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Trump vs. Biden In diesen Staaten entscheidet sich jetzt die Wahl – die Lage in den "Swing States"

Wird Joe Biden US-Präsident? Das Rennen in Swing-States sieht Trump aktuell zart vorne
Wird Joe Biden US-Präsident? Das Rennen in Swing-States sieht Trump aktuell zart vorne
© Drew Angerer / Getty Images
Bei der US-Wahl mehren sich die Anzeichen für ein knapperes Ergebnis, als es die Umfragen vorhergesagt hatten. In wichtigen Bundesstaaten liegen Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden eng beieinander. Es dürfte am Ende auf vier Staaten ankommen.

Der Kurz-Überblick: Wer hat wo die Nase vorn?

  • Ohio (18 Wahlleute): Trump. Die Sender Fox News, NBC und CNN riefen den Amtsinhaber in der Nacht zum Mittwoch zum Sieger in dem Swing State aus.
  • Arizona (11 Wahlleute): Biden. Das meldet zumindest Fox News. Sollte sich dieser Trend bewahrheiten, wäre dies der erste Bundesstaat, in dem sich die Wähler anders als vor vier Jahren entschieden haben. 
  • Pennsylvania (20 Wahlleute): Unklar. Umfragen sehen Trump vorn. Im dem wichtigen Bundesstaat ist unklar, ob Hunderttausende Stimmen erst am Mittwochmorgen (Ortszeit) weiter ausgezählt werden. Laut US-Journalisten hatten in Philadelphia – der größten Stadt des Staats – Wahlhelfer erklärt, in der Nacht nur noch einen Teil der verbleibenden Stimmen auszählen zu wollen. 
  • Florida (29 Wahlleute): Trump. Ein absoluter Schlüsselstaat, der laut AP, Fox News und CNN an den Amtsinhaber geht. 
  • Iowa (6 Wahlleute): Trump, meldet die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen.
  • Michigan (16 Wahlleute): Unklar. Umfragen sehen aktuell Trump knapp vorn. Doch auch hier hatten Wahlleiter zuvor bereits erklärt, dass es möglicherweise Tage dauern werde, bis alle Stimmen ausgezählt seien.
  • North Carolina (15 Wahlleute): Unklar. Umfragen sehen aktuell Trump knapp vorn.  
  • Wisconsin (10 Wahlleute): Unklar. Umfragen sehen aktuell Trump knapp vorn.
  • Georgia (16 Wahlleute): Trump. Der Sender CNN hat den Präsidenten bereits als Sieger ausgerufen.
  • Texas (38 Wahlleute): Trump. Zahlreiche US-Sender haben Trump übereinstimmend als Sieger ausgerufen.

Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden liegen bei der US-Wahl in entscheidenden Bundesstaaten eng beieinander. Biden gelang nicht der von einigen Experten prognostizierte Erdrutschsieg – die Entscheidung läuft auf die Staaten des Mittleren Westens hinaus. In Michigan, Wisconsin und Pennsylvania hatten Wahlleiter allerdings zuvor bereits erklärt, dass es möglicherweise Tage dauern werde, bis alle Stimmen ausgezählt seien. Genau auf diese Staaten kommt es nun an. Biden kann Präsident werden, aber er muss in Wisconsin, Michigan oder Pennsylvania bangen. Alles Staaten, die 2016 an Trump gingen.

Im wichtigen Bundesstaat Pennsylvania ist unklar, ob Hunderttausende Stimmen erst am Mittwochmorgen weiter ausgezählt werden. Laut US-Journalisten hatten in Philadelphia - der größten Stadt des Staats - Wahlhelfer erklärt, in der Nacht nur noch einen Teil der verbleibenden Stimmen auszählen zu wollen. 

US-Wahl: Die Lage in Florida und Pennsylvania

In Ohio lag Biden zunächst auch basierend auf einer Mischung aus Briefwahlstimmen und Stimmen vom Wahltag knapp vorne. Allerdings konnte Präsident Donald Trump nach Prognosen von Fernsehsendern den wichtigen Bundesstaat mit 18 Wahlleuten gewinnen. Das ging in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) aus übereinstimmenden Vorhersagen der Sender Fox News und NBC auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen hervor. Die Nachrichtenagentur AP meldete zunächst noch keinen Gewinner. In Pennsylvania lag Trump bei 64 Prozent der ausgezählten Stimmen mit 56 Prozent vorne.

Auch in Florida und Georgia wurde Trump schon zum Sieger erklärt. Dafür mehren sich die Zeichen, dass Biden – anders als 2016 – den Bundesstaat Arizona gewinnen könnte. Sollte sich dieser Trend bewahrheiten, wäre dies der erste Bundesstaat, in dem sich die Wähler anders als vor vier Jahren entschieden haben. 

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Wegen der Corona-Pandemie ist es in diesem Jahr schwierig, den Auszählungsstand während der Wahlnacht einzuschätzen. Viele Biden-Anhänger hatten erklärt, per Briefwahl abstimmen zu wollen. Wähler von Präsident Trump wollten eher am Wahltag ihr Votum abgeben. Die Bundesstaaten haben unterschiedliche Methoden dafür, wann sie welche Stimmen auszählen, so dass große Umschwünge im Laufe der Wahlnacht möglich sind.

feh/fs/jek DPA

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