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Anschlag: Terror in Neuseeland: Das ist über den Täter bekannt

Nach dem Anschlag auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch bleiben noch viele Fragen offen. Eine der wichtigsten: Wer ist der mutmaßliche Täter, der 49 Menschen tötete?

Neuseeland steht unter Schock. Bei einem Angriff auf zwei Moscheen in der Stadt Christchurch wurden 49 Menschen getötet. Sie waren gerade zu Freitagsgebeten in den Gebetshäusern, als das Feuer auf sie eröffnet wurde. Premierministerin Jacinder Ardern sprach von einem "terroristischen Angriff" und von "einem der dunkelsten Tage in Neuseelands Geschichte".

Die Polizei gab bekannt, dass vier Verdächtige verhaftet wurden, einer davon sei wieder auf freiem Fuß. Es wird noch ermittelt, in welchem Zusammenhang die anderen beiden Personen zur Tat stehen. Einer der Täter sei ein australischer Staatsbürger im Alter von Ende zwanzig. Das bestätigte Australiens Premierminister Scott Morrison. Der Mann soll morgen dem Haftrichter vorgeführt werden. Ihm wird mehrfacher Mord vorgeworfen, so Chef-Ermittler Mike Bush. Auf Twitter kursiert ein Video von der Festnahme des mutmaßlichen Schützen.

Brenton T. - mutmaßlicher Täter des Christchurch-Anschlags

Der mutmaßliche Täter - der sich Brenton T. nennt - streamte seine Tat bei Facebook live. Hier ist er kurz vor seinem Amoklauf zu sehen

DPA

Täter streamte Amoklauf live auf Facebok

Der Täter hatte seine Tat auf Facebook per Live-Stream übertragen, womöglich mit einer Helmkamera. Mehrere Medien berichten, der Name des mutmaßlichen Täters sei Brenton T. und beziehen sich dabei auf die Facebook-Seite, auf der der Australier die Tat streamte.

In einem 74-seitigem Manifest bezeichnet sich Brenton T. als "einfacher, weißer Mann, 28 Jahre alt. Geboren in Australien, Arbeiterklasse, Geringverdiener-Familie", berichtet der australische Sender SBS. In dem Manifest schreibt Brenton T., dass er nur kurzzeitig in Neuseeland lebte, während er die Tat plante und dafür trainierte. Er entschied sich dann letzlich dafür, die Tat auch in Neuseeland auszuführen. Laut dem Manifest habe er den Anschlag verübt um "die tausenden von Toten durch ausländische Invasoren" zu rächen.

Täter bezieht sich auf Terror-Opfer und Breivik

Die schwedische Zeitung "Expressen" berichtet, dass der mutmaßliche Täter den Namen eines Opfers des Terroranschlages von Stockholm im April 2017 in seinem Manifest stehen hatte. Außerdem soll er den Amokläufer Anton Lundin Pettersson geehrt haben, der in Schweden an einer Schule mehrere Schüler mit Migrationshintergrund tötete. Laut dem norwegischen Sender NRK soll der Täter behauptet haben, dass er mit dem rechtsextremen Attentäter Anders Bering Breivik in Kontakt gestanden und von diesem sogar Unterstützung erhalten habe. Die Tat und das Manifest von Brenton T. weisen viele Parallelen zu Breivik auf.

Die Tatwaffe des Christchurch-Anschlags

Ein Screenshot vom Livestream des Täters zeigt die Tatwaffe - sie ist überall weiß bekritzelt

dpa

 

Die Tatwaffe des Christchurch-Anschlags

Die Tatwaffen des Anschlags im Kofferraum des Täters - hier sind die Beschriftungen deutlich zu erkennen 

DPA

Laut dem Manifest ehrt er ebenfalls Donald Trump und bezeichnet ihn als Symbol einer "neuen weißen Identität". Laut der Zeitung "Daily Mail" rief Brenton T. dazu auf Politiker zu töten, darunter Angela Merkel.  Darüber hinaus schreibt der mutmaßliche Täter unter anderem über Vergewaltigung, die von britisch-pakistanischen Männern in Großbritannien begangen worden seien. Er verweist auch viel auf serbische Nationalisten. Während der Fahrt hörte der Täter außerdem Musik, darunter Marschmusik und ein serbisches Propagandalied, wie aus einem im Netz kursierende Video hervorgeht.

Der Terroranschlag ist der schwerste in der Geschichte des Pazifikstaates. Massenschießereiensind in dem Land ebenso selten, zuletzt erschoss ein Amokläufer 1990 dreizehn Menschen nach einem Nachbarschaftsstreit.

Quellen: SBS News, TVNZ, "Expressen", NRK, "The Sydney Morning Herald", "Al Jazeera", "Daily Mail", Nachrichtenagentur DPA 

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?