Vorwahlen in Kentucky und Oregon Clinton gewinnt, Obama triumphiert


Barack Obama hat die Vorwahlen der Demokratischen Partei in Oregon deutlich gewonnen. Obwohl seine Konkurrentin Hillary Clinton die gleichzeitig abgehaltenen Wahlen in Kentucky klar für sich entschied, ist der schwarze Senator der strahlende Gewinner des Wahlabends.

Der schwarze Senator Barack Obama hat nach einer Prognose des US-Fernsehsenders CNN die Vorwahl der Demokraten im Bundesstaat Oregon gewonnen. Nach Auszählung von 50 Prozent der Stimmen kam der 46-Jährige auf 58 Prozent der Stimmen, seine Rivalin Hillary Clinton auf 42 Prozent.

Die frühere First Lady hatte Stunden zuvor jedoch die Abstimmung im konservativen Bundesstaat Kentucky für sich entschieden. Dabei erzielte sie 65 Prozent der Stimmen, Obama 30 Prozent.

Obama uneinholbar vorn

Der Senator aus Illinois sicherte sich an diesem Wahlabend indes die absolute Mehrheit der an die Vorwahlergebnisse gebundenen Delegierten. Nach der Vorwahl in Kentucky kommt der 46-Jährige auf mindestens 1627 Stimmen, wie der US-Fernsehsender CNN meldete. Damit liegt er bei den Delegierten, die auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten im Spätsommer in Denver an das Votum der Staaten gebunden sind, US-Medien zufolge uneinholbar vor seiner Konkurrentin Clinton.

Obama erklärte, die Nominierung sei nun "in Reichweite". Zünglein an der Waage sind jedoch die Superdelegierten aus dem Parteiestablishment, die sich frei zwischen den Kandidaten entscheiden können. Die Senatorin aus New York gab sich kämpferisch und betonte, vorerst nicht aus dem Rennen aussteigen zu wollen.

DPA/Reuters DPA Reuters

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