TERRORISMUS »El Kaida« droht mit weiteren Anschlägen


Die Terrororganisation des Extremisten Osama bin Laden, El Kaida, hat mit neuen Anschlägen gedroht. Unterdessen ging der Beschuss Afghanistans auch in dieser Nacht weiter.

Die Terrororganisation des Extremisten Osama bin Laden, El Kaida, hat einem Fernsehbericht zufolge den USA und Großbritannien mit neuen Anschlägen gedroht. Der in Katar ansässige Sender El Dschasira zitierte eine Erklärung des El-Kaida-Sprechers Suleiman Abu Gheith, in der dieser mit neuen Attentaten drohte.

Fortsetzung des Terrors angekündigt

Die Angriffe auf amerikanische und britische Ziele würden so lange fortgesetzt, bis die Amerikaner Afghanistan als Verlierer verlassen hätten, sagte Suleiman Abu Gheith dem Sender zufolge. Die »Ungläubigen« und allen voran die Amerikaner und Briten sollten die Arabische Halbinsel verlassen, forderte er. Dem Taliban-Regime und dem afghanischen Volk sicherte er die volle Unterstützung der El Kaida zu.

Blair: Eingeständnis für Attentate

Die Sprecherin des US-Präsidialamtes, Jennifer Millerwise, sagte in Washington, die USA betrachteten die Erklärung der El Kaida als neuerliche Propaganda. Bereits am Dienstag hatte die Gruppe weitere Anschläge mit Flugzeugen angekündigt. Großbritanniens Premierminister Tony Blair erklärte, »diese jüngste Stellungnahme ist das klare Eingeständnis, für die terroristischen Anschläge in den USA am 11. September verantwortlich zu sein«.

Bombardierung Afghanistans geht weiter

Unterdessen ging der Beschuss auf Ziele in Afghanistan in der Nacht zum Sonntag weiter. Dabei wurde erneut die im Osten des Landes gelegene Stadt Dschalalabad bombardiert. Die in Pakistan ansässige private afghanische Nachrichtenagentur AIP meldete, es seien Armeeeinrichtungen im Osten der Stadt getroffen worden. Dabei seien sechs Menschen verletzt worden. Zwei weitere Bomben seien in den Außenbezirken der Stadt eingeschlagen. Die US-Angriffe richteten sich auf ein Elitekorps der in Afghanistan herrschenden Taliban, das in Dschalalabad stationiert sei. Bei den Bombardements seinen auch mehrere Häuser getroffen worden. Aus Regierungskreisen verlautete, möglicherweise habe es auch Todesopfer gegeben.


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