Entschlossenheit

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Wadephul (l.) mit europäischen Kollegen in Warschau

Drohnen-Vorfälle: Pistorius und Wadephul mahnen Entschlossenheit und "kühlen Kopf" an

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Außenminister Johann Wadephul haben bei Treffen mit mehreren europäischen Kollegen in Warschau zu einer entschlossenen und zugleich besonnenen Reaktion auf mutmaßliche russische Provokationen aufgerufen. Die jüngsten Luftraumverletzungen in mehreren EU-Ländern hätten gezeigt, "dass Russland zunehmend zu einer Bedrohung für die Nato wird", sagte Pistorius am Montag beim Warschauer Sicherheitsforum. Wadephul warnte vor Russlands "hybrider Aggression" und mahnte wie Pistorius dazu, einen "kühlen Kopf" zu bewahren. 
Ministerin Bas

Bas bekräftigt Entschlossenheit bei Kampf gegen Sozialbetrug

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat bei ihrem Antrittsbesuch bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg ein schärferes Vorgehen gegen Sozialbetrug angekündigt. "Sozialleistungsmissbrauch schadet unserer Gesellschaft und untergräbt das Vertrauen in den Sozialstaat", erklärte die SPD-Politikerin am Freitag nach ihren Gesprächen bei der Bundesagentur. Die Grundsicherung für Arbeitsuchende müsse "resistenter gegen Missbrauch werden, damit Leistungen nur bei denen ankommen, die sie auch brauchen".
Kanzler Merz bei Regierungserklärung

"Neue Entschlossenheit": Merz wirbt für historische Stärkung der Nato

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet vom  Nato-Gipfel in Den Haag eine historische Weichenstellung zur dauerhaften Stärkung des Bündnisses. Mit dem geplanten Beschluss für massiv erhöhte Verteidigungsausgaben wolle die Allianz angesichts der Bedrohung durch Russland erreichen, "dass es niemand wagen kann, uns anzugreifen", sagte Merz am Dienstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. Er fügte hinzu: "Wir tun das nicht, wie vereinzelt behauptet wird, um den USA und ihrem Präsidenten einen Gefallen zu tun."
Video: Angreifer zünden Bombe an türkischem Regierungsgebäude, beide tot

Video Angreifer zünden Bombe an türkischem Regierungsgebäude, beide tot

STORY: Beim einem Anschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara sind am Sonntag beide Angreifer ums Leben gekommen. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, wie ein Fahrzeug am Morgen vor dem Haupteingang des Innenministeriums hielt. Einer der Insassen ging schnell auf das Gebäude zu, dann folgte die Explosion. Dabei wurde einer der Täter getötet, sein Begleiter wurde von der Polizei getötet, wie Innenminister Ali Yerlikaya mitteilte. Zwei Polizisten seien dabei leicht verletzt worden. Am Abend berichtete die der verbotenen Kurdenpartei PKK nahestehende Nachrichtenwebsite ANF, der Angriff sei von Mitgliedern des "Bataillons der Unsterblichen" ausgeführt worden. „Wir werden unseren Kampf mit Entschlossenheit fortsetzen, bis der letzte Terrorist im In- und Ausland eliminiert ist", sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei seiner Rede zur Eröffnung der neuen Sitzungsperiode nach der Sommerpause im türkischen Parlament. Ein hochrangiger türkischer Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Angreifer hätten das Fahrzeug gestohlen. Dabei sei dessen Fahrer in Kayseri, einer Stadt 260 Kilometer südöstlich von Ankara, getötet worden. "Unser Kampf wird weitergehen, bis der letzte Terrorist neutralisiert wurde", so der Innenminister. Die Explosion ereignete sich fast ein Jahr nach dem Anschlag in einer belebten Fußgängerzone im Zentrum Istanbuls am 13. November 2022, bei der sechs Menschen getötet und 81 verletzt wurden. Die Türkei machte kurdische Aktivisten dafür verantwortlich. Ankara ist in den vergangenen Jahren von Anschlägen verschont geblieben. 2016 kamen in Ankara 37 Menschen ums Leben, als ein mit einer Bombe beladenes Auto an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt explodierte. Einen schweren Angriff gab es auch 2015, als bei Bombenexplosionen am Hauptbahnhof mehr als 100 Menschen ums Leben kamen. Dafür soll der Islamische Staat (IS) verantwortlich gewesen sein.
Video: Mit Entschlossenheit gegen den Lockdown - und zu Olympia

Video Mit Entschlossenheit gegen den Lockdown - und zu Olympia

STORY: Wenn alle Schwimmbecken schließen, dann pflügt er eben durch das Meer. Das dachte sich Jody Lee aus Hongkong. Gesagt, getan, denn der 15-Jährige träumt von nichts weniger, als in zwei Jahren bei den Olympischen Sommerspielen in Paris am Start zu sein. Und dabei sollen ihm die aktuellen Corona-Beschränkungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Seit Januar sind die Pools pandemiebedingt dicht. Doch Wind und Wellen zum Trotz, der junge Schwimmer trainiert weiter. "Ich war nahe an meiner Höchstleistung, trainierte hart und schlug mich bei Wettbewerben recht gut. Als Covid kam, wurde es schwierig, alle Schwimmbecken schlossen. Ich konnte nichts mehr machen, deswegen setze ich auf Alternativen wie das Meer.“ Wettkämpfe sind wegen des Lockdowns aktuell ausgesetzt. So ist sich Jody Lee nicht sicher, wo er derzeit mit Blick auf die Konkurrenz stehen würde. Seine Trainerin hofft auf andauernde Motivation. "Zu denken, dass Jody jetzt seit dem Beginn im Januar 2020 13,5 Monate verpasst hat, das ist sehr schädlich für seine Schwimmkarriere, es gilt, den Druck aufrechtzuhalten und zurückzugewinnen, was er in den Monaten ohne Pool-Training verloren hat.“ Was der ambitionierte Athlet nicht zu verlieren scheint, ist seine Hoffnung, sich trotz aller Widrigkeiten letztlich doch auf internationalem, also gar olympischem Sportparkett zu behaupten. Trockenübungen gehören da dazu und eben das Schwimmen im Ozean. Ein Wort trage er dabei stets mit sich, das ihn hoffentlich zu seinem Ziel tragen werde, sagt Jody Lee. Und das heiße “Entschlossenheit”.