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US-Wahl 2020: Daten und Termine: So wird das turbulente Präsidentschaftswahljahr 2020

Am 3. November gilt's: Dann entscheiden die Amerikaner, ob Donald Trump weitere vier Jahre US-Präsident bleiben wird, oder ob ein Demokrat ins Weiße Haus einzieht. So verläuft das Wahljahr - die wichtigen Daten und Termine.

US-Wahl 2020 Trump-Kundgebung

Bleibt Donald Trump im Amt oder wird er abgewählt? Die US-Wahl 2020 entscheidet sich im November

AFP

Seitdem Donald Trump US-Präsident ist, überschlagen sich die Ereignisse beinahe im Tagestakt. Daran hat sich auch im Jahr vier nach seiner Wahl nichts geändert. 2020 begann mit einem Militärschlag gegen einen iranischen Top-General, und die dramatische Lage ging nahtlos in das Impeachmentverfahren gegen Trump im Senat über. Anfang Februar finden die ersten Vorwahlen der Demokraten statt. In anderen Worten: Die nächsten Monate dürften (nicht nur in den USA) noch turbulenter werden, als die vergangenen ohnehin schon waren.

Das sind die wichtigsten Eckdaten bis zur Präsidentschaftswahl am 3. November:

  • FEBRUAR

19. Februar: Debatte der Demokraten in Las Vegas, Nevada.

22. Februar: Vorwahlen (beider Parteien) in Nevada.

25. Februar: Debatte der Demokraten in South Carolina.

29. Februar: Vorwahl der Demokraten in South Carolina.

  • MÄRZ

3. März: "Super Tuesday": Vorwahlen beider Parteien in (bis zu) 15 Bundesstaaten sowie bei den Auslandsamerikanern. Bei den Demokraten dürfte der aussichtsreichste Kandidat danach feststehen. Bei den Republikanern haben die Abstimmungen ohnehin nur Pro-Forma-Charakter.

10. März: Kleiner "Super Tuesday": Vorwahlen beider Parteien in sechs Bundesstaaten.

17. März: Vorwahlen beider Parteien in vier Bundesstaaten.

21. März: Vorwahl der Republikaner in Kentucky.

24. März: Vorwahlen beider Parteien in Georgia.

29. März: Vorwahl der Demokraten in Puerto Rico.

4. April: Vorwahl der Demokraten in Alaska, Hawaii, Wyoming, Vorwahlen beider Parteien in Louisiana.

7. April: Vorwahlen beider Parteien in Wisconsin.

28. April: Vorwahlen beider Parteien in sechs Staaten. Darunter New York und Pennsylvania. Spätestens nach diesem Vorwahlgang sollte eine Entscheidung über den möglichen Kandidaten oder die mögliche Kandidatin der Demokraten gefallen sein.

  • MAI/JUNI

Mai bis 16. Juni: Im Laufe dieser sechs Wochen finden Vorwahlen beider Parteien in 15 Bundesstaaten (unter anderem West Virginia, Indiana, Washington DC.) statt, die aber kaum noch Einfluss auf die Kandidatur haben dürften.

  • JULI/AUGUST

13. bis 16. Juli: Nominierungsparteitag der Demokraten in Milwaukee, Wisconsin. Auf dieser Convention genannten Veranstaltung wird der Präsidentschaftskandidat oder die Präsidentschaftskandidatin offiziell gekürt.

24. – 27. August: Nominierungsparteitag der Republikaner in Charlotte, North Carolina. Ebenfalls Wahl des Präsidentschaftskandidaten, der wohl Donald Trump heißen wird.

  • SEPTEMBER/OKTOBER

29. September: Erste von drei Debatten der beiden Präsidentschaftskandidaten (in Indiana).

7. Oktober: Einzige Debatte der beiden Vize-Präsidentschaftskandidaten (in Utah).

15. Oktober: Zweite Debatte der beiden Präsidentschaftskandidaten (in Michigan).

22. Oktober: Dritte Debatte der beiden Präsidentschaftskandidaten (in Tennessee).

  • NOVEMBER/DEZEMBER

3. November: Präsidentschaftswahl.

14. Dezember: Versammlung des Wahlleutegremiums (Electoral College), das offiziell den US-Präsidenten wählt. Das Organ setzt sich aus Vertretern der einzelnen Bundesstaaten zusammen.

Die US-Wahl geht bis ins Jahr 2021

6. Januar 2021: Der US-Kongress zählt die Stimmen des Electoral College aus und verkündet offiziell das Wahlergebnis.

20. Januar: Amtseinführung des neuen US-Präsidenten.

Quellen: 270towin, "New York Times", Weißes Haus, DPA, AFP

nik