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Pakistan: Taliban-Chef Mansur bei US-Drohnenangriff getötet

Unter seiner Führung kontrollierten die Taliban soviel Gebiet wie seit 2001 nicht mehr. Hunderttausende Menschen flohen vor der Gewalt, die er entfacht hat. Nun ist Talibanchef Mullah Mansur von US-Drohnen getötet worden. Gibt es jetzt Frieden?

Mullah Achtar Mansur

Mullah Achtar Mansur: Sein Tod wunde angeblich per DNA-Probe bestätigt.

Taliban-Anführer Mullah Achtar Mansur ist bei einem US-Drohnenangriff in der pakistanischen Provinz Baluchistan getötet worden. Das Pentagon hatte den Angriff in der Nacht auf Samstag gemeldet, sich aber zunächst vorsichtig geäußert. Der afghanische Geheimdienst NDS und Regierungsgeschäftsführer Abdullah Abdullah bestätigten seinen Tod am Sonntagnachmittag dann per Kurznachrichtendienst Twitter. Auch ein Sprecher des Präsidentenpalastes sagte, Mansur sei tot. Details gaben sie aber zunächst nicht preis. 

Die Taliban wiesen die Nachricht in einem am Sonntagmorgen in einer Botschaft zurück, die sie per Telefon-Nachrichtendienst übermittelten.

Dem Pentagon zufolge hatten mehrere Drohnen das Auto des Talibanchefs am Samstagnachmittag in einem entlegenen Gebiet nahe der pakistanischen Stadt Nushki südwestlich von Quetta mit Raketen beschossen. Aus Taliban-nahen Kreisen hieß, im Auto hätten sich auch Mansurs Fahrer sowie ein weiterer als Mullah Mirsa Hassani identifizierter Mann befunden.

Laut einem Angestellten des Zivilhospitals in Quetta, Nazeer Ahmed, wurden am Morgen zwei Leichen für DNA-Tests ins Krankenhaus gebracht - eine teilweise, die andere vollständig verbrannt. Von einer dritten Leiche sprach Ahmed nicht. Man habe DNA-Tests gemacht, dann hätten "geheime Behörden" die Leichen mitgenommen.

Interne Machtkämpfe

Mansur hatte Mitte 2015 offiziell die Führung der Taliban übernommen. Danach begannen interne Machtkämpfe. Einige seiner schärfsten Gegner schlossen sich zwar Mansur in den vergangenen Monaten an. Medien berichteten aber weiter von Kämpfen mit gegnerischen Einheiten, bei denen immer wieder Dutzende Kämpfer ums Leben kamen.

Wer nun Mansurs Führungsposition übernehmen wird, ist nicht klar. Der gut vernetzte afghanische Analyst Ahmed Saidi sagte am Sonntag, aus Talibankreisen verlaute, dass schon in "zwei, drei Tagen" ein Treffen zur Festlegung der Nachfolge stattfinden solle. Beobachter erwarten erneute interne Auseinandersetzungen. Der sichtbarste und mächtigste Mann ist derzeit Siradschuddin Hakkani, Mansurs Stellvertreter für Militärisches. Er kommt aber nicht aus dem Kernland der Talibanführung, dem Süden, sondern aus dem Osten. Das könnte ihn Stimmen kosten. Dennoch wird er sicher zumindest den Kampf weiterführen. Ein Ende des Krieges ist also nicht in Sicht.

Analysten schätzen auch die Chancen des zweiten Mansur-Stellvertreters hoch ein: Haibatullah Achundsada ist ein anerkannter religiöser Führer und Talibanrichter.

Mansur war Minister während der Taliban-Herrschaft

Mansur, der auf Mitte 40 geschätzt wurde, war schon einflussreich, als die Taliban zwischen 1996 und 2001 in Afghanistan herrschten. Er wurde zuerst Flughafenchef der großen südafghanischen Stadt Kandahar, später Minister für den Flugverkehr. Er war dabei allerdings nur Herr über ein paar alte Flugzeuge und Hubschrauber.

Unter seiner Führung setzten die Taliben die afghanische Regierung zuletzt schwer unter Druck. Mehr als 7000 Soldaten und Polizisten sollen 2015 getötet worden sein. Nach Angaben der Vereinten Nationen waren im vergangenen Jahr 31 von 34 Provinzen von Gewalt betroffen. Die Zahl der zivilen Opfer stieg mit mehr als 11.000 Toten und Verletzten auf den höchsten Stand seit Beginn der internationalen Intervention. Allein in diesem Jahr flohen bis Ende April bereits rund 118.000 Menschen vor Gefechten aus ihren Heimatgemeinden.


anb / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(