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Antwort auf Raketen aus Gaza Mindestens 20 Palästinenser nach Raketen- und Luftangriffen in Jerusalem getötet

Sehen Sie im Video: Tote bei Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern.




Bei Raketen- und Luftangriffen zwischen Palästinensern und Israel sollen mindestens 20 Palästinenser ums Leben gekommen sein. Wie das palästinensische Gesundheitsministerium am Montagabend mitteilte, befinden sich darunter auch Kinder. Berichte über Verletzte in Israel durch die Geschosse lagen nicht vor. Das israelische Militär teilte mit, militante Palästinenser hätten rund 150 Raketen auf Israel abgefeuert, von denen Dutzende von Raketenabwehrsystemen abgefangen worden seien. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, man habe eine "rote Linie" überschritten. Zu den Raketenangriffen auf Israel bekannten sich die Hamas wie auch die Gruppe Islamischer Dschihad. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern war in den vergangenen Tagen gefährlich eskaliert. Am Wochenende kam es mehrfach zu schweren Zusammenstößen in Jerusalem, bei denen Hunderte Menschen verletzt wurden. Im Mittelpunkt stand dabei das Gebiet um den Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee, das sowohl für Muslime als auch für Juden von herausragender Bedeutung ist. Israel betrachtet ganz Jerusalem als seine Hauptstadt, auch den Ostteil. Dessen Annexion durch Israel ist international nicht anerkannt. Die Palästinenser wollen Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines eigenen Staates im besetzten Westjordanland und im Gazastreifen. Verschärft wurden die Spannungen durch Pläne, Häuser palästinensischer Familien in Ost-Jerusalem zu räumen. Das Land, auf dem sie leben, wird von jüdischen Siedlern beansprucht.
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Das israelische Militär teilte mit, militante Palästinenser hätten rund 150 Raketen auf Israel abgefeuert. Daraufhin flog die israelische Luftwaffe Angriffe.

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