Vor Beginn der Verhandlungen zwischen den USA und Iran verschärfen beide Seiten ihren Ton. Israel greift weiter die Hisbollah an. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Tim Schulze
Bei einem israelischen Angriff auf ein Regierungsgebäude in der südlibanesischen Stadt Nabatieh werden nach Angaben libanesischer Behörden 13 Sicherheitskräfte getötet. Libanesische Sicherheitskreise berichten, dass Nabatieh und umliegende Gebiete schwer von israelischen Luft- und Artillerieangriffen getroffen worden seien.
Bei den 13 Getöteten soll es sich um Mitarbeiter des Inlandsnachrichtendienstes handeln. Dieser ist im Libanon für den Kampf gegen Spionage und Terrorismus und die Sicherung von Regierungsgebäuden zuständig. Der Nachrichtendienst verurteilte den Angriff und warf Israel vor, sowohl Sicherheitskräfte als auch Zivilisten im Libanon anzugreifen.
Bei den 13 Getöteten soll es sich um Mitarbeiter des Inlandsnachrichtendienstes handeln. Dieser ist im Libanon für den Kampf gegen Spionage und Terrorismus und die Sicherung von Regierungsgebäuden zuständig. Der Nachrichtendienst verurteilte den Angriff und warf Israel vor, sowohl Sicherheitskräfte als auch Zivilisten im Libanon anzugreifen.
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Tim Schulze
Trump: „Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!“
Die nächste Drohung in dieser an Drohungen nicht armen Zeit: Trump sendet erneut martialische Worte Richtung Teheran. Die Iraner scheinen nicht zu begreifen, dass sie „abgesehen von der kurzzeitigen Erpressung der Welt“ mit der Straße von Hormus keinerlei Druckmittel hätten, schreibt auf der Plattform Truth Social. „Der einzige Grund, warum sie heute noch am Leben sind, ist, um zu verhandeln!“
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Tim Schulze
Vor den Friedensgesprächen zwischen dem Iran und den USA stellt der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf Bedingungen für den Start der Verhandlungen. „Zwei der Maßnahmen, auf die sich die Parteien geeinigt haben, müssen noch umgesetzt werden: ein Waffenstillstand im Libanon und die Freigabe der iranischen Vermögenswerte, noch vor Beginn der Verhandlungen“, schreibt Ghalibaf im Onlinedienst X.
"Diese beiden Fragen müssen geklärt werden, noch bevor die Gespräche beginnen", fügt Ghalibaf an. Die Gespräche sollen in Pakistan stattfinden, am Samstag wird US-Vizepräsident JD Vance in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad erwartet.
"Diese beiden Fragen müssen geklärt werden, noch bevor die Gespräche beginnen", fügt Ghalibaf an. Die Gespräche sollen in Pakistan stattfinden, am Samstag wird US-Vizepräsident JD Vance in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad erwartet.
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Tim Schulze
Die gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern trotz geplanter direkter Gespräche zwischen Israel und dem Libanon an. Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtet von israelischen Angriffen vor allem im Süden des Landes. Bei einem Angriff auf eine Autowaschanlage wurden demnach sechs Menschen getötet. Bei einem weiteren Angriff sei ein Mensch getötet worden.
Die Hisbollah feuert im Laufe des Tages erneut Geschosse auf den Norden Israels. Dort wird lokalen Medien zufolge in der arabischen Ortschaft Deir al-Asad am Nachmittag eine Schule beschädigt. Am Morgen wird Berichten zufolge bereits ein Haus von einer Rakete der Miliz getroffen und beschädigt. Berichte über Opfer gibt es zunächst nicht. Die Hisbollah reklamiert mehrere Raketenangriffe für sich.
Die Hisbollah feuert im Laufe des Tages erneut Geschosse auf den Norden Israels. Dort wird lokalen Medien zufolge in der arabischen Ortschaft Deir al-Asad am Nachmittag eine Schule beschädigt. Am Morgen wird Berichten zufolge bereits ein Haus von einer Rakete der Miliz getroffen und beschädigt. Berichte über Opfer gibt es zunächst nicht. Die Hisbollah reklamiert mehrere Raketenangriffe für sich.
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Tim Schulze
Jetzt, da nach 40 Tagen ein brüchiger Waffenstillstand im Irankrieg herrscht, werden erste Bilanzen gezogen (siehe auch unten). Die israelische Zeitung „Times of Israel” bilanziert, dass der Iran seit Beginn der Kämpfe rund 650 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert hat, die letzte am Mittwochmorgen um 3.30 Uhr.
20 Israelis kamen dadurch ums Leben, 18 davon befanden sich außerhalb von Schutzräumen. Im Westjordanland starben vier palästinensische Zivilisten. Mehr als 7000 Israelis wurden verletzt, 5500 wurden aus ihren zerstörten Häusern und Wohnungen vertrieben. Die Hälfte der iranischen Raketen hätten Sprengköpfe mit Streumunition, die international geächtet ist, getragen.
Im Gegenzug hat die israelische Luftwaffe 18.000 Bomben in 1000 Angriffswellen auf iranische Ziele abgeworfen. Dabei sind 4000 Ziele angegriffen worden. Der Iran sei dadurch militärisch massiv geschwächt und das Atomwaffenprogramm noch einmal empfindlich zurückgeworfen worden.
20 Israelis kamen dadurch ums Leben, 18 davon befanden sich außerhalb von Schutzräumen. Im Westjordanland starben vier palästinensische Zivilisten. Mehr als 7000 Israelis wurden verletzt, 5500 wurden aus ihren zerstörten Häusern und Wohnungen vertrieben. Die Hälfte der iranischen Raketen hätten Sprengköpfe mit Streumunition, die international geächtet ist, getragen.
Im Gegenzug hat die israelische Luftwaffe 18.000 Bomben in 1000 Angriffswellen auf iranische Ziele abgeworfen. Dabei sind 4000 Ziele angegriffen worden. Der Iran sei dadurch militärisch massiv geschwächt und das Atomwaffenprogramm noch einmal empfindlich zurückgeworfen worden.
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Tim Schulze
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran sind nach Angaben des Roten Halbmonds mehr als 125.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Darunter seien etwa 100.000 Wohnungen und mindestens 23.500 Geschäfte, sagt der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand, im iranischen Staatsfernsehen.
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Tim Schulze
DRK: Müsssen von Hunderten Toten in Beirut ausgehen
Das Deutsche Rote Kreuz warnt angesichts der anhaltenden Angriffe Israels auf den Libanon vor einer humanitären Katastrophe in dem Land. „Zahlreiche Krankenhäuser sind aufgrund der vielen Verwundeten überfüllt und es droht ein Engpass von bestimmten Arzneimitteln und Materialien, insbesondere wenn die Angriffe anhalten sollten", sagt DRK-Präsident Hermann Gröhe der "Rheinischen Post". Die humanitäre Lage im Libanon habe sich nochmals deutlich verschlimmert.
In den vergangenen Tagen seien zunehmend dicht besiedelte Gebiete ohne ausreichende Vorwarnung unter Beschuss geraten, beklagt das DRK. Zwar seien die Folgen noch nicht ganz klar, „aber wir müssen von Hunderten Toten und mehr als tausend verletzten Zivilisten ausgehen", sagt Gröhe. Es empöre ihn auch, dass selbst humanitär Helfende im Einsatz getötet werden – 2024 und 2025 seien es weltweit über 300 gewesen.
In den vergangenen Tagen seien zunehmend dicht besiedelte Gebiete ohne ausreichende Vorwarnung unter Beschuss geraten, beklagt das DRK. Zwar seien die Folgen noch nicht ganz klar, „aber wir müssen von Hunderten Toten und mehr als tausend verletzten Zivilisten ausgehen", sagt Gröhe. Es empöre ihn auch, dass selbst humanitär Helfende im Einsatz getötet werden – 2024 und 2025 seien es weltweit über 300 gewesen.
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Tim Schulze
Die heftigen Angriffe Israels auf die Hisbollah im Libanon fordern zahlreiche zivile Opfer, und sie sind ein Streitpunkt in der Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Iran und den USA. Umgekehrt feuert die schiitische Miliz immer wieder Raketen auf den Norden Israels.
Deshalb ist es für die Erfolgsaussichten der Friedensverhandlungen von großer Bedeutung, dass Israel und der Libanon – so weit möglich – eine Lösung finden und der gegenseitige Beschuss aufhört.
Da ist es ein gutes Zeichen, dass Israel und der Libanon nach Angaben eines US-Regierungsvertreters in der kommenden Woche in Washington Gespräche zur Beilegung der Kämpfe führen. Ein Vertreter des US-Außenministeriums bestätigt, dass es ein Treffen unter US-Vermittlung geben werde, „um die laufenden Waffenruheverhandlungen mit Israel und dem Libanon zu erörtern“.
Deshalb ist es für die Erfolgsaussichten der Friedensverhandlungen von großer Bedeutung, dass Israel und der Libanon – so weit möglich – eine Lösung finden und der gegenseitige Beschuss aufhört.
Da ist es ein gutes Zeichen, dass Israel und der Libanon nach Angaben eines US-Regierungsvertreters in der kommenden Woche in Washington Gespräche zur Beilegung der Kämpfe führen. Ein Vertreter des US-Außenministeriums bestätigt, dass es ein Treffen unter US-Vermittlung geben werde, „um die laufenden Waffenruheverhandlungen mit Israel und dem Libanon zu erörtern“.
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Lennard Worobic
Die gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern trotz geplanter direkter Gespräche zwischen Israel und dem Libanon an. Die Hisbollah feuert am Morgen erneut Geschosse auf den Norden Israels. Dort wird israelischen Medien zufolge ein Haus von einer Rakete der Miliz getroffen und beschädigt. Berichte über Opfer gibt es zunächst nicht. Die Hisbollah reklamiert einen Raketenangriff für sich.
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Lennard Worobic
Vor Verhandlungen: Islamabad wird zur Festung
Pakistan erhöht vor dem Beginn der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran die Sicherheit in der Hauptstadt. Mehr als 10.000 Sicherheitskräfte, darunter Soldaten, Polizisten und paramilitärische Einheiten wurden Behördenvertretern zufolge in Islamabad stationiert. Das Regierungsviertel und die diplomatische Zone wurden abgeriegelt.
In Islamabad wollen Vertreter aus Washington und Teheran nach mehr als fünf Wochen Krieg über ein dauerhaftes Ende des Konflikts sprechen. Aus Sicherheitskreisen in Pakistan heißt es, zunächst seien heute Vorgespräche auf Expertenebene vorgesehen. Am Samstag sei dann ein Treffen der Verhandlungsführer angedacht. Die Gespräche könnten bei Bedarf demnach auch bis Sonntag andauern.
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Lennard Worobic
Der frühere iranische Außenminister Kamal Charrasi ist Behördenangaben zufolge nach einem Luftangriff seinen Verletzungen erlegen. Der Leiter des Strategischen Rats für Auswärtige Beziehungen sei vor einigen Tagen bei einem israelisch-amerikanischen Luftangriff verwundet worden und sei nun ein Märtyrer, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna.
Kamal Charrasi (Archivbild). Imago / Christian Thiel
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Alexandra Kraft

Trump: Iran sollte keine Gebühren an der Straße von Hormus erheben
Donald Trump warnt Teheran vor dem Erheben von Mautgebühren in der Straße von Hormus. „Es gibt Berichte, dass der Iran Tanker, die durch die Straße von Hormus fahren, zur Kasse bittet“, erklärt Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. „Das sollten sie besser nicht tun, und falls doch, sollten sie sofort damit aufhören.“
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Alexandra Kraft

Trump kritisiert den Iran für die Straße von Hormus
Der Iran hält sich nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump nicht an das Abkommen für eine befristete Waffenruhe, das eine Öffnung der Straße von Hormus für die Schifffahrt vorsieht. Iran leiste mit Blick auf Öltransporte durch die Meerenge „sehr schlechte Arbeit“, die man auch als „unredlich“ bezeichnen könne, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er kritisierte weiter: „Das ist nicht die Vereinbarung, die wir getroffen haben!“
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Alexandra Kraft

US-Präsident Donald Trump kündigt auf der Online-Plattform Truth Social an, dass sehr schnell wieder Öl fließen werde. Dies werde „mit oder ohne die Hilfe des Iran" geschehen, warnt er, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.
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Alexandra Kraft

Israels Angriffe auf den Libanon sollen reduziert werden
Israel wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die Angriffe im Libanon zurückfahren. Zugleich nehmen diplomatische Bemühungen für ein Ende des Kriegs zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon Fahrt auf. Wie ein Beamter des US-Außenministeriums bestätigt, soll es in der kommenden Woche in Washington Verhandlungen zwischen beiden Ländern über eine Waffenruhe geben. Wann genau die Gespräche stattfinden und wer teilnimmt, bleibt aber unklar.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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