hat", sagt Albares im Parlament. Spanien ist unter den westlichen Staaten einer der schärfsten Kritiker des Vorgehens der USA und Israels im Iran und im Libanon. Die Regierung in Madrid hat ihren Luftraum für alle am Krieg beteiligten Flugzeuge gesperrt und den Konflikt als rücksichtslos und illegal bezeichnet.
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Thomas Krause
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei Angriffen auf die libanesische Hauptstadt Beirut am Vortag einen Sekretär und engen Berater von Hisbollah-Chef Naim Kassem getötet. „Gestern hat die israelische Armee einen Angriff in der Region Beirut ausgeführt und Ali Jussuf Harschi, den persönlichen Sekretär und Neffen des Hisbollah-Chefs, getötet“, erklärt die Armee.
Hartschi sei „ein enger Mitarbeiter und persönlicher Berater“ Kassems gewesen und habe „eine zentrale Rolle bei der Verwaltung und Sicherheit seines Büros“ gespielt, heißt es weiter.
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Thomas Krause
Die britische Außenministerin Yvette Cooper blickt nach den verheerenden israelischen Angriffen mit großer Sorge auf den Libanon. „Ich bin zutiefst besorgt über die eskalierenden Angriffe, die wir gestern von Israel im Libanon gesehen haben“, sagte Cooper dem Sender Sky. „Wir haben die humanitären Folgen gesehen, die massive Vertreibung von Menschen im Libanon.“ Daher müsse die Waffenruhe auch auf den Libanon ausgeweitet werden, fordert die Außenministerin.
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Thomas Krause
China hofft, dass die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Waffenruhe zu einer dauerhaften Lösung führt. Die „betreffenden Parteien können diese Chance auf Frieden ergreifen und die Region so schnell wie möglich zur Stabilität zurückführen“, sagt die Sprecherin des Außenministeriums, Mao Ning, in Peking. China habe die Kommunikation mit allen Seiten aufrechterhalten, sich „aktiv um eine Aussöhnung bemüht und eine weitere Eskalation der Kämpfe verhindert“. Peking hoffe zudem, dass die Parteien ihre Differenzen durch Dialog beilegen und auf eine baldige Wiederherstellung des Friedens in der Golfregion hinarbeiten.
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Thomas Krause
Mit Blick auf eine mögliche Beteiligung an einer Absicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus mahnt Linke-Fraktionschef Sören Pellmann die Bundesregierung zur Zurückhaltung. „Wir als Linke sind der festen Überzeugung, dass genau das weder ein guter Weg ist, noch zur Deeskalation beiträgt, sondern mehr zur Eskalation“, sagte Pellmann im ntv- „Frühstart“. „Deswegen sollte sich Deutschland insbesondere in einer militärischen Sicherung der Straße von Hormus nicht beteiligen.“ Er rate der Bundesregierung, sich deutlich zurückzuhalten, jetzt mehr auf Diplomatie und weniger auf Kräftemessen zu setzen.
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump will die amerikanischen Truppen bis zum Abschluss eines Friedensabkommens mit dem Iran im Nahen Osten belassen und droht im Falle eines Scheiterns mit einer massiven militärischen Eskalation. Schiffe, Flugzeuge und Personal würden mit zusätzlicher Munition und Waffen vor Ort bleiben, um notfalls „einen erheblich geschwächten Feind“ zu zerstören, schreibt Trump in einem Beitrag in den sozialen Medien. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass ein dauerhaftes Abkommen erzielt und eingehalten werde. Am Samstag soll es in Pakistan erste Gespräche zwischen den USA und dem Iran geben.
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Thomas Krause
Israels Norden ist erneut vom Libanon aus mit Raketen angegriffen worden. In der israelischen Grenzstadt Kiriat Schmona, die seit mehr als einem Monat unter Dauerbeschuss steht, heulten erneut die Warnsirenen. Die meisten Geschosse seien abgefangen worden, andere in offenem Gebiet niedergegangen, bestätigt die israelische Armee auf Anfrage.
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Thomas Krause
Spanien öffnet seine Botschaft in Teheran wieder. Dies geschehe in der Hoffnung, Frieden im Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu erreichen, sagt Außenminister Jose Manuel Albares Reportern. "Ich habe unseren Botschafter in Teheran angewiesen, zurückzukehren, seinen Posten wieder anzutreten und unsere Botschaft wieder zu eröffnen, damit wir uns diesen Friedensbemühungen von allen möglichen Seiten anschließen können, auch aus der iranischen Hauptstadt selbst", sagt Albares.
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Thomas Krause
Iran hält Trauerfeier für Ayatollah Ali Chamenei ab
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich Regierungsanhänger zu Trauerfeiern für den im Krieg getöteten Religionsführer Ayatollah Ali Chamenei versammelt. Der staatliche Rundfunk zeigt Bilder aus dem Stadtzentrum der Millionenmetropole, wo Menschenmassen um Chamenei trauern.
Die Zeremonien fallen mit dem Ende der vierzigtägigen Trauerzeit zusammen, die im schiitischen Islam Tradition hat. Den Beginn der Umzüge in Teheran um 9.40 Uhr (Ortszeit, 8.10 Uhr deutscher Zeit) wählten die Organisatoren bewusst. Es war der Zeitpunkt, als am 28. Februar Israel Chameneis Amtssitz in Teheran bombardierte.
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Thomas Krause
Frankreich verurteilt scharf die massiven Angriffe des israelischen Militärs auf den Libanon. Auch der Libanon müsse in die von den USA mit dem Iran vereinbarte Waffenruhe einbezogen werden, fordert Außenminister Jean-Noel Barrot. Israel lehnt dies allerdings ab und nimmt nach eigenen Angaben weiterhin Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon ins Visier. Barrot fordert, dass der Iran auf die Unterstützung der Hisbollah und anderer verbündeter Organisationen wie der Hamas im Gazastreifen und der Huthi-Miliz im Jemen verzichtet. Zudem müsse der Iran seine Pläne zum Bau von Atomwaffen aufgeben und den Einsatz von Drohnen und Raketen beenden. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus müsse vom Iran zugelassen werden. "Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wird erst dann reibungslos verlaufen, wenn eine Einigung zwischen den Konfliktparteien erzielt wurde." Barrot fügt hinzu: "Ich glaube nicht, dass wir in dem gegenwärtigen Krieg von einem Sieger sprechen können."
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Lennard Worobic
Die Ölpreise steigen nach dem Einbruch am Mittwoch wieder leicht. Die Waffenruhe im Irankrieg scheint brüchig, und die für den Transport von Öl und Gas besonders wichtige Meerenge, die Straße von Hormus, bleibt für die meisten Schiffe so gut wie unpassierbar.
Heute Morgen liegt der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni bei 97,24 US-Dollar und damit 2,6 Prozent höher als am Vortag. Der Preis war tags zuvor im Zuge der Waffenruhe mit fast 90 Dollar auf das tiefste Niveau seit Mitte März gesackt. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legt heute Morgen wieder zu.
Heute Morgen liegt der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni bei 97,24 US-Dollar und damit 2,6 Prozent höher als am Vortag. Der Preis war tags zuvor im Zuge der Waffenruhe mit fast 90 Dollar auf das tiefste Niveau seit Mitte März gesackt. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legt heute Morgen wieder zu.
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Lennard Worobic
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit einer neuen militärischen Eskalation, falls Teheran sich nicht komplett an das Waffenruheabkommen halten sollte. Die Schiffe, Flugzeuge und Soldaten des US-Militärs würden, gegebenenfalls auch mit zusätzlicher Ausrüstung, rund um den Iran stationiert bleiben, schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social. Dies gelte, bis das „erzielte WIRKLICHE ABKOMMEN vollständig eingehalten wird“. Es werde alles bereitgehalten, was für die „Vernichtung“ eines bereits geschwächten Gegners notwendig sei, schreibt er weiter.
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Alexandra Kraft

