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Konflikt in Libyen: Rebellen ziehen sich aus Sirte und Bani Walid zurück

Von den Vereinten Nationen hat der libysche Übergangsrat seine Anerkennung erhalten, zudem werden die Sanktionen gelockert. Doch in der Heimat stoßen die Rebellen auf Widerstand. Sie mussten sich aus Gaddafis Geburtsstadt Sirte und aus Bani Walid zurückziehen - planen aber schon den nächsten Angriff.

Die Truppen des libyschen Übergangsrats sind bei ihrem Vormarsch auf die verbliebenen Gaddafi-Hochburgen Sirte und Bani Walid auf unerwartet heftigen Widerstand gestoßen. Wie ein Korrespondent des arabischen Senders al Dschasira in der Nacht zum Samstag berichtete, mussten sich die Kämpfer am Freitag zunächst aus den Zentren beider Städte zurückziehen. Im Laufe des Samstags solle es einen erneuten Vorstoß geben.

In Sirte, der Geburtsstadt des untergetauchten Ex-Diktators Muammar al Gaddafi, hatten sich Truppen des alten Regimes und Kämpfer des Nationalen Übergangsrats (NTC) am Freitag heftige Gefechte geliefert. Von Hochhäusern und auch Moscheen aus hätten Gaddafi-treue Scharfschützen die vorrückenden Einheiten unter Feuer genommen, berichtete al Dschasira. In den Straßen hätten sich beide Seiten mit schweren Maschinengewehren sowie Raketen und Granatwerfern beschossen.

Wie der US-Sender CNN unter Berufung auf den Militärrat in Misrata berichtete, wurden in Sirte sieben NTC-Kämpfer getötet und 31 weitere verletzt.

Auch Bani Walid wehrt sich

Auch in Bani Walid rund 150 Kilometer südöstlich von Tripolis kam es zu schweren Kämpfen. "Die Gaddafi-Anhänger haben so viele Waffen", sagte ein 28 Jahre alter NTC-Kämpfer al Dschasira. "Dieser Kampf ist wirklich verrückt." Ein Feldarzt der NTC-Truppen sagte dem Sender, dass dort mindestens fünf Anti-Gaddafi-Kämpfer getötet und 20 weitere verwundet worden seien. "Sie mussten sich zurückziehen, denn sie gerieten unter schweren Beschuss der Gaddafi-Truppen", berichtete Al-Dschasira-Korrespondent Hoda Abdel Hamid.

Nach CNN-Berichten kam es am Freitag auch in der Region um Sabha im Süden Libyens zu Kämpfen. Dort seien ein NTC-Kämpfer von Scharfschützen getötet und drei weitere verletzt worden. Auch Sabha wird noch von Gaddafi-treuen Truppen gehalten. Von dem Despoten selbst fehlt jede Spur, seit der im August von den vorrückenden NTC-Truppen aus Tripolis vertrieben wurde.

UN lockert Sanktionen

Nach dem Sturz von Machthaber Muammar al Gaddafi hat der UN-Sicherheitsrat die gegen Libyen verhängten Sanktionen gelockert. Das Gremium beschloss am Freitag in New York auch einstimmig die Entsendung einer UN-Mission, die dem Übergangsrat in Tripolis bei der Organisation von Wahlen und der Ausarbeitung einer neuen Verfassung zu Seite stehen soll. In der Resolution begrüßte der Sicherheitsrat die "Verbesserung der Situation" in dem nordafrikanischen Land.

Der Sicherheitsrat hob unter anderem Strafmaßnahmen gegen den libyschen Öl- und Bankensektor weitgehend auf. Die Milliardensummen, die wegen des gewaltsamen Vorgehens Gaddafis gegen die damalige Oppositionsbewegung im Februar und März eingefroren worden waren, sollen "so schnell wie möglich" dem libyschen Volk zur Verfügung gestellt werden. Die von Großbritannien eingebrachte Resolution erlaubt auch Waffenlieferungen und technische Unterstützung für die Übergangsregierung in Tripolis.

Flugverbotszone bleibt bestehen

Die Flugverbotszone über Libyen soll dagegen zunächst bestehen bleiben. Auch die gegen Gaddafi und seine Getreuen verhängten Sanktionen sollen dem Resolutionsentwurf zufolge weiter gelten. Der per Haftbefehl vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gesuchte Ex-Machthaber befindet sich auf der Flucht. Eine internationale Koalition unter Führung der Nato hatte mit vom Sicherheitsrat autorisierten Luftangriffen maßgeblich zum Sieg der Rebellen über Gaddafis Streitkräfte beigetragen.

UN-Vollversammlung erkennt Übergangsrat an

Zuvor hatte die Vollversammlung der 193 UN-Mitgliedsstaaten bereits dem bislang dem Gaddafi-Regime vorbehaltenen Sitz in dem Gremium dem Nationalen Übergangsrat übertragen. Das Votum kommt einer Anerkennung der neuen Regierung durch die Vereinten Nationen gleich. Trotz Widerstandes aus Südafrika und linksgerichteter Länder Lateinamerikas ging der Antrag mit großer Mehrheit durch.

kng/DPA/AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(