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Weltklimagipfel: Auf "Hopenhagen" ruhen alle Hoffnungen

Hoffnungsvoll blickt die Welt zum Klimagipfel nach Kopenhagen, das flugs in "Hopenhagen" umgetauft wurde. Das Klimaproblem drängt, es gibt Appelle und Zielvorgaben, doch eine Einigung ist fraglich.

Ein gemeinsamer Appell internationaler Zeitungen hat zu Beginn des Klimagipfels in Kopenhagen ebenso für Aufsehen gesorgt wie Berichte über eine gemeinsame Strategie von durch einen klimabedingten Anstieg des Meeresspiegels gefährdeten Küstenstaaten fast aller Erdteile. Die größte Umweltkonferenz der Welt nahm am Montag wegen des großen Andrangs leicht verspätet ihre Arbeit auf. Innerhalb der kommenden rund zwei Wochen wollen 15.000 Delegierte aus 190 Staaten auf Wege im Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe verständigen. Dafür sollen der Treibhausgas-Ausstoß verringert und Milliarden Euro für die ärmsten Länder aufgebracht werden, damit diese sich gegen die schon jetzt unvermeidlichen Folgen des Klimawandels schützen können.

Nach allgemeiner Auffassung der Klimaforscher werden Inselstaaten und Länder mit langen Küstenabschnitten zu den ersten Opfern des Klimawandels gehören. Die Außenminister so unterschiedlicher Staaten wie den Kapverden, Costa Rica, Island, der Republik Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) verpflichten sich daher laut einem Bericht der "Berliner Zeitung" in einem gemeinsam verfassten Brief zu konkreten Anstrengungen im Umweltschutz und zu einer nachhaltigen Entwicklung. Zugleich appellieren sie eindringlich an die Teilnehmer der Weltklimakonferenz, das Treffen zu einem Erfolg werden zu lassen.

Klimawandel schon spürbar

Die Menschheit sei bereits jetzt mit den Konsequenzen des Klimawandels konfrontiert, heißt es in dem Brief. Von seinen Auswirkungen seien aber vor allem rohstoffarme Länder betroffen, deren Mittel, den Herausforderungen zu begegnen, begrenzt seien und Inselstaaten, die vom Ansteigen des Meeresspiegels bedroht sind.

Beim Klimagipfel müsse eine erhebliche Reduzierung der weltweiten Schadstoffemission erreicht werden, die die globale Erwärmung auf zwei Grad limitiere. Nur wenn es gelinge, sich auf dieses Ziel zu einigen, werde der Gipfel ein Erfolg, sagte auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU). Diese Einigung, so die Außenminister der Küstenstaaten weiter, müsse sich am Prinzip der gemeinsamen Verantwortung orientieren, aber gleichzeitig den unterschiedlichen Umständen und Möglichkeiten der Länder Rechnung tragen. In diesem letzten Satz liegt die Krux, wenn es um die Umsetzung der im Grunde weitgehend als unausweichlich erkannten Zielvorgaben geht.

Rasmussen: Die Welt darf diese Chance nicht verpassen

Der Regierungschef des Gastgeberlandes, Lars Løkke Rasmussen, erklärte in seiner Eröffnungsrede dementsprechend, eine Einigung sei greifbar nahe. Die Herausforderung liege darin, den politischen Willen in eine gemeinsame Anstrengung umzumünzen. Rasmussen schwor die Teilnehmer auf "schwierige, aber notwendige Entscheidungen" ein. Er sei sich der unterschiedlichen Ansichten "schmerzhaft bewusst". Der Klimagipfel sei aber eine herausragende Chance - die Welt könne sich nicht erlauben, sie zu verpassen.

Ob es in Kopenhagen eine wirkliche Einigung gibt, ist trotz aller Beteuerungen ungewiss. Nach Forscherangaben reichen die bihserigen Ankündigungen bei weitem nicht aus, um die Erderwärmung insgesamt bei den angestrebten zwei Grad zu halten. Auch die bisherigen finanziellen Klimahilfen der Industriestaaten an die Entwicklungsländer reichten nicht aus. "Der derzeit diskutierte Sofortfonds in Höhe von zehn Milliarden Euro bewegt sich unterhalb des Minimums dessen, was für konsequente Klimapolitik tatsächlich notwendig wäre", sagte der Leiter des UN-Umweltprogramms (Unep), Achim Steiner, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Medienappell: "Die Menschheit steht vor dem Ernstfall"

Zu einem ungewöhnlichen Vorgehen entschlossen sich angesichts des ungewissen Ausgangs des Gipfels auch 50 Zeitungen aus 40 Ländern in Europa, Asien, Afrika und Amerika. In einem gemeinsamen Kommentar richteten sie an die Staats- und Regierungschefs einen eindringlichen Appell, alles zur Rettung des Klimas zu unternehmen. An der vom britischen "Guardian" initiierten Aktion beteiligte sich aus Deutschland die "Süddeutsche Zeitung".

In dem Appel heißt es unter anderem: "Die Menschheit steht vor dem Ernstfall. Der Klimawandel wird unseren Planeten und damit auch Wohlstand und Sicherheit zerstören, falls wir uns nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Die Gefahren sind seit einer Generation offensichtlich, doch die Antwort auf die Bedrohung ist schwach und halbherzig. Die Wissenschaft ist komplex, aber klar. Die Welt muss die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzen. Schon bei einem Plus von drei bis vier Grad - so viel wärmer wird es, wenn nichts passiert - würden Kontinente ausdörren. Jede zweite Spezies würde aussterben, Millionen Menschen würden heimatlos, ganze Nationen versänken im Meer."

DPA/AP/Reuters/dho / AP / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(