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Labour-Parteitag: Blair hat "Blut an den Händen"

Tony Blair hat den Anti-Terror-Kampf und das Bündnis mit den USA verteidigt. Trotzdem sei "es hart, Amerikas Verbündeter zu sein", gab der britische Premier zu. Ein aus Deutschland stammender Labour-Veteran sorgte für einen Eklat.

Der britische Premierminister Tony Blair hat vor einem militärischen Rückzug des Westens aus dem Irak und aus Afghanistan gewarnt und das Zusammengehen mit den USA im Anti-Terror- Kampf verteidigt. "Wir wären nicht besser geschützt, wenn wir einen feigen Rückzug antreten würden, der unsere künftige Sicherheit größten Risiken aussetzt", betonte Blair in seiner letzten Rede als Parteivorsitzender auf dem Labour-Kongress.

Blair: Ohne USA keine Lösung der Probleme möglich

Blair räumte ein, dass seine Unterstützung für Washington zu Kontroversen in der eigenen Partei geführt hat. "Ja, es ist manchmal hart, Amerikas stärkster Verbündeter zu sein." Doch keines der aktuellen Probleme, von der Erderwärmung bis hin zum Terrorismus und der Palästinafrage könne ohne Zusammenarbeit mit den USA gelöst werden.

"Terrorismus ist nicht unser Fehler", betonte der Premierminister. "Er ist nicht das Ergebnis unserer Außenpolitik, er ist ein Angriff auf unsere Lebensweise." Britische Soldaten seien im Irak und in Afghanistan mit Mandaten der UN und auf Bitten der dortigen Regierungen. Ihr Einsatz dort helfe auch im Kampf gegen Terroristen, die versuchen würden, Passagierflugzeuge mit Flüssigsprengstoff zum Absturz zu bringen.

Labour-Veteran attackiert Blair

Der 83-jährige Labour-Veteran Walter Wolfgang hat Tony Blair vorgeworfen, während der Libanon-Krise schwere Schuld auf sich geladen zu haben. Gemeinsam mit US-Präsident George W. Bush habe Blair die Durchsetzung eines Waffenstillstandes verhindert, erklärte Wolfgang als Delegierter des Parteitages. Blair und Bush hätten deshalb "Blut an ihren Händen".

Der aus Deutschland stammende Labour-Aktivist war im vergangenen Jahr beim Labour-Parteitag nach Zwischenrufen während einer Rede des damaligen britischen Außenministers Jack Straw von Wächtern mit Gewalt aus dem Saal geschleppt worden. Er hatte Ausführungen von Straw zum Irak-Krieg lautstark als Unsinn bezeichnet. Straw und Tony Blair entschuldigten sich später. Wolfgang ist Mitglied der linken Koalition "Stoppt den Krieg!", die sich für einen Rückzug der britischen Truppen aus dem Irak einsetzt.

Blair hatte in seiner Abschiedsrede auf zudem seine Partei zu Geschlossenheit aufgerufen. Dabei stellte der 53-Jährige auch die Verdienste von Finanzminister Gordon Brown heraus. Ohne den Schatzkanzler, der als aussichtsreichster Anwärter auf seine Nachfolge gilt, wären die drei Labour-Wahlsiege in Folge nicht möglich gewesen. Auf eine konkrete Empfehlung für seinen Nachfolger verzichtete Blair jedoch. Mit einer Amtszeit von fast neuneinhalb Jahren gehört Blair zu den dienstältesten europäischen Regierungschefs. An der Spitze der Labour-Partei steht er bereits seit 1994.

Cherie Blair sorgt für Wirbel

Kurz vor der Rede Blairs hatten Berichte über eine angeblich abfällige Äußerung seiner Ehefrau Cherie für Wirbel gesorgt: Sie soll Schatzkanzler Gordon Brown der Lüge bezichtigt haben, wie "Bloomberg News" berichtete. Sie selbst wies dies entschieden zurück. EU-Handelskommissar Peter Mandelson, ein enger Freund der Blairs, sagte einer britischen Nachrichtenagentur, Cherie Blair sei sehr bestürzt über diese Berichte, die nicht der Wahrheit entsprächen.

Brown gilt innerhalb der Labour Party schon seit Jahren als scharfer Konkurrent des britischen Premierministers. Mit einer selbstbewussten Grundsatzrede vor den Parteitagsdelegierten bekräftigte er am Montag seinen Anspruch auf dessen Nachfolge, wenn Blair im kommenden Jahr wie angekündigt aus dem höchsten Regierungsamt ausscheidet. Dabei erklärte Brown auch, dass es für ihn stets ein Privileg gewesen sei, mit Blair zusammenzuarbeiten. An dieser Stelle soll Cherie Blair, die unter den Delegierten saß, geäußert haben: "Das ist eine Lüge!" Cherie Blair erklärte vor Journalisten, sie habe dies nicht gesagt und sei auch keinesfalls dieser Ansicht.

DPA/AP / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(