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US-Wahl 2020: Zehn Kandidaten der Demokraten liefern sich erstes TV-Duell - auch Trump äußert sich

Wer wird der Kandidat der Demokraten bei der US-Wahl 2020? In einer TV-Debatte haben sich die ersten zehn Bewerber gemessen. Sie wollen Donald Trump herausfordern. Eine Kandidatin konnte sich dabei als Favoritin profilieren. 

Nach TV-Duell: US-Präsident Trump findet alle seine Gegenkandidaten "langweilig"

Gut 16 Monate vor der Präsidentschaftswahl in den USA nimmt der Wahlkampf der Demokraten zur Ablösung des republikanischen Amtsinhabers Donald Trump Fahrt auf. Zehn Bewerber um die Kandidatur der Partei lieferten sich am Mittwochabend in Miami im US-Bundesstaat Florida das erste Fernsehduell. Weil das Bewerberfeld so groß ist, werden am Donnerstag bei einem weiteren TV-Duell zehn weitere Kandidaten auftreten. Bislang haben 25 Politiker ihren Hut bei den Demokraten in den Ring geworfen - mehr Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur hatte die Partei nie. 

Um sich für das Fernsehduell zu qualifizieren, mussten die Bewerber in drei Umfragen mindestens ein Prozent Unterstützung erhalten oder Spenden von insgesamt 65.000 Förderern aus 20 US-Bundesstaaten nachweisen. Jede der beiden Debatten wurde in fünf Segmente unterteilt, bei denen jeder Kandidat eine Minute zur Beantwortung von Fragen und weitere 30 Sekunden zur Beantwortung von Nachfragen hat. Weitere 45 Sekunden waren für ein Abschluss-Statement vorgesehen. 

Es ging um Themen wie die Wirtschaftspolitik, das Gesundheitssystem und die Migrationskrise an der Grenze zu Mexiko. Dominiert hat die erste Debatte die US-Senatorin Elizabeth Warren. Die linksgerichtete Politikerin sprach sich für eine sozial gerechtere Wirtschaftspolitik aus. Die US-Wirtschaft diene derzeit vor allem den Reichen. Notwendig seien deswegen "strukturelle Veränderung" in Wirtschaft und Regierungshandeln. Mit Blick auf den Streit um das US-Gesundheitssystem sagte Warren, Gesundheit sei ein "Menschenrecht".

Trump findet TV-Duell "langweilig"

Neben Warren nahmen an der Debatte unter anderem der frühere Kongressabgeordnete Beto O'Rourke, der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio, Senator Cory Booker und der frühere Wohnungsbauminister Julian Castro teil. Mit Blick auf die Migrationskrise sagte der Hispano-Amerikaner Castro, er würde als Präsident die Null-Toleranz-Politik von Präsident Donald Trump sofort beenden. Das Bild eines auf dem Weg in die USA ertrunkenen Flüchtlings und seiner ebenfalls ertrunkenen kleinen Tochter bezeichnete er als "herzzerreißend". Es müsse wütend machen und zum Handeln anspornen.

Trump, der sich während der Debatte auf dem Flug zum G20-Gipfel in Japan befand, äußerte sich herablassend über den Schlagabtausch der Demokraten: "Langweilig!", schrieb er als einziges Wort in einem Tweet. 

Biden tritt am Donnerstag bein TV-Duell an 

Am Donnerstag treffen in der zweiten Runde des TV-Duells unter anderem Ex-Vizepräsident Joe Biden und der unabhängige Senator Bernie Sanders aufeinander. Umfragen zufolge liegt Biden im Bewerberfeld der Demokraten bislang deutlich vorne, gefolgt von Sanders und Warren. 

Biden hatte Trump bei der Verkündung seiner Bewerbung eine "existenzielle Bedrohung" für die USA genannt. Trump verspottet den Stellvertreter seines Amtsvorgängers Barack Obama regelmäßig als "schläfrigen Joe Biden". Trump hatte seinen Wahlkampf für eine Wiederwahl 2020 offiziell am vergangenen Dienstag eröffnet - ebenfalls in Florida. Trump warnte dabei eindringlich vor einem Wahlsieg der Demokraten, die Amerika angeblich zu einem sozialistischen Staat machen wollten. 

Florida ist ein "Swing State", in dem weder Republikaner noch Demokraten fest auf eine Mehrheit bauen können, und könnte der Schlüssel zum Wahlsieg sein. 2016 gewann Trump hier nur knapp. Nach einer Umfrage der Universität Quinnipiac aus der vergangenen Woche liegen in Florida gleich mehrere potenzielle Herausforderer der Demokraten im direkten Vergleich teils deutlich vor dem Amtsinhaber.

Die Vorwahlen, bei denen der Kandidat oder die Kandidatin der Demokraten gegen Trump für die eigentliche Wahl am 3. November 2020 bestimmt wird, beginnen erst im Februar im Bundesstaat Iowa. Bei den Republikanern gibt es außer Trump bislang nur einen weiteren Kandidaten, der für die Partei in die Wahl ziehen will. Dabei handelt es sich um den früheren Gouverneur des US-Bundesstaats Massachusetts, Bill Weld. Ihm werden aber keine nennenswerten Chancen eingeräumt, Trump die Kandidatur der Republikaner streitig zu machen.

Donald Trump Berater Stephen Bannon
ivi / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(