Nach dem Abschuss eines US-Kampfjets im Iran läuft die dramatische Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines abgeschossenen Kampfjets im Iran ist für die USA einer Expertin zufolge eine „kritische Mission“, die die Haltung der US-Bevölkerung zum Krieg maßgeblich beeinflussen könnte. Sollte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst finden, wäre das „ein großer Gewinn“ für Teheran, sagt Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC. Der Iran hätte dann „ein sehr starkes Druckmittel“.
Das Kampfflugzeug vom Typ F-15E war im Süden des Iran abgeschossen worden. Der Pilot konnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge gerettet werden. Das vermisste Besatzungsmitglied soll der Waffensystemoffizier gewesen sein; dieser sitzt in der Regel auf dem hinteren Sitz im Cockpit.
Die US-Regierung hält sich zu dem Zwischenfall weiterhin bedeckt, mindestens ein Flugzeug und zwei Hubschrauber sollen an einer Rettungsmission beteiligt sein.
Das Kampfflugzeug vom Typ F-15E war im Süden des Iran abgeschossen worden. Der Pilot konnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge gerettet werden. Das vermisste Besatzungsmitglied soll der Waffensystemoffizier gewesen sein; dieser sitzt in der Regel auf dem hinteren Sitz im Cockpit.
Die US-Regierung hält sich zu dem Zwischenfall weiterhin bedeckt, mindestens ein Flugzeug und zwei Hubschrauber sollen an einer Rettungsmission beteiligt sein.
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Stefan Düsterhöft

Der Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden.
Die Internationale Energieagentur (IAEA) schreibt auf X, sie sei vom Iran entsprechend informiert worden:
Die Internationale Energieagentur (IAEA) schreibt auf X, sie sei vom Iran entsprechend informiert worden:
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Stefan Düsterhöft

Der Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtet unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe.
Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Angriff äußern.
Tasnim berichtet unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei.
Tasnim berichtet unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei.
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Stefan Düsterhöft

In Bahrain sind vier Menschen durch Trümmer abgeschossener Drohnen verletzt worden. „Infolge der iranischen Aggression erlitten vier Bürger leichte Verletzungen“, erklärt das Innenministerium des Golfstaates im Onlinedienst X. „Mehrere Häuser in Sitra wurden durch Splitter beschädigt, die beim Abschuss iranischer Drohnen entstanden.“ Der Zivilschutz und Rettungsdienste seien vor Ort.
In Dubai wurden indes zwei Gebäude von Trümmern getroffen, darunter eines, in dem das US-Softwareunternehmen Oracle untergebracht ist, wie das Medienbüro der Regierung mitteilt. Auch die Fassade eines Gebäudes im Gebiet des Hafens sei beschädigt worden. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Die iranischen Revolutionsgarden hatten Anfang der Woche damit gedroht, US-Tech-Unternehmen in der Region anzugreifen.
In Dubai wurden indes zwei Gebäude von Trümmern getroffen, darunter eines, in dem das US-Softwareunternehmen Oracle untergebracht ist, wie das Medienbüro der Regierung mitteilt. Auch die Fassade eines Gebäudes im Gebiet des Hafens sei beschädigt worden. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Die iranischen Revolutionsgarden hatten Anfang der Woche damit gedroht, US-Tech-Unternehmen in der Region anzugreifen.
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Stefan Düsterhöft

Im Iran sind zwei weitere Männer im Zuge einer Hinrichtungswelle exekutiert worden. Laut Justizportal Mizan sollen Abolhassan Montaser und Vahid Bani-Amerian im Auftrag der oppositionellen Volksmudschaheddin Anschläge und Explosionen in Teheran geplant und durchgeführt haben. Die Justiz wirft ihnen außerdem vor, dabei auch Raketenwerfer eingesetzt zu haben.
Menschenrechtsgruppen kritisieren, dass „Regimegegner“ regelmäßig mit diesem Vorwurf konfrontiert werden. Amnesty International spricht in den Fällen Montaser und Bani-Amerian von unfairen Verfahren und möglichen Foltergeständnissen. Sie hätten wiederholt alle Vorwürfe zurückgewiesen, gegen den Staat zu den Waffen gegriffen zu haben.
Die Volksmudschaheddin sind eine iranische Oppositionsgruppe im Exil, die seit Jahrzehnten gegen das islamische System im Iran kämpft. Da die Gruppe im Iran als Terrororganisation eingestuft wird, wurden viele ihrer Mitglieder in den letzten Jahren hingerichtet.
Menschenrechtsgruppen kritisieren, dass „Regimegegner“ regelmäßig mit diesem Vorwurf konfrontiert werden. Amnesty International spricht in den Fällen Montaser und Bani-Amerian von unfairen Verfahren und möglichen Foltergeständnissen. Sie hätten wiederholt alle Vorwürfe zurückgewiesen, gegen den Staat zu den Waffen gegriffen zu haben.
Die Volksmudschaheddin sind eine iranische Oppositionsgruppe im Exil, die seit Jahrzehnten gegen das islamische System im Iran kämpft. Da die Gruppe im Iran als Terrororganisation eingestuft wird, wurden viele ihrer Mitglieder in den letzten Jahren hingerichtet.
Im Iran sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw mindestens 160 Todesurteile vollstreckt worden.
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Stefan Düsterhöft

