Neue Explosionen in Teheran. Der Iran droht derweil mit Vergeltungsangriffen auf die israelische Stromversorgung. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Iran dementiert Gespräche mit US-Regierung
Der Iran hat Aussagen von US-Präsident Donald Trump dementiert, wonach Verhandlungen zwischen Teheran und Washington laufen. Es gebe keinerlei direkte Kontakte zu Trump, auch nicht über Vermittler, heißt es in Berichten der Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim, die Irans mächtigen Revolutionswächtern nahestehen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Trump setzt Iran-Ultimatum aus
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das Pentagon anzuweisen, jegliche militärische Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur für fünf Tage auszusetzen. Die Aussetzung sei aber vom Erfolg laufender Treffen und Gespräche abhängig, teilt Trump mit. In den beiden vergangenen Tage habe es gute und produktive Gespräche mit dem Iran gegeben.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Thomas Krause
Der größte Flugzeugträger der US-Marine, die „USS Gerald R. Ford“, ist in die Souda-Bucht auf Kreta eingelaufen. Nach Angaben aus Militärkreisen wird das Schiff auf dem Marine- und Luftwaffenstützpunkt dort repariert.
Während des Einsatzes im Roten Meer hatte es an Bord einen Brand gegeben. Nach Angaben der US-Marine brach das Feuer Anfang März in der Wäscherei aus. Es stand nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen und konnte unter Kontrolle gebracht werden. US-Medien berichteten außerdem von erheblichen Problemen in den Toiletten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Eugen Epp
China warnt nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Trump an den Iran zur Öffnung der wichtigen Straße von Hormus vor einer weiteren Eskalation. „Sollte sich der Krieg ausweiten und die Lage sich erneut verschlechtern, könnte die gesamte Region in eine unkontrollierbare Situation stürzen”, sagt der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Lin Jian vor Journalisten auf Nachfrage zu Trumps Äußerungen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Eugen Epp
Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hat innerhalb von 24 Stunden mehr als 60 Angriffe auf Israel für sich beansprucht. Hisbollah-Kämpfer hätten mit Raketen, Drohnen und Artillerie unter anderem israelische Soldaten und Fahrzeuge im Grenzgebiet angegriffen, teilt die Miliz mit. Die ausgeweiteten Angriffe auf den erklärten Erzfeind Israel seien auch eine Antwort auf dessen „systematische Angriffe auf wichtige Straßen und Brücken” im Libanon.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Eugen Epp
Iran droht mit Angriffen auf israelische Stromversorgung
Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit Vergeltungsangriffen auf Kraftwerke in Israel und auf solche, die US-Stützpunkte in der Region mit Strom versorgen. Das geht aus einer heute veröffentlichten Erklärung hervor. „Wenn ihr die Elektrizität trefft, treffen wir die Elektrizität“, heißt es darin. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag gedroht, iranische Kraftwerke anzugreifen, sollte Teheran nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus für die Schifffahrt öffnen. Zugleich dementierten die Garden, Wasserentsalzungsanlagen in der Region angreifen zu wollen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Eugen Epp
Bei einem Angriff auf eine Rundfunkstation in Bandar Abbas gegenüber der Straße von Hormus im Süden des Iran ist iranischen Staatsmedien zufolge mindestens ein Mensch getötet worden. Bei dem „völkerrechtswidrigen” Angriff sei einer der Sicherheitsmitarbeiter des Zentrums getötet und ein weiterer Mensch verletzt worden, erklärt der iranische Staatssender Irib. Ziel des Angriffs sei eine Sendeanlage des „Radio- und Fernsehzentrums des Persischen Golfs“ gewesen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Matthias Urbach
Aus der iranischen Hauptstadt Teheran wird eine neue Welle israelischer Luftangriffe mit heftigen Explosionen in mehreren Bezirken gemeldet. Zuvor hatte das israelische Militär auf Telegram den Beginn einer weiteren Serie umfangreicher Attacken auf Regierungseinrichtungen der Islamischen Republik verkündet. In Teheran stationierte Reporter des arabischen Senders Al Jazeera berichteten kurz darauf von „beispiellosen Explosionen“, vor allem in den östlichen Vierteln der Stadt. Die Luftabwehr sei im Dauereinsatz.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Matthias Urbach
Ein Luftangriff zerstört laut einem Medienbericht Wohnhäuser in der Stadt Urmia im Nordwesten des Iran. Rettungskräfte suchen nach Menschen unter den Trümmern, meldet die dem Staat nahestehende Nachrichtenagentur Nour News.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Matthias Urbach
Die Internationale Energieagentur (IEA) erwägt wegen die Freigabe weiterer Ölreserven. Man berate sich dazu mit Regierungen in Asien und Europa, sagt IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol. „Falls nötig, werden wir das natürlich tun.“ Die IEA-Mitgliedstaaten hatten bereits am 11. März wegen des Irankrieges die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl beschlossen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jessica Kröll
Luftangriffe auf pro-iranische Miliz im Irak
Eine pro-iranische Miliz im Irak ist am Sonntag zum Ziel von Luftangriffen geworden. Bei den Angriffen seien Stellungen des Netzwerks Hasched al-Schaabi südlich von Bagdad attackiert worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Verletzt worden sei niemand. Die Angriffe galten der Miliz Kataeb Hisbollah, wie ein Sprecher der Gruppierung sagte. Diese ist Teil des auch als "Volksmiliz" bekannten Bündnisses Hasched al-Schaabi. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Die Milizen sind zudem Teil des pro-iranischen Netzwerks Islamischer Widerstand im Irak, das sich zu Angriffen auf US-Stützpunkte in dem Land bekannt hat.
