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UN-Bericht: Nordkorea soll Assad Material für Chemiewaffen geliefert haben

Immer wieder gibt es Berichte über Chlorgasangriffe in Syrien. Jetzt berichten UN-Ermittler: Nordkorea habe dem syrischen Regime über Jahre Material für Chemiewaffen geliefert.

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Syrien, Ost-Ghuta: Nordkorea soll Material für Chemiewaffen ins Kriegsgebiet geliefert haben

Nordkorea hat einem Medienbericht zufolge Güter an die syrische Regierung geliefert, die auch für die Produktion von Chemiewaffen benutzt werden können. Dazu gehörten säurefeste Kacheln, Ventile und Thermometer, meldete die "New York Times" unter Berufung auf einen Bericht von UN-Ermittlern. Nordkoreanische Raketentechniker seien zudem in bekannten syrischen Anlagen für Chemiewaffen und Raketen gesichtet worden.

Der Bericht wurde demnach von UN-Experten geschrieben, die die Sanktionen gegen Nordkorea überwachen. Die Teile hätten zu mindestens 40 Lieferungen gehört, die zwischen 2012 und 2017 von Nordkorea an Syrien gegangen seien, meldete die "New York Times". "Das Letzte, was wir in Syrien brauchen, sind mehr Waffen und - Gott bewahre - mehr Chemiewaffen", sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Konkret ging er auf den Bericht der Zeitung nicht ein.

Syrien hatte seine Chemiewaffen auf internationalen Druck nach einem Angriff mit Saringas auf das Rebellengebiet Ost-Ghuta im August 2013 vernichtet. Ermittler der UN und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) machten die Regierung in Damaskus jedoch für einen weiteren verheerenden Angriff mit Saringas auf den Ort Chan Scheichun im April 2017 verantwortlich. Aktivsten werfen der syrischen Armee zudem mehrere Bombardierungen mit Chlorgas vor. Syriens Regierung weist stets alle Anschuldigungen von sich.

pg / DPA
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