Im Iran sind einem Medienbericht zufolge erneut zwei Oppositionelle hingerichtet worden. Die beiden Männer hätten Verbindungen zur Organisation der Volksmudschahedin gehabt und seien wegen bewaffneter Angriffe verurteilt worden, melden iranische Medien. Details werden zunächst nicht bekannt.
In den vergangenen Tagen hat es immer wieder Exekutionen von Gegnern der iranischen Führung mit diesem Hintergrund gegeben.
In den vergangenen Tagen hat es immer wieder Exekutionen von Gegnern der iranischen Führung mit diesem Hintergrund gegeben.
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Stefan Düsterhöft

Israel hat wiederum laut eigenen Angaben in der Nacht „Einrichtungen“ der vom Iran finanzierten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtet von mehreren Explosionen. Libanesische Medien berichten außerdem von Attacken auf südliche Vororte der Hauptstadt.
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Stefan Düsterhöft

Das israelische Militär hat in der Nacht mehrfach Raketenangriffe aus dem Iran gemeldet. Die Abwehrsysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen, teilt die Armee auf Telegram mit. Die Bewohner der betroffenen Gebiete seien per Handy-Mitteilung angewiesen worden, Schutzräume aufzusuchen und diese erst auf ausdrückliche Anweisung wieder zu verlassen. Der Rettungsdienst Magen David Adom berichtet, dass ein Mensch verletzt wurde.
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Stefan Düsterhöft

Trump sieht laut einem weiteren Medienbericht etwaige Gespräche mit dem Iran durch den Absturz des US-Kampfjets nicht beeinflusst. Der TV-Sender NBC News berichtet unter Verweis auf ein Telefoninterview mit dem Präsidenten, dass dieser auf die Frage, ob es einen Einfluss auf diplomatische Gespräche gebe, gesagt habe: „Nein, überhaupt nicht. Nein, es ist Krieg.“
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Stefan Düsterhöft

US-Präsident Donald Trump hofft laut einem Medienbericht, dass ein gesuchtes Besatzungsmitglied eines im Iran abgestürzten US-Kampfjets keinen Schaden nimmt. Nach einem Telefoninterview zitiert die britische Zeitung „The Independent“ Trump auf die Frage, was er tun würde, falls das Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, mit den Worten: „Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil – wir hoffen, dass das nicht passieren wird."
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Thomas Krause
USA verlieren wohl zwei Kampfjets an einem Tag
In der Golfregion ist einem Zeitungsbericht zufolge heute ein zweites US-Kampfflugzeug abgestürzt. Die Maschine vom Typ A-10 Warthog sei nahe der Straße von Hormus etwa zur selben Zeit verunglückt, zu der ein Kampfjet vom Typ F-15E über dem Iran abgeschossen worden sei, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf zwei Insider. Der Pilot der A-10 sei gerettet worden. Eine Stellungnahme der US-Regierung liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Frankreich fordert von der EU-Kommission eine Untersuchung des europäischen Raffineriesektors. Damit solle sichergestellt werden, dass es angesichts der steigenden Ölpreise keinen Marktmissbrauch gebe, sagt der französische Finanzminister Roland Lescure dem Fernsehsender France 5. Er habe der Brüsseler Behörde einen entsprechenden Brief geschrieben.
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Thomas Krause
Die Regierung in Teheran hat einem iranischen Medienbericht zufolge einen Vorschlag der USA für eine Feuerpause abgelehnt. Diese habe 48 Stunden dauern sollen, meldet die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Insider. Eine Stellungnahme aus Washington liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Bei einem abgefangenen Angriff auf die Erdgas-Anlage Habschan in Abu Dhabi ist nach offiziellen Angaben ein ägyptischer Staatsbürger durch herabfallende Trümmerteile ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen hätten leichte Verletzungen erlitten, teilt das Medienbüro von Abu Dhabi mit. Bei ihnen handele es sich um zwei Ägypter und zwei Pakistaner. An den Energieanlagen sei erheblicher Schaden entstanden, heißt es weiter. Eine genaue Begutachtung dauere an.
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Thomas Krause
Der Iran ist einer Zeitung zufolge in den kommenden Tagen nicht zu einem Treffen mit US-Vertretern in Islamabad bereit. Die Regierung in Teheran habe Vermittlern offiziell mitgeteilt, dass die Forderungen der USA inakzeptabel seien, berichtet das „Wall Street Journal“. Damit stecken die aktuellen Bemühungen regionaler Staaten unter Führung Pakistans um einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran dem Blatt zufolge in einer Sackgasse.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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