Donald Trump kritisiert die Nato scharf
US-Präsident Donald Trump bekräftigt nach seinem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte seine scharfe Kritik am Militärbündnis. „Sie wurden auf die Probe gestellt und haben versagt“, zitiert eine Sprecherin des Weißen Hauses am Mittwoch den Präsidenten mit Blick auf die Rolle der Allianz im Irankrieg.
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Alexandra Kraft

Donald Trump: „Erinnert euch an Grönland“
US-Präsident Donald Trump wirft den Nato-Partnern erneut mangelnde Unterstützung für den Krieg gegen den Iran vor und thematisiert auch wieder den Streit um Grönland. „Die Nato war nicht da, als wir sie brauchten, und sie wird auch nicht da sein, wenn wir sie wieder brauchen“, schreibt er in Großbuchstaben auf seiner Plattform Truth Social nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Die Verbündeten sollten sich an Grönland erinnern, das er als „großes, schlecht verwaltetes Stück Eis“ bezeichnet.
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Alexandra Kraft

Rutte: Trump ist „eindeutig enttäuscht“ über die Nato
Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagt nach seinem Treffen mit Präsident Donald Trump, es sei eine „sehr offene Diskussion zwischen zwei Freunden“. Trump habe sich „eindeutig enttäuscht“ über das transatlantische Bündnis und mehrere Partnerstaaten und deren seiner Meinung nach mangelnde Unterstützung im Irankrieg gezeigt. Ob und in welchem Umfang ein möglicher Austritt der Vereinigten Staaten aus dem Verteidigungsbündnis thematisiert wurde, sagt Rutte nicht.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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