Wladimir Solowjow: Der Weltzerstörer
Wladimir Solowjow ist der wohl prominenteste und lauteste Scharfmacher des Kreml. Seine TV-Sendung „Sonntagabend mit Wladimir Solowjow“ läuft seit 2012 im Staatsfernsehen. Eigentlich soll sie eine politische Diskussionsrunde sein. Diskutiert wird bei Solowjow aber selten. Immer wieder versteigt er sich in minutenlange Hasstiraden. Gegen die Ukraine, den Westen oder queere Menschen. Seine Gäste sind meist nicht mehr als Klatschfutter. Sie nicken fleißig, wenn der Gastgeber Lügen verbreitet oder Wahrheiten verzerrt.
Im Vergleich zu anderen Propagandisten treibt es Solowjow aber noch weiter. Er fordert immer wieder unverhohlen einen russischen Angriff auf europäische Staaten. Erst im Dezember erklärte er: „Und wieder einmal werden wir Berlin zerstören und in diese von Gott verfluchte Stadt einmarschieren müssen. Wieder einmal werden wir in Paris einmarschieren müssen. Wieder einmal werden wir Wien befreien müssen – es sei denn, die Österreicher kommen vielleicht doch noch zur Besinnung.“
Solowjows Kriegsverherrlichung geht so weit, dass er in seiner Sendung simulieren ließ, wie ein russischer Atomschlag gegen fast alle Hauptstädte Europas aussehen könnte. So radikal er auch ist, so sehr wird er vom Kreml gepusht. Kaum jemand bekommt so viel Sendezeit wie er. 2019 schaffte er es mit einer wöchentlichen Sendezeit von fast 26 Stunden sogar ins Guinnessbuch der Rekorde.
Seit 2022 steht er auf der Sanktionsliste der EU.
Im Vergleich zu anderen Propagandisten treibt es Solowjow aber noch weiter. Er fordert immer wieder unverhohlen einen russischen Angriff auf europäische Staaten. Erst im Dezember erklärte er: „Und wieder einmal werden wir Berlin zerstören und in diese von Gott verfluchte Stadt einmarschieren müssen. Wieder einmal werden wir in Paris einmarschieren müssen. Wieder einmal werden wir Wien befreien müssen – es sei denn, die Österreicher kommen vielleicht doch noch zur Besinnung.“
Solowjows Kriegsverherrlichung geht so weit, dass er in seiner Sendung simulieren ließ, wie ein russischer Atomschlag gegen fast alle Hauptstädte Europas aussehen könnte. So radikal er auch ist, so sehr wird er vom Kreml gepusht. Kaum jemand bekommt so viel Sendezeit wie er. 2019 schaffte er es mit einer wöchentlichen Sendezeit von fast 26 Stunden sogar ins Guinnessbuch der Rekorde.
Seit 2022 steht er auf der Sanktionsliste der EU.
© Sergei Karpukhin / ITAR-TASS / Imago Images