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Wetter: Sandsturm und Sonnenbrand

In der nächsten Woche könnten neue Sandstürme und hohe Temperaturen von rund 30 Grad Celsius den im Irak stationierten alliierten Streitkräften zu schaffen machen.

In der nächsten Woche könnten neue Sandstürme und hohe Temperaturen von rund 30 Grad Celsius den im Irak stationierten alliierten Streitkräften zu schaffen machen. Meteorologen in den USA und Deutschland erwarten einen deutlichen Anstieg der Temperaturen. Zudem sagte der unabhängige deutsche Wetterdienst Wetter.com, der auch Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) benutzt, starke Winde und damit Sandstürme für Südirak und Kuwait voraus.

US-Meteorologen erwarten, dass die Hitze mit rund 32 Grad am Mittwoch ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen kann. "Die nächste große Story, die Sie hören werden, gilt der Hitze, es wird bis Mitte nächster Woche sehr warm", erklärte Bernie Rayno von AccuWeather Inc, die im US-Bundesstaat Pennsylvania ihren Sitz hat. "Wir werden immer weniger von Sandstürmen und immer mehr von starker Hitze hören", fügte Rayno hinzu. Wetter.com rechnet bis Mittwoch für Basra mit Temperaturen von 29 Grad und für Bagdad mit 27 Grad.

Sandstürme im Nahen Osten machen die Sicht fast unmöglich und gefährden zudem die Funktionstüchtigkeit der empfindlichen HighTech-Geräte der alliierten Truppen. Ein US-General in Katar hatte Anfang der Woche eingeräumt, dass die Sandstürme und Gewitter eine Rolle spielten, auch wenn die Invasion wie geplant ablaufe. Hohe Temperaturen erhöhen den Wasserverbrauch der Soldaten und erschweren zudem das Anlegen der schweren C-Waffen-Schutzanzüge, wie Veteranen des Golfkrieges von 1991 vor Kriegsbeginn dargelegt hatten.