Donald Trump deutet ein baldiges Ende des Kriegs im Iran an. In seiner Rede an die Nation lobt er vorrangig seine eigene Leistung. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Moritz Dickentmann
Iran: Haben Kampfjet vom Typ F-35 abgeschossen
Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge einen Kampfjet vom Typ F-35 abgeschossen. Das Kampfflugzeug sei im zentralen Luftraum durch ein neues fortschrittliches Verteidigungssystem abgeschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. Von US-Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung.
Es sei bereits der zweite Abschuss eines F-35, behaupteten die Revolutionswächter. „Aufgrund der völligen Zerstörung des Flugzeugs gibt es keine Informationen über das Schicksal des Piloten“, hieß es in der Mitteilung. Es sei unwahrscheinlich, dass der Pilot überlebt habe.
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Stefan Düsterhöft

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit härteren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Das US-Militär habe noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig sei, schreibt er auf seiner Plattform Truth Social. „Brücken als Nächstes, dann Kraftwerke!“ Er ergänzt: „Die neue Führung des Regimes weiß, was getan werden muss.“ Und das müsse schnell geschehen.
Es bleibt zunächst unklar, was genau er damit meint. Wahrscheinlich bezieht er sich auf seine früheren Äußerungen, wonach sich die Führung in Teheran zur Beendigung des Kriegs auf einen Deal einlassen müsse, bevor es zu spät sei und nichts mehr vom Land übrig bleibe. Für den Fall, dass der Iran eine Übereinkunft mit den USA ablehnen sollte, hat Trump dem Iran schon mehrfach mit Angriffen auf Kraftwerke und Strominfrastruktur gedroht.
Es bleibt zunächst unklar, was genau er damit meint. Wahrscheinlich bezieht er sich auf seine früheren Äußerungen, wonach sich die Führung in Teheran zur Beendigung des Kriegs auf einen Deal einlassen müsse, bevor es zu spät sei und nichts mehr vom Land übrig bleibe. Für den Fall, dass der Iran eine Übereinkunft mit den USA ablehnen sollte, hat Trump dem Iran schon mehrfach mit Angriffen auf Kraftwerke und Strominfrastruktur gedroht.
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Stefan Düsterhöft

Die israelische Armee hat eine neue Welle von Raketen aus dem Iran gemeldet. Es seien Raketen identifiziert worden, „die vom Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden“, teilt die israelische Armee mit. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz. Es gibt keine Berichte über Opfer oder Schäden.
Auch die kuwaitische Armee meldet erneut Angriffe auf den Golfstaat. „Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen“, erklärt die Armee bei X.
Auch die kuwaitische Armee meldet erneut Angriffe auf den Golfstaat. „Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen“, erklärt die Armee bei X.
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Thomas Krause
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen weiteren ranghohen iranischen Kommandeur getötet. Bei dem Angriff in der iranischen Hauptstadt Teheran sei Dschamschid Eshaghi in dieser Woche ums Leben gekommen. Er sei Kommandeur des „Öl-Hauptquartiers“ der iranischen Streitkräfte gewesen, heißt es weiter in der Mitteilung. Dieses ermögliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivitäten und seines militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen.
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Thomas Krause
Nach der Bombardierung einer wichtigen Autobahnbrücke bei Teheran droht US-Präsident Donald Trump dem Iran mit weiteren Angriffen. „Die größte Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden – es wird noch viel mehr folgen!“, schreibt er auf der Online-Plattform Truth Social und postet ein kurzes Video dazu, das die zerstörte Brücke vor einem Bergmassiv und dichte Rauchschwaden zeigt. Der Iran sollte sich auf einen Deal einlassen, bevor es zu spät sei und nichts mehr übrig bleibe von dem Land, so Trump.
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Thomas Krause
Die Straße von Hormus ist nach Angaben des Kreml-Beraters Juri Uschakow für Russland nicht gesperrt. „Sie ist für uns offen“, sagt Uschakow nach Angaben der russischen Agentur Interfax im Staatsfernsehen. Die Agentur Tass berichtet, Außenminister Sergej Lawrow habe mit seinem iranischen Amtskollegen telefoniert. Themen seien die Lage in Nahost und die Situation in der Straße von Hormus gewesen. Details dazu wurden zunächst nicht genannt.
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Thomas Krause
18 europäische Staaten rufen Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon auf, die Kämpfe zu beenden. „Der israelische Militäreinsatz im Libanon und die Angriffe der Hisbollah müssen eingestellt werden“, forderten die Außenminister von 18 Ländern, darunter Italien, Spanien und Polen, am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung. „Wir fordern Israel auf, die Souveränität und territoriale Integrität des Libanon vollends zu respektieren und rufen beide Parteien – die Hisbollah und Israel – auf, die Kämpfe einzustellen.“
Die Erklärung wurde auch von Österreich, Belgien, Kroatien, Zypern, Estland, Finnland, Island, Irland, Lettland, Luxemburg, Moldawien, Norwegen, San Marino, Slowenien und Schweden unterschrieben. Deutschland gehört nicht zu den Unterzeichnern.
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Thomas Krause
Im Iran ist eine wichtige Autobahnbrücke zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden. In der Großstadt Karadsch, einem Vorort westlich von Teheran, wurde die als „B1“ bekannte Brücke erneut bei einem Luftangriff getroffen, wie iranische Medien übereinstimmend berichten. Der neue Angriff ereignete sich, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren, berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur Fars.
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Thomas Krause
In Jerusalem sind mehrere Explosionen zu hören gewesen, nachdem die israelische Armee vor sich nähernden iranischen Raketen gewarnt hatte. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hörten mindestens vier Detonationen, außerdem ertönten Sirenen. Die Armee rief Bewohner dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen. Abfangsysteme seien aktiviert worden.
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Thomas Krause
Der Iran hat Israel erneut mit Raketen angegriffen. Irans staatlicher Rundfunk berichtet von einer weiteren Angriffswelle auf die Küstenstadt Tel Aviv. In der Metropole sowie in Jerusalem gab es erneut Raketenalarm, Menschen eilten in Schutzräume.
Nach ersten Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurde aber niemand verletzt.
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Thomas Krause
UN-Generalsekretär António Guterres warnt vor dem Hintergrund der jüngsten Eskalationsdrohungen zwischen den USA und dem Iran vor einer gefährlichen Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten. „Wir stehen am Rande eines größeren Krieges, der den Nahen Osten erfassen und weltweit dramatische Auswirkungen haben würde“, sagte Guterres vor Journalisten in New York. „Die Spirale aus Tod und Zerstörung muss enden.“
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Thomas Krause
Im Iran löst die Zerstörung ziviler Infrastruktur bei Anhängern der Regierung wie auch bei ihren Gegnern Wut und Fassungslosigkeit aus. Außenamtssprecher Ismail Baghai kritisiert die Bombardierung des Pasteur-Instituts, eines Forschungszentrums für Biologie und Medizin in der Hauptstadt Teheran, scharf. „Herzzerreißend, grausam, verabscheuungswürdig und absolut empörend“, schreibt er auf X. Es handle sich nicht nur um ein weiteres Kriegsverbrechen, sondern um „einen barbarischen Angriff auf grundlegende menschliche Werte“.
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Thomas Krause
Im Iran ist die bekannte Anwältin und Menschenrechtsaktivistin Nasrin Sotudeh nach Angaben ihrer Tochter erneut festgenommen worden. Ihre Mutter sei am Mittwochabend festgenommen worden, als sie allein zu Hause gewesen sei, schreibt Mehraweh Chandan im Onlinedienst Instagram.
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Thomas Krause
Österreich hat seit Beginn des Iran-Kriegs alle Überflüge von US-Militärflugzeugen in die Konfliktregion im Nahen und Mittleren Osten abgelehnt. Der Grund sei Österreichs Status als neutraler Staat, erklärt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Wien der Deutschen Presse-Agentur.
Wie viele Flüge verboten wurden, teilt der Sprecher nicht mit. Jedes US-Ansuchen über die Nutzung des Luftraumes werde einzeln geprüft, sagt er. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur APA berichtet.
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Thomas Krause
In einer Krisensitzung zur vom Iran weitestgehend blockierten Straße von Hormus prangert die britische Außenministerin Yvette Cooper eine „Rücksichtslosigkeit“ Teherans an. „Wir haben erlebt, wie der Iran eine internationale Schifffahrtsroute gekapert hat, um die Weltwirtschaft als Geisel zu nehmen“, sagt Cooper der Nachrichtenagentur PA zufolge zu Beginn des Online-Treffens von Vertretern aus mehr als 40 Ländern. Es bestehe eine „dringende Notwendigkeit“, die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus wiederherzustellen.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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