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US-Gouverneurswahlen Republikaner nehmen Demokraten Posten ab


In 37 US-Bundesstaaten wurden die Gouverneure gewählt. Darunter auch in Kalifornien, wo das Rennen offen ist. In South Carolina gewinnt eine Kandidatin der erzkonservativen "Tea-Party".

Bei den Gouverneurswahlen in 37 US-Staaten haben die Republikaner den Demokraten von Präsident Barack Obama ersten Ergebnissen zufolge in mindestens vier Staaten die Mandate abgenommen. Neben den Siegen in Michigan, Tennessee, Kansas und Oklahoma hofften sie auf weitere Zugewinne, wie sie auch bei den Kongresswahlen erwartet wurden.

Dennoch gab es auch vereinzelte Lichtblicke für die Demokraten. In New York gewann der demokratische Kandidat Andrew Cuomo gegen den Bewerber der erzkonservativen "Tea-Party"-Bewegung, Carl Paladino. Cuomo tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters Mario, der von 1983 bis 1994 Gouverneur von New York war. Auch in den Staaten Maryland, New Hampshire und Arkansas konnten die demokratischen Amtsinhaber ihre Posten verteidigen.

Vierte Amtszeit für Demokraten

In New Hampshire gewann der Demokrat John Lynch gegen seinen republikanischen Herausforderer John Stephen und wurde für eine vierte Amtszeit bestätigt. Mike Beebe besiegte in Arkansas mit deutlichem Abstand den Republikaner Jim Keet. In Maryland wurde Amtsinhaber Martin O'Malley wiedergewählt. Insgesamt wurde bei der Wahl von 37 Gouverneuren am Dienstag aber mit Verlusten für die Demokraten gerechnet.

In Tennessee siegte der Republikaner Bill Haslam und gewann damit einen bisher demokratisch besetzen Gouverneursposten. Seine Parteikollegen Sam Brownback, Dennis Daugaard und Rick Snyder triumphierten in den Staaten Kansas, South Dakota, Michigan. In Oklahoma wurde die Republikanerin Mary Fallin als erste Frau ins Gouverneursamt gewählt.

Erste asiatischstämmige Regierungschefin

In South Carolina gelang der von der "Tea Party" unterstützten Kandidatin Nikki Haley ein knapper Sieg über ihren demokratischen Rivalen Vincent Sheheen. Sie wird die erste asiatischstämmige Regierungschefin des Bundeslands sein.

Mit besonderer Spannung wird das Ergebnis aus dem bevölkerungsreichsten Staat Kalifornien erwartet, wo Amtsinhaber Arnold Schwarzenegger nicht mehr kandidieren durfte. Dort hoffen die Demokraten auf einen Sieg ihres Kandidaten und früheren Gouverneurs Jerry Brown, der gegen die Milliardärin und frühere eBay-Chefin Meg Whitman antrat.

Derzeit gibt es 26 demokratische und 24 republikanische Gouverneure.

DPA/DAPD/nik DPA

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