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US-Wahl: So feiern die AfD und Europas Rechtspopulisten Trumps Sieg

Sie fühlen sich in ihrer Politik bestätigt: In Deutschland und Europa gratulierten Rechtspopulisten dem gewählten US-Präsidenten Donald Trump überschwenglich. Sie sehen den Erfolg als Zeitenwende.

Von Storch und Petry

Haben Grund zur Freude: Die AfD-Politikerinnen Beatrix von Storch (l.) und Frauke Petry freuen sich über Trumps Erfolg

Rechtspopulistische Parteien quer durch Europa sehen im Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen ein Aufbruchssignal. Auch Staatsmänner wie Wladimir Putin oder Viktor Orban begrüßten den Sieg des Republikaners.

Die AfD postete auf ihrer Facebookseite: "Es ist vor allem ein Denkzettel fürs Establishment. Die alte Politik wurde abgewählt. Wir wünschen dem 45. Präsidenten der USA viel Erfolg, weise Entscheidungen und freuen uns auf das erste Treffen mit Angela Merkel."


AfD-Sprecher Jörg Meuthen schrieb in einer Pressemitteilung: "Wir gratulieren Donald Trump zu seinem grandiosen Wahlsieg. Sein Sieg ist ein gutes Signal für die Welt und markiert eine Zeitenwende. Genauso wie die AfD in Deutschland hat Trump es im US-Wahlkampf verstanden, die Sorgen und Nöte der Menschen aufzugreifen und klar und mutig die Missstände im Establishment anzuprangern. Das Establishment muss nun erkennen, dass man nicht auf Dauer am Volk vorbei regieren kann."

Beatrix von Storch ist nicht wohl

Der stellvertretenden AfD-Bundesvorsitzenden Beatrix von Storch ist allerdings nicht ganz wohl bei der Wahl Trumps: "Vieles von dem, was Trump im Wahlkampf gesagt hat, ist kritisch zu sehen", sagte von Storch. Doch werde "nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird", sagte sie der Zeitung "Der Welt".

International ist die Stimmung unter den Rechtspopulisten ebenfalls prächtig. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban schrieb auf englisch an Trump auf seiner Facebookseite: "Gratulation. Was für eine großartige Neuigkeit. Die Demokratie lebt noch", schrieb Orban auf Englisch. Der rechts-konservative Politiker ist der einzige europäische Regierungschef, der bereits vor der US-Präsidentschaftswahl am Dienstag offen seine Vorliebe für den Republikaner Trump erklärt hatte.

Der Chef der rechten FPÖ in Österreich, Heinz-Christian Strache, ließ mitteilen: "Die politische Linke und das abgehobene sowie verfilzte Establishment wird Zug um Zug vom Wähler abgestraft und aus diversen Entscheidungsfunktionen heraus gewählt". Das sei gut so. Strache sieht auch "Mainstreammedien", die seit Wochen Stimmung gegen Trump gemacht hätten, wieder einmal vom Wähler blamiert. In Österreich wird am 4. Dezember ein neuer Bundespräsident gewählt. In Umfragen liegt FPÖ-Kandidat Norbert Hofer knapp vor dem ehemaligen Grünen-Chef Alexander Van der Bellen.

Front National: Arroganter Elite den Stinkefinger gezeigt

Marie le Pen als Chefin der französischen Front National (FN) übermittelte dem "neuen Präsidenten der USA und dem amerikanischen Volk" im Kurzbotschaftendienst Twitter ihre "Glückwünsche". FN-Vizepräsident Louis Aliot erklärte, die US-Wähler hätten "einer arroganten Elite den Stinkefinger gezeigt".

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders schrieb auf Twitter, "die Amerikaner holen sich ihr Land zurück". Nigel Farage, der frühere Chef der europafeindlichen Partei Ukip in Großbritannien sagte mit Blick auf das Brexit-Votum der Briten im Juni und Trumps Wahlsieg: "Es sieht so aus, als würde 2016 das Jahr von zwei großen politischen Revolutionen".


Auch die russische Regierung begrüßte den Wahlerfolg Trumps, daran hatte der Kreml schon vorher keinen Zweifel gelassen. Präsident Wladimir Putin gratulierte Trump als einer der ersten Staatschefs weltweit. Er tat das erwartungsgemäß mit optimistischen Worten. Er hoffe, dass es ihnen gemeinsam gelingen werde, die russisch-amerikanischen Beziehungen aus der Krise zu holen, schrieb Putin in einem Telegramm.

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tis / DPA / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.