Die USA bombardieren offenbar ein Munitionsdepot im Iran. Donald Trump spricht über einen möglichen Angriff auf die Insel Charg. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Phil Göbel
Der Iran hat laut Außenminister Abbas Araghtschi noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, sein Land habe Vorbehalte. „Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null“, sagte der Chefdiplomat.
Außerdem werde der Iran nur eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten in der Region akzeptieren, jedoch keine allein auf sein Land beschränkte Waffenruhe. Damit meint Araghtschi auch die Angriffe auf mit dem Iran verbündete Gruppen wie die libanesische Hisbollah.
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Phil Göbel
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass Irans Regierung früher oder später stürzen wird.
„Das Ayatollah-Regime im Iran ist schwächer denn je“, sagte er in einer am Abend ausgestrahlten Videobotschaft und fügte hinzu: „Und ich sage Ihnen, früher oder später wird es stürzen.“ Wann und wie genau sich ein Machtwechsel vollziehen könnte, ließ er offen.
„Das Ayatollah-Regime im Iran ist schwächer denn je“, sagte er in einer am Abend ausgestrahlten Videobotschaft und fügte hinzu: „Und ich sage Ihnen, früher oder später wird es stürzen.“ Wann und wie genau sich ein Machtwechsel vollziehen könnte, ließ er offen.
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Phil Göbel
Das US-Außenministerium warnt amerikanische Staatsbürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen und ruft sie auf, Schutz zu suchen.
Die US-Botschaft teilt in einem Sicherheitshinweis mit, dass Hotels, US-Unternehmen und Bildungseinrichtungen potenzielle Ziele seien. Amerikaner sollen bis auf Weiteres in Gebäuden bleiben und sich von Fenstern fernhalten.
Die US-Botschaft teilt in einem Sicherheitshinweis mit, dass Hotels, US-Unternehmen und Bildungseinrichtungen potenzielle Ziele seien. Amerikaner sollen bis auf Weiteres in Gebäuden bleiben und sich von Fenstern fernhalten.
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Phil Göbel
Der am Sonntag im Südlibanon getötete Blauhelmsoldat ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen der Vereinten Nationen (UNO) durch israelischen Beschuss gestorben.
Im Zuge der Ermittlungen seien „Beweise“ dafür gefunden worden, dass der indonesische Soldat durch den Beschuss eines israelischen Panzers auf eine Stellung der UN-Mission Unifil getötet wurde, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus den Sicherheitskreisen.
Im Zuge der Ermittlungen seien „Beweise“ dafür gefunden worden, dass der indonesische Soldat durch den Beschuss eines israelischen Panzers auf eine Stellung der UN-Mission Unifil getötet wurde, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus den Sicherheitskreisen.
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Phil Göbel
Israel will nach den Worten von Verteidigungsminister Israel Katz nach dem Ende des Krieges gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz einen Teil des Südlibanon besetzen.
Weiter erklärte Katz, die Rückkehr Hunderttausender vertriebener Libanesen werde verhindert werden, bis die Sicherheit im Norden Israels wieder gewährleistet sei. Es ist nicht das erste Mal, dass Israel seine Absicht erklärt, Teile des Südlibanon zu besetzen. Es ist jedoch die deutlichste Äußerung diesbezüglich, seit sich der Iran-Krieg am 2. März auf den Süden des Libanon ausgeweitet hat.
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Phil Göbel
Die Revolutionsgarden drohen mit Attacken auf US-Unternehmen in der Region. Dies melden staatliche Medien. Auf der Liste der 18 anvisierten Konzerne stehen unter anderem Microsoft, Google, Apple, Intel, IBM, Tesla und Boeing.
„Diese Unternehmen müssen ab dem 1. April um 20.00 Uhr Teheraner Zeit als Vergeltung für jeden Terrorakt im Iran mit der Zerstörung ihrer jeweiligen Zweigstellen rechnen“, heißt es in einer Erklärung der Garden.
„Diese Unternehmen müssen ab dem 1. April um 20.00 Uhr Teheraner Zeit als Vergeltung für jeden Terrorakt im Iran mit der Zerstörung ihrer jeweiligen Zweigstellen rechnen“, heißt es in einer Erklärung der Garden.
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Phil Göbel
Die iranische Justiz will die Todesstrafe künftig für mehr Delikte als bisher «ohne Gnade und Nachsicht» vollstrecken. Das sagte Justizsprecher Asghar Dschahangir dem staatlichen Sender Irib. Zudem sollen die Behörden das gesamte Vermögen der Betroffenen im Land einziehen.
Laut Dschahangir betreffen die Maßnahmen nicht mehr nur Spionage für die USA, Israel oder andere „feindliche Staaten“. Auch Terrorhandlungen, die Zerstörung staatlicher Einrichtungen sowie Taten, die „Angst und Schrecken“ in der Bevölkerung auslösten, sollen mit der Todesstrafe geahndet werden. Personen, die durch Fotos oder Videos dem Feind Zielhinweise gäben, würden auch mit der Todesstrafe und der Einziehung ihres gesamten Vermögens bestraft.
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Phil Göbel
Hegseth: „Werden bis zu einem Abkommen mit Bomben verhandeln“
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sieht die kommenden Tage im Krieg mit dem Iran als entscheidend an. „In nur einem Monat haben wir die Bedingungen festgelegt – die kommenden Tage werden entscheidend sein“, sagte er bei einer Pressekonferenz in Washington.
Hegseth betonte, er bevorzuge es, den Krieg mit einem Abkommen zu beenden. „In der Zwischenzeit werden wir mit Bomben verhandeln.“
Hegseth betonte, er bevorzuge es, den Krieg mit einem Abkommen zu beenden. „In der Zwischenzeit werden wir mit Bomben verhandeln.“
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Eugen Epp
Bei US-israelischen Angriffen im Iran ist nach iranischen Angaben eine schiitische Moschee im Nordwesten des Landes beschädigt worden. Ferner sind bei den Angriffen in der Gegend der Großen Husseinija Moschee vier Menschen getötet und 26 weitere verletzt worden, wie der Vizegouverneur der Provinz Sandschan, Ali Sadeghi, laut der Nachrichtenagentur Isna mitteilt.
An der Moschee in der Stadt Sandschan seien durch die Angriffe „Teile der Kuppel und der Minarette beschädigt worden“, berichtet das iranische Staatsfernsehen.
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Daniel Bakir
Komplett blockiert ist die Straße von Hormus nicht, manche Schiffe lassen die Iraner durch. Das chinesische Außenministerium erklärte am Dienstag, drei chinesische Schiffe hätten die Meerenge erst kürzlich passiert. China und Iran pflegen gute Beziehungen.
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Daniel Bakir
Bericht: Trump würde Irankrieg auch ohne Öffnung der Straße von Hormus beenden
US-Präsident Donald Trump ist laut "Wall Street Journal" bereit, den Irankrieg zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus nicht wieder vollständig geöffnet ist. Die US-Regierung sei zu dem Schluss gekommen, dass es zu aufwendig sei, die Öffnung der Meerenge militärisch zu erzwingen. Stattdessen soll dies durch diplomatischen Druck geschehen. Der Bericht beruft sich auf anonyme Aussagen von US-Regierungsmitarbeitern.
Die Zukunft der für den Ölhandel wichtigen Meerenge ist ein Knackpunkt für die Beendigung des Krieges. Der Iran plant, künftig Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen zu erheben.
Die Zukunft der für den Ölhandel wichtigen Meerenge ist ein Knackpunkt für die Beendigung des Krieges. Der Iran plant, künftig Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen zu erheben.
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Eugen Epp
Italien hat mehreren US-Flugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf der Mittelmeerinsel Sizilien verweigert. Nach Informationen der Tageszeitung „Corriere della Sera“ hat Verteidigungsminister Guido Crosetto dem US-Militär vor einigen Tagen keine Erlaubnis gegeben, den Militärflughafen Sigonella zu nutzen, um dann in den Nahen Osten weiterzufliegen. Aus dem Umfeld des Ministeriums in Rom wird die Darstellung bestätigt.
Demnach wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hieß es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle.
Demnach wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hieß es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle.
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Eugen Epp
Ein Parlamentsausschuss im Iran hat laut Staatsmedien Pläne für die Erhebung von Gebühren für Schiffe gebilligt, welche die Straße von Hormus passieren wollen. Unter Berufung auf ein Mitglied des Sicherheitsausschusses des Parlaments berichtete das staatliche Fernsehen am Montag, dass „finanzielle Regelungen und Mautsysteme“ sowie eine Zusammenarbeit mit Oman auf der anderen Seite der Meerenge vorgesehen seien.
Darüber hinaus umfasst das Gesetz ein Durchfahrtsverbot für die USA und Israel, sowie ein Verbot für andere Länder, die Sanktionen gegen den Iran verhängt haben.
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Eugen Epp
Der Iran feuert der israelischen Armee zufolge erneut Raketen auf Israel ab. Es seien Raketen identifiziert worden, „die aus dem Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden“, erklärte die israelische Armee am Dienstag im Onlinedienst Telegram. Später erklärte die Armee, es sei in allen Landesteilen sicher, die Schutzräume zu verlassen.
In Jerusalem waren Luftalarmsirenen zu hören, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zudem hätten mindestens zehn Explosionen vernommen werden können. Die israelische Armee erklärt, die Luftabwehr habe anfliegende Raketen abgefangen. Der iranische Staatssender Irib meldet ebenfalls, der Iran habe Raketen in Richtung Israel abgefeuert.
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Eugen Epp
Bei Kämpfen im Süden des Libanon sind nach Angaben der israelischen Armee vier israelische Soldaten getötet worden. Die israelische Armee identifiziert in einer Erklärung drei Soldaten, die „im Kampf gefallen“ seien. Ein weiterer Soldat, dessen Name vorerst nicht veröffentlicht werden könne, sei bei demselben Vorfall ebenfalls getötet worden. Außerdem seien ein weiterer Soldat schwer verletzt und ein Reservist leicht verletzt worden.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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