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Der Syrienkrieg in Schaubildern: Wer kämpft gegen wen? Wer flüchtet wie?

Die Auswirkungen des Bürgerkriegs in Syrien sind selbst in Europa zu spüren. Es ist ein Krieg, den kaum noch jemand versteht. Was passiert da eigentlich? Die Erklärung in fünf Schaubildern.

Von Philipp Möller und Patrick Rösing (Grafik) und Niels Kruse (Text)

Flüchtlingsdrama: Die Situation in Syrien erklärt in fünf Grafiken
Wer kämpft gegen wen in Syrien?

Jeder gegen jeden: Der syrische Bürgerkrieg ist extrem unübersichtlich. Grundsätzlich gibt es drei große Blöcke, die sich bekämpfen. Daneben und dazwischen agieren noch zahlreiche weitere Gruppen, wie etwa die al-Kaida-nahe al-Nusra-Front. Zudem gibt es die indirekte und kurzzeitige Beteiligung anderer Staaten wie Nordkorea und Weißrussland.


Anfang 2011 schöpften die Menschen im Nahen Osten Hoffnung: Tunesien, Ägypten, Libyen - überall erhob sich das Volk gegen die Diktatoren. Der Arabische Frühling erfasste die gesamte Region, doch nicht alle Machthaber ließen sich vertreiben. Baschar al Assad etwa, Herrscher über Syrien, dachte nie daran, seinen Platz zu räumen. Unerbittlich bekämpft er seit vier Jahren Rebellen, den Islamischen Staat und Kurden - mit verheerenden Folgen: Große Teile des Landes liegen in Trümmern, Hunderttausende von Syrern sind ums Leben gekommen, Millionen irren als Vertriebene durch das Land, durch die Region. Auch Europa bekommt die Auswirkungen des Bürgerkriegs unmittelbar zu spüren - ein Bürgerkrieg, den kaum noch jemand versteht.

Von:

Philipp Moeller und