Nach dem Abschuss eines US-Kampfjets im Iran läuft die dramatische Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Der Iran nimmt örtlichen Medienberichten zufolge den Irak von jeglichen Beschränkungen für die Passage durch die Straße von Hormus aus. Die Medien berufen sich auf das gemeinsame iranische Militärkommando Chatam al-Anbija. Eine Stellungnahme der Regierung in Bagdad liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
In den USA werden die Nichte und Großnichte des getöteten iranischen Militärkommandeurs Ghassem Soleimani festgenommen. Zuvor habe US-Außenminister Marco Rubio deren dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung widerrufen, teilt das Außenministerium in Washington mit. Hamideh Soleimani Afschar und ihre Tochter befänden sich nun in der Obhut der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE, heißt es in der Erklärung weiter. Der ehemalige Kommandeur der Al-Kuds-Brigade war im Januar 2020 auf Befehl von US-Präsident Donald Trump bei einem Drohneneinsatz in Bagdad getötet worden.
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Thomas Krause
Trump droht Iran mit der „Hölle“
Trump weist mit martialischen Worten darauf hin, dass ein von ihm dem Iran gesetztes Ultimatum in 48 Stunden ablaufe. Zugleich droht er Teheran mit der „Hölle“, wenn es sich einer Einigung verweigere. „Die Zeit läuft ab.“
„Erinnern Sie sich daran, wie ich dem Iran zehn Tage Zeit gegeben habe, einen Deal zu machen oder die Straße von Hormus zu öffnen“, schreibt Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. „48 Stunden, bevor die Hölle über sie niederregnen wird.“
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Thomas Krause
Der russische Staatskonzern Rosatom zieht nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen 198 Mitarbeiter aus dem iranischen Kernkraftwerk Buschehr ab. Die Evakuierung sei bereits geplant gewesen, bevor die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) den Tod eines iranischen Wachmanns durch Bombensplitter gemeldet habe. Die Entwicklungen nahe der Anlage verliefen nach dem schlimmsten anzunehmenden Szenario, zitieren die Agenturen Rosatom-Chef Alexej Lichatschow. Der russische Präsident Wladimir Putin sei über die Lage informiert worden.
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Thomas Krause
Nach neuem Raketenbeschuss aus dem Iran hat es im Großraum Tel Aviv in Israel am Nachmittag erneut Einschläge gegeben. In israelischen Medien verbreitete Videos zeigen Rauchschwaden, die über Häuser in zwei Tel Aviver Vororten aufstiegen. Medienberichten zufolge gab es bei dem iranischen Angriff Schäden unter anderem an Gebäuden. Der israelische Rettungsdienst verbreitet zudem Aufnahmen, auf denen brennende Autos zu sehen waren. Den Angaben zufolge wurde ein Mann durch eine Druckwelle leicht verletzt.
Israelischen Medienberichten zufolge setzte der Iran wie bereits bei Angriffen in der Mittagszeit erneut die international weitgehend geächtete Streumunition ein, die große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist.
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump äußert sich zu der Rettungsmission im Iran bislang nur zurückhaltend. Auf die Frage der britischen Zeitung „The Independent“, was er tun würde, falls das vermisste Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, antwortete Trump: „Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil – wir hoffen, dass das nicht passieren wird.“
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Thomas Krause
Die iranische Militärführung hat nach eigenen Angaben beim Abschuss eines US-Kampfjets am Freitag ein neues Luftabwehrsystem eingesetzt. Man werde mit Sicherheit die vollständige Kontrolle über den Luftraum des Landes erlangen, teilt das Oberkommando der Streitkräfte mit.
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Thomas Krause
Der Iran greift in der Straße von Hormus ein Schiff mit nicht näher erläutertem Bezug zu Israel mit einer Drohne an und setzt es in Brand. Dies melden iranische Staatsmedien unter Berufung auf den Marine-Kommandeur der Revolutionsgarden. Eine Stellungnahme aus Israel liegt zunächst nicht vor.
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Stefan Düsterhöft

Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines abgeschossenen Kampfjets im Iran ist für die USA einer Expertin zufolge eine „kritische Mission“, die die Haltung der US-Bevölkerung zum Krieg maßgeblich beeinflussen könnte. Sollte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst finden, wäre das „ein großer Gewinn“ für Teheran, sagt Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC. Der Iran hätte dann „ein sehr starkes Druckmittel“.
Das Kampfflugzeug vom Typ F-15E war im Süden des Iran abgeschossen worden. Der Pilot konnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge gerettet werden. Das vermisste Besatzungsmitglied soll der Waffensystemoffizier gewesen sein; dieser sitzt in der Regel auf dem hinteren Sitz im Cockpit.
Die US-Regierung hält sich zu dem Zwischenfall weiterhin bedeckt, mindestens ein Flugzeug und zwei Hubschrauber sollen an einer Rettungsmission beteiligt sein.
Das Kampfflugzeug vom Typ F-15E war im Süden des Iran abgeschossen worden. Der Pilot konnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge gerettet werden. Das vermisste Besatzungsmitglied soll der Waffensystemoffizier gewesen sein; dieser sitzt in der Regel auf dem hinteren Sitz im Cockpit.
Die US-Regierung hält sich zu dem Zwischenfall weiterhin bedeckt, mindestens ein Flugzeug und zwei Hubschrauber sollen an einer Rettungsmission beteiligt sein.
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Stefan Düsterhöft

Der Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden.
Die Internationale Energieagentur (IAEA) schreibt auf X, sie sei vom Iran entsprechend informiert worden:
Die Internationale Energieagentur (IAEA) schreibt auf X, sie sei vom Iran entsprechend informiert worden:
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Stefan Düsterhöft

Der Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtet unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe.
Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Angriff äußern.
Tasnim berichtet unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei.
Tasnim berichtet unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei.
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Stefan Düsterhöft

In Bahrain sind vier Menschen durch Trümmer abgeschossener Drohnen verletzt worden. „Infolge der iranischen Aggression erlitten vier Bürger leichte Verletzungen“, erklärt das Innenministerium des Golfstaates im Onlinedienst X. „Mehrere Häuser in Sitra wurden durch Splitter beschädigt, die beim Abschuss iranischer Drohnen entstanden.“ Der Zivilschutz und Rettungsdienste seien vor Ort.
In Dubai wurden indes zwei Gebäude von Trümmern getroffen, darunter eines, in dem das US-Softwareunternehmen Oracle untergebracht ist, wie das Medienbüro der Regierung mitteilt. Auch die Fassade eines Gebäudes im Gebiet des Hafens sei beschädigt worden. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Die iranischen Revolutionsgarden hatten Anfang der Woche damit gedroht, US-Tech-Unternehmen in der Region anzugreifen.
In Dubai wurden indes zwei Gebäude von Trümmern getroffen, darunter eines, in dem das US-Softwareunternehmen Oracle untergebracht ist, wie das Medienbüro der Regierung mitteilt. Auch die Fassade eines Gebäudes im Gebiet des Hafens sei beschädigt worden. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Die iranischen Revolutionsgarden hatten Anfang der Woche damit gedroht, US-Tech-Unternehmen in der Region anzugreifen.
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Stefan Düsterhöft

Im Iran sind zwei weitere Männer im Zuge einer Hinrichtungswelle exekutiert worden. Laut Justizportal Mizan sollen Abolhassan Montaser und Vahid Bani-Amerian im Auftrag der oppositionellen Volksmudschaheddin Anschläge und Explosionen in Teheran geplant und durchgeführt haben. Die Justiz wirft ihnen außerdem vor, dabei auch Raketenwerfer eingesetzt zu haben.
Menschenrechtsgruppen kritisieren, dass „Regimegegner“ regelmäßig mit diesem Vorwurf konfrontiert werden. Amnesty International spricht in den Fällen Montaser und Bani-Amerian von unfairen Verfahren und möglichen Foltergeständnissen. Sie hätten wiederholt alle Vorwürfe zurückgewiesen, gegen den Staat zu den Waffen gegriffen zu haben.
Die Volksmudschaheddin sind eine iranische Oppositionsgruppe im Exil, die seit Jahrzehnten gegen das islamische System im Iran kämpft. Da die Gruppe im Iran als Terrororganisation eingestuft wird, wurden viele ihrer Mitglieder in den letzten Jahren hingerichtet.
Menschenrechtsgruppen kritisieren, dass „Regimegegner“ regelmäßig mit diesem Vorwurf konfrontiert werden. Amnesty International spricht in den Fällen Montaser und Bani-Amerian von unfairen Verfahren und möglichen Foltergeständnissen. Sie hätten wiederholt alle Vorwürfe zurückgewiesen, gegen den Staat zu den Waffen gegriffen zu haben.
Die Volksmudschaheddin sind eine iranische Oppositionsgruppe im Exil, die seit Jahrzehnten gegen das islamische System im Iran kämpft. Da die Gruppe im Iran als Terrororganisation eingestuft wird, wurden viele ihrer Mitglieder in den letzten Jahren hingerichtet.
Im Iran sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw mindestens 160 Todesurteile vollstreckt worden.
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Stefan Düsterhöft

Im Iran sind einem Medienbericht zufolge erneut zwei Oppositionelle hingerichtet worden. Die beiden Männer hätten Verbindungen zur Organisation der Volksmudschahedin gehabt und seien wegen bewaffneter Angriffe verurteilt worden, melden iranische Medien. Details werden zunächst nicht bekannt.
In den vergangenen Tagen hat es immer wieder Exekutionen von Gegnern der iranischen Führung mit diesem Hintergrund gegeben.
In den vergangenen Tagen hat es immer wieder Exekutionen von Gegnern der iranischen Führung mit diesem Hintergrund gegeben.
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Stefan Düsterhöft

Israel hat wiederum laut eigenen Angaben in der Nacht „Einrichtungen“ der vom Iran finanzierten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtet von mehreren Explosionen. Libanesische Medien berichten außerdem von Attacken auf südliche Vororte der Hauptstadt.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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