Der Flughafen in Bagdad wurde inmitten des Iran-Krieges am Sonntag erneut angegriffen. Die Angriffe richteten sich nach Angaben eines irakischen Sicherheitsvertreters wie schon in der Nacht zum Sonntag gegen ein diplomatisches und logistisches Zentrum der USA am internationalen Flughafen der irakischen Hauptstadt. Es seien vier Explosionen zu hören gewesen. In der Nacht waren demnach mehrere Raketen in der Nähe der US-Einrichtungen eingeschlagen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jessica Kröll
Schah-Sohn Reza Pahlavi hat angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran ein Umdenken gefordert. Trump solle sein Ultimatum im Konflikt um die Straße von Hormus überdenken und die zivile Infrastruktur bei Angriffen auf die islamische Führung im Iran verschonen, forderte Pahlavi auf der Plattform X. „Das Regime muss demontiert werden, der Iran selbst aber geschützt bleiben“, erklärte Pahlavi, den monarchistische Gruppen als politischen Anführer der Opposition betrachten. Pahlavi appellierte an Trump, zwar weiterhin gezielt die Strukturen der islamischen Herrschaft anzugreifen - nicht aber jene zivile Infrastruktur, die dem iranischen Volk gehöre und für den Wiederaufbau eines freien Irans unverzichtbar sei.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jessica Kröll
Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat angesichts einer neuen israelischen Angriffswelle auf Stellungen der pro-iranischen Hisbollah vor einer israelischen Bodenoffensive im Süden des Landes gewarnt. Die gezielten Attacken auf Brücken seien eine „gefährliche Eskalation“ und „Vorbote einer Bodeninvasion“, erklärte Aoun am Sonntag. Die israelische Armee hatte zuvor neue Luftangriffe auf „terroristische Infrastruktur im Südlibanon" verkündet. Nördlich der Stadt Tyros wurde eine wichtige Brücke getroffen. Aoun verurteilte die „Zerstörung von Infrastruktur und lebenswichtigen Einrichtungen im Südlibanon", darunter die nahe Tyros gelegene Brücke von Kasmijeh. Die israelischen Angriffe stellten eine „eklatante Verletzung der Souveränität des Libanon" dar und könnten „als Vorbote einer Bodeninvasion" betrachtet werden, erklärte der libanesische Präsident.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jessica Kröll
Iran droht mit vollständiger Schließung der Hormus-Meerenge
Der Iran droht nach einem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump mit der vollständigen Schließung der Straße von Hormus, falls die USA iranische Kraftwerke angreifen. Die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge werde dann vollständig gesperrt und erst wieder geöffnet, wenn die zerstörten Kraftwerke wieder aufgebaut seien, teilten die iranischen Revolutionsgarden über den Staatssender Irib mit.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jessica Kröll
Merz telefoniert mit Trump - Beratungen über Iran-Krieg
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich nach eigenen Angaben telefonisch mit US-Präsident Donald Trump über die Lage in verschiedenen Kriegsgebieten ausgetauscht. „Ich habe heute Nachmittag mit US-Präsident Donald Trump die Situation in Iran, Israel und in der Ukraine besprochen“, schrieb Merz am Sonntag im Onlinedienst X. „Wir haben verabredet, weiter in engem Kontakt zu bleiben. Unser Austausch wird bald fortgesetzt“, fügte er hinzu.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / nik / km